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Steuerliche Geltendmachung des Zweitwohnsitzes - Voraussetzungen

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  • seimon
    antwortet
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Es geht um die Frage des eigenen Hausstandes im Elternhaus.
    Es kommt dabei auf eine Summe von Faktoren an, Ihr Alter, das der Eltern und die Frage der Mitgestaltung des Haushaltes - wie Sie selbst schreiben.

    Probieren Sie es einfach und legen Sie alle Umstände detailliert und den Tatsachen entsprechend dar.
    Wie würden Sie dies beurteilen? Wie kann ich die Chancen erhöhen, ich kann mir gut vorstellen, dass der Fiskus dies ablehnen wird, obgleich die Belastung natürlich in diesem Umfang gegeben ist.

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  • Staufer
    antwortet
    Es geht um die Frage des eigenen Hausstandes im Elternhaus.
    Es kommt dabei auf eine Summe von Faktoren an, Ihr Alter, das der Eltern und die Frage der Mitgestaltung des Haushaltes - wie Sie selbst schreiben.

    Probieren Sie es einfach und legen Sie alle Umstände detailliert und den Tatsachen entsprechend dar.

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  • Steuerliche Geltendmachung des Zweitwohnsitzes - Voraussetzungen

    Hallo zusammen,

    seit Mitte Juni 2018 wohne ich in einer eigenen Wohnung nahe Frankfurt, nachdem ich nach Ende der Berufsausbildung von der Muttergesellschaft des Ausbildungsunternehmens, wofür ich bereits im letzten Jahr der Ausbildung tätig war, übernommen wurde. Bis zum Ende der Ausbildung wurden die Kostend er Unterbringung durch den jetzigen Arbeitgeber in vollem Umfang übernommen, ich fuhr jedes Wochenende nach Hause und dies wurde mir ebenfalls erstattet.

    Mit nahendem Ende der Ausbildung im Juli mietete ich eine Wohnung an, für welche ich ab diesem Zeitpunkt (auch für die letzten beiden Monate der Ausbildung) selbst aufkam.

    Der Erstwohnsitz befindet sich (auch melderechtlich) weiterhin im elterlichen Einfamilienhaus.
    Ich beteilige mich seit Januar (also noch in Ausbildung) mit knapp 125€ je Monat (aus Basis der Vorjahreskosten wurde ein monatlicher Betrag durch meinen Vater errechnet. Diese Berechnung liegt mir vor), wodurch die Beteiligung die geforderte Grenze von 10 % überschreitