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    Alte Steuerfälle öffnen

    Aus aktuellem Anlass benötigte ich Unterlagen für das Finanzamt aus 2012, die ich aber nicht gedruckt vorliegen hatte (nach dem Motto: möglichst wenig Papier, sondern alles digital). Daraufhin habe ich versucht, die alten Steuerfälle mit der aktuellen Software zu öffnen, was mir nicht gelang

    Im Benutzerhandbuch für die SteuerSparErklärung 2014 steht auf Seite 105 der Hinweis, dass sich alte Steuerfälle nur mit der entsprechenden Programmversion für das / die Jahr(e) öffnen läßt und dass ich bitte meine alten CDs aufbewahren sollte.
    Schöner Hinweis, aber doch ein wenig praxisfremd, da die Installation "alter CDs" auf neuen Betriebssystemen zu 99% nicht erfolgreich sind und anschließend auf dem Rechner chaotische Zustände entstehen. Die alten Softwareversionen sind doch immer auf die zu dem Zeitpunkt aktuellen Betriebssystemversionen zugeschnitten und nie vorwärtskompatibel (wie auch).
    Mein erster Steuerfall stammt aus 1997 (zu Zeiten von WIN95 / WIN98). Auch wenn ich meine Steuerfälle 10 Jahre zurückrechne bin ich bei 2003 (WIN XP).
    Mein Bitte / Vorschlag / Wunsch: Schaffen Sie ein Programm mit dem ich die Daten der alten Steuerfälle zumindest nur drucken kann.
    Ich halte es für Platz- und Ressourcenverschwendung immer alle Unterlagen drucken zu müssen, nur weil ich die Sachen vielleicht noch einmal innerhalb von 10 Jahren benötige.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    VG Georg
    9

    #2
    Hallo !

    Diesen Verbesserungsvorschlag kann ich nur unterstützen.

    Alexander

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      #3
      Sehr guter Vorschlag. Ideal wäre allerdings eine SANDBOX in der jeweils aktuellen Version mit der man beliebige ALTFÄLLE (zumindest rudimentär) öffnen kann.

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        #4
        Die ältere Software kann mit den auf der Support-Seite vorhandenen Updates aktualisiert werden.

        Nichtsdestotrotz hebe ich jedenfalls die kompletten Ausdrucke der noch (durch Widerspruch!) offenen Steuerfälle (durch seit ca. 1998 anhängige, meine Probleme betreffende Klagen) aufgehoben. Gelegentlich kamen "von selbst" in anderen Jahren - unabhängig von o.g. Widersprüchen! - vom Finanzamt Änderungen. So forderte nach ca. 5 Jahren für mehrere Jahre das Finanzamt plötzlich Nachzahlungen (je um die 50 DM). Ich zahlte und reichte Widerspruch unter Beifügung der betreffenden alten Belege ein, bekam nach weiteren 5 Jahren Recht, die 50 DM (inzwischen etwa 25 €) zzgl. Zinsen wieder. Das bedeutet aber, daß sich für diese Altfälle die Festlegungsfrist wieder nach hinten verschoben hat. Somit lagere ich diese Ordner weiterhin.....

        Wenn man schon keine Ausdrucke aufheben will, sollte man zumindest eine PDF-Variante der Steuererklärung und natürlich die (ggf. vom Digitalisierungsservice der Akademischen Arbeitsgemeinschaft digitalisierten) Belege dabei aufbewahren.

        *******

        Da jeder Steuerbürger selbst für seine Unterlagen verantwortlich ist, bewahre ich grundsätzlich ein Doppel der eingereichten Unterlagen in genau der Form auf, wie ich die Steuererklärung eingereicht habe.

