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Kritik an neuem Lizenzmodell - Kommunikation und Umsetzung

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  • SteuerHeini
    antwortet
    Hallo an alle,

    es ist zwar schön zu lesen, das alle etwas an dem neuen, nicht kommunizierten Lizenzmodell auszusetzen haben und auf Nachbesserung hoffen. Nach 10 Jahren treuer Nutzung und bisher völliger Zufriedenheit mit dem Produkt, wollte ich die aktuelle Version erwerben. Nun lese ich das hier mit großer Bestürzung. Daher wäre mir eine klare Antwort sehr hilfreich.
    Gibt es im Laufe der nächsten zwei Wochen (spätestens Anfang des nächsten Jahres) Nachbesserungen an der Software, die eine normale - bisher gewohnte Ablage der Dateien (unter eigenen zu wählenden Namen) in selbstgewählten Verzeichnissen übersichtlich möglich macht oder kann man sich das Geld sparen? Wegen der Lizenzen würde ich sogar zwei Lizenschlüssel erwerben, um wenigsten die Steuererklärungen der Familie machen zu können?

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  • khw
    antwortet
    Hallo weisnix,

    "Junior Member" gibt es seit der neuen Version 2021 jede Menge.

    Sind aber alles "alte Hasen" , welche eigentlich immer zufrieden waren, denen der ganze Schwachsinn der Version 2021 aber gehörig auf die Nerven geht.

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  • weisnix
    antwortet
    Nur zur Klärung ich nutze Steuertipps seid 1998, habe die Daten entsprechend sortiert und war bisher soweit zufrieden. Nur zum Thema "Junior Member"

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  • weisnix
    antwortet
    Ich kann R40mann und bigoy nur beistimmen. Das Ganze ist absolut verwirrend. Ich habe jedes Jahr eine Direktorie in der alle relevanten Versionen abgespeichert werden. Diese liegen in einem gesicherten Bereich und werden von da auch auf Sicherungsplatten gesichert. Dazu gehören unter Windows die "Dokumente, Bilder...." aber nicht.
    Ihr habt auch noch ein weiteres Problem erzeugt: Wer kam auf die gloreiche Idee im Bereich Datenübernahme die bezeichneten files nicht mit dem Filenamen sondern mit dem Erstellernamen zu kennzeichnen? Ich weiß wie ich heiße und kann die Files nicht unterscheiden. Das Datum das mit angezeigt wird ist zwar der Rettungsanker zur Erkennung dazu muss man aber erst im Explorer nachsehen wann die relevante Datei erstellt wurde.


    Euer Program wird nicht nur in Steuerbüros verwendet in der die Mitarbeiter eine Directory nicht von einem File unterscheiden können!!!!!
    Windows hat auch solche supper einfachen Strukturen die einen an den Rande des Wahnsinns bringen!!

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  • bigboy
    antwortet
    Ich bin seit vielen Jahren dabei mit Abo und mache 3 Steuererklärungen: meine, die meiner Tochter und die meines Sohnes. Alle jeweils dazugehörenden Dateien werden entsprechend benannt.
    Auch habe ich den für das Jahr neuen Steuerfall gleich nach der Datenübernahme aus dem Vorjahr immer zweimal abgespeichert, einmal mit nur der Datenübernahme (für evtl. spätere Verwendung), einmal dann als Arbeitsdatei für die neue Steuererklärung.

    Diese drei Steuerfälle befinden sich auf einem NAS, dort natürlich wegen der Zugriffserlaubnisse in drei verschiedenen Verzeichnissen, und das muss auch so bleiben.

    Frage: Wie mache ich das mit der neuen Ausgabe?

    Ich habe jahrelang Lastenhefte für Anwendersoftware geschrieben und dann auch die Usabilitygetestet und mich im Vor-Ort-Support mit Anwendernauseiandergesetzt, aber so einen Schwachsinn wie dies Dateimanagement habe ich noch bei keiner Software gesehen, mit der ich zu tun hatte. Vor allem so unnötig, denn die Lizenzlimitierung kann man auch auf andere Weise realisieren.
    So wie Herr Jung das Dezemberupdate erklärt ergibt sich keine wesentliche Besserung. Wenn die aber nicht eintritt, dann wars das auch für mich. Schade!

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  • steuersparer4711
    antwortet
    Ich kann mich dem Vorredner nur anschliessen.

    Auch ich bin seit fast zwanzig Jahren Anwender der Steuertipps PC und bis vor Kurzem hatte ich auch die Loseblattsammlung noch abonniert.
    Allen Bekannten und Freunden habe ich das Produkt Steuertipps PC immer wärmstens ans Herz gelegt.

    Zu den technischen "Neuerungen" will ich mich hier nicht auslassen - diese Probleme werden hier im Forum schon heiss diskutiert - und das zu Recht !
    Aber vielleicht hat ja auch das neue Steuererklärungs-Verwaltungsmodell mit dem nächsten Thema "Lizenzmodell" (bzw. dessen Überprüfbarkeit) zu tun.