        Das hat sich auf für 2014 bewährt. Nach entsprechenden Verlängerungsanträgen reichte ich vor Ablauf der gewährten Fristverlängerung (31.12.15) am 14.12.15 die Steuererklärung ein. Anfang Februar 2016 kam eine Mahnung mit Fristsetzung zur Einreichung am 26.02.16! Natürlich reagierte ich freundlich und teilte mit, wann ich die Unterlagen wo eingereicht habe. Gestern fragte ich telefonisch nach. Erstaunt fragte man mich, was ich denn wolle, die Unterlagen wären doch vorliegend mit Eingangsstempel 14.12.15 ……. Ich atmete tief durch, erklärte kurz, daß ich eine Mahnung mit Androhung von Zwangsgeld erhalten hatte. Die nette Frau am Telefon sagte, daß das wohl ein Irrtum gewesen wäre. Ich bekäme noch eine schriftliche Nachricht, daß die Unterlagen vorliegen würden……

        Notfalls hätte ich hier mein ausgedrucktes Doppel der Steuererklärung nochmals kopieren und einreichen können.

        Der Aufwand der Fertigung eines Doppels der Steuererklärung lohnt sich – meiner Meinung nach – immer!

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          #5
          Hallo Burghardt,
          als "gebranntes Kind" bin ich natürlich Deiner Meinung, dass alle möglichen Unterlagen aufgehoben werden sollten.
          Das tue ich in Teilen inzwischen, finde es aber ineffektiv, da schon die Belege sehr viel Platz einnehmen.

          Aber mein Ansatz war doch noch etwas anders.
          Ich kann nicht verstehen, wenn Steuertipps schreibt, dass ich, falls ich Informationen aus alten Steuerfällen haben möchte, die alte Software installieren soll. Auch wenn ich die angebotenen Updates von der Support-Seite versuche zu installieren, führt es nicht daran vorbei, dass die alte Steuertipps-Software nicht mit den neueren Windows-Versionen funktioniert.
          Die alte Steuertipps-Software ist für dir Windows-Version geschrieben, die zu dem Zeitpunkt aktuell war.
          Ich habe vor einiger Zeit auf einem Rechner mit WIN7 versucht, die Steuertipps-Software von 2004 zu installieren.
          Fehlermeldungen über Fehlermeldungen .... Installationsanforderungen von WIN-Software-Versionen, die es eben schon 12 Jahre nicht mehr gibt und so weiter.
          Daher meine Bitte, eine Software anzubieten, die die alten Steuerfälle öffnen und drucken kann.
          So schwer kann das doch nicht sein, auch wenn Steuertipps zwischendurch das interne Datenformat geändert hat.
          Wer kennt sein altes Format nicht besser als der Hersteller selbst!
          Und wenn man Updates für alte Software anbieten kann, kann man auch alte Steuerfälle öffnen.

          Meine Meinung.

          Kommentar


            #6
            Alte Steuerfälle öffnen

            Hallo Burghardt,
            als "gebranntes Kind" bin ich natürlich Deiner Meinung, dass alle möglichen Unterlagen aufgehoben werden sollten.
            Das tue ich in Teilen inzwischen, finde es aber ineffektiv, da schon die Belege sehr viel Platz einnehmen.

            Aber mein Ansatz war doch noch etwas anders.
            Ich kann nicht verstehen, wenn Steuertipps schreibt, dass ich, falls ich Informationen aus alten Steuerfällen haben möchte, die alte Software installieren soll. Auch wenn ich die angebotenen Updates von der Support-Seite versuche zu installieren, führt es nicht daran vorbei, dass die alte Steuertipps-Software nicht mit den neueren Windows-Versionen funktioniert.
            Die alte Steuertipps-Software ist für dir Windows-Version geschrieben, die zu dem Zeitpunkt aktuell war.
            Ich habe vor einiger Zeit auf einem Rechner mit WIN7 versucht, die Steuertipps-Software von 2004 zu installieren.
            Fehlermeldungen über Fehlermeldungen .... Installationsanforderungen von WIN-Software-Versionen, die es eben schon 12 Jahre nicht mehr gibt und so weiter.
            Daher meine Bitte, eine Software anzubieten, die die alten Steuerfälle öffnen und drucken kann.
            So schwer kann das doch nicht sein, auch wenn Steuertipps zwischendurch das interne Datenformat geändert hat.
            Wer kennt sein altes Format nicht besser als der Hersteller selbst!
            Und wenn man Updates für alte Software anbieten kann, kann man auch alte Steuerfälle öffnen.

            Meine Meinung.

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              #7
              "da die Installation "alter CDs" auf neuen Betriebssystemen zu 99% nicht erfolgreich sind und anschließend auf dem Rechner chaotische Zustände entstehen. Die alten Softwareversionen sind doch immer auf die zu dem Zeitpunkt aktuellen Betriebssystemversionen zugeschnitten"

              Unter Microsoft Windows Professional 64-Bit im UEFI-Modus mit NTFS habe ich alle SteuerSparErklärungen von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft ab 2006 (= Steuerjahr 2005) problemlos und voll funktionsfähig installiert!
              Wer kein CD/DVD-Laufwerk im PC/Notebook/... hat:
              1. es gibt externe CD/DVD-Laufwerk
              2. alles von der CD auf einen USB-Stick kopieren.

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                #8
                Hallo Nethawkde,

                ihrem Wunsch sollte doch insoweit entsprochen sein, dass sie bereits beim Anlegen der Steuerdatei über den Druckfilter ihren Steuerfall nach beliebigem Umfang elektronisch als PDF-Datei drucken und über etliche Jahre verwahren können. Vielleicht sollte vom Verlag auch darauf mehr hingewiesen werden. Eine spätere Bearbeitung einer Steuerfalldatei über das Programm kommt wohl eher nicht zum Tragen, vielmehr sollen Unterlagen nachgereicht werden. Wie verfahren Sie denn mit ihren weiteren Belegen? Wenn Sie allgemein von Unterlagen sprechen, wären doch auch diese Belege gefragt? Nach zehn Jahren werden Sie an ihrem Steuerfall erklärungstechnisch nichts mehr verändern können. Wohl aber kann ich den Wunsch nachvollziehen, in einem älteren Steuerfall nachzuschauen, wie damals ein Dialog angelegt und bearbeitet wurde, den man auf eine aktuelle Situation wiederholt anwenden möchte. Ob man mit jeder neuen Version auf diese gewünschte Art und Weise für jede ältere beliebige Datei derart vollbringen kann, halte ich schon technisch für eine große Herausforderung. Hierzu müsste die Anwendung über Genrationen hinweg, den Systemzustand nachbilden können. Und das ginge weit über eine vergleichbare Druckeremulation hinaus. Überwinden ließe sich etwa ein derartiges Problem, indem die Anlagen und Formulare in Art und Weise auf die Dialoge rückübertragen würden. Also, dass was Sie in ihren Anlagen und Formularen, die Sie später gedruckt haben, auch sehen könnten. Der Weisheit letzter Schluss wäre das wohl auch nicht zielführend. Denn dann würden Sie wieder vor den Formularen sitzen und grübeln, was wie gemeint ist und wo hinsoll. Es war ja gerade das Ziel und der Ansporn der Entwickler losgelöst von den Formularen, seinen Steuerfall auf die eigene Person darstellen zu können und die Anwendung die Angaben in die Formulare verteilen zu lassen. Einstweilen hilft hier, sich nach jedem erledigten Dialog auch die zugehörigen Anlagen anzuschauen. In gewisser Weise eignen sich die Anlagen auch als Vorbinder für ihre Belegunterlagen. Die müssten Sie nicht unbedingt noch ausdrucken, wenn Sie ihre Belege bereits digitalisiert haben, können sie diese Anlagendokumente ebenfalls voranstellen. Vielleicht finden Sie ja Gefallen am Belegmanager.

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