    Was mich tatsächlich - und ich halte den Begriff mal sachlich - empört, ist das stille und heimlich "unterjubeln" der geänderten Lizenzbedingungen: Nur noch drei statt bisher fünf Erklärungen. Das mag für viele nicht ins Gewicht fallen, aber für mich schon (eigene Erklärung, zwei minderjährige Kinder, Vater, Schwiegermutter)
    Das ganze wird dadurch nicht besser, dass ich Ende Oktober per eMAil angeschrieben werde, und mir eine Erhöhung der Kosten mitgeteilt wird. So weit so gut - alles wird teurer und ich kann auch verstehen, dass es hier Anpassungen gibt. Für ein gutes und vertrautes Produkt winkt man das durch. Ausserdem war das nicht wirklich signifikant - nach dem damaligen Kenntnisstand.

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    Aber dass man es dann unterlässt, im gleichen Zuge auch die Informationen über die geänderten Lizenzbedingungen mitzuteilen, finde ich erbärmlich !
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    Letztendlich heisst das für bestimmte Kunden, dass sich der Preis der Software nicht nur um 1,5% sondern um bis zu 60% erhöht (7,95 extra für jede weitere Erklärung nach der dritten).

    Es ist mir nicht verständlich, wie man mit dem Vertrauen der Kunden so umgehen kann. Was treibt einen dazu ? Hätte man da nicht offen mit dem Kunden kommunizieren sollen ?

    Ich selbst bin auch in einem Softwareunternehmen beschäftigt und kann mich noch erinnern, wie unser CEO vor 10 Jahren ähnlich mit den Kunden umgegangen ist - was ihn dann recht schnell seinen Job gekostet hat. Aber viel schlimmer: Es hat unser Unternehmen Jahre gekostet, dieses Vertrauen wieder aufzubauen.

    Ich hoffe, dass die technischen Probleme (Datei-Namen / Verzeichnisse sowie Übernahme-Kennzeichen) zeitnah gefixt werden, damit ich 2020 noch mit Ihrem Produkt über die Runden komme und wünsche Ihnen ansonsten viel Erfolg mit Ihrem Produktmanagement - speziell mit der Kundenkommunikation.




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  • R40mann
    antwortet
    Staufer
    Vorab: Beeindruckt von: "dabei seit 2002"

    Hab echt nicht gewusst, dass das Thema schon seit einigen Wochen hier so kritisch diskutiert wurde.
    Habe erst vor Tagen die neue Programmversion erhalten.
    Auch wenn ich einige Reaktionen für voreilig halte (Abo kündigen etc...), freut es mich zu lesen, dass ich mit meiner Kritik nicht alleine bin.
    Vielen Dank für die Antwort!
    Dann wir sich hoffentlich auch etwas ändern... oder?

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  • Staufer
    antwortet
    https://forum.steuertipps.de/forum/s...en-%C3%A4ndern

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  • R40mann
    hat ein Thema erstellt Kritik an neuem Lizenzmodell - Kommunikation und Umsetzung.

    Kritik an neuem Lizenzmodell - Kommunikation und Umsetzung

    Nach 15 Jahren ununterbrochener Nutzung (Abo) muss ich jetzt an der neuen Version (2021) und dem neuen "Lizenzmodell" einmal deutlich Kritik üben.
    Sowohl die Umsetzung als auch die Kommunikaton zu den Änderungen sind sehr verbesserungsbedürftig und wirken wie mit der heißen Nadel gestrickt.

    Im Gegensatz zu Eurem Beileger ändert sich doch einiges auch für Nutzer, die bisher mit dem Programm nur maximal 3 Steuererklärungen abgegeben haben!
    Ich habe den Fehler gemacht und den Beileger beiseite gelegt... ein Fehler, wie ich feststellen musste.

    Wer so wie ich (ordnungsliebend und detailverliebt) ein wenig mit seiner Steuererklärung "herumspielen" möchte, tappt sehr schnell in die Speicher-Falle.
    Es gibt kein "Speichern unter" mehr, das Programm lässt sich nicht mehr mit Doppelklick auf die letzte Steuer-Datei öffnen und Arbeitsdateien können nicht umbenannt werden.
    Sollte man letzteres trotzdem machen (so wie ich), verschindet die Datei mitsamt allen Änderungen... bzw. sie wird in der Übersicht (Steuerordner) nicht mehr angezeigt, obwohl sie "physisch" noch im Ordner vorhanden ist.

    Hätte ich nicht den Super-Tipp eures Supports (!) an einem Samstag (!!) bekommen, hätte ich meine Datei beinahe nochmal erstellt und so 2-3 Stunden zusätzlich gebraucht. Hierfür vielen Dank noch einmal an Martin J.!

    Ich kann mir vorstellen, dass ihr aufgrund der besonderen Umstände (Corona-Tipps, Mehrwertsteueränderung etc.) auch ein wenig "Streß" hattet, aber dann hätte ich es besser gefunden, wenn ihr eure "Lizenzanpassungen" um ein Jahr verschoben hättet. So wirkt das Endprodukt als unfertige und nicht bis zum Ende gedachte Beta-Version.

    Ich hoffe, ihr habt Verständnis für diese konstruktive Kritik...

    An die anderen Foristen: Geht es nur mir so?
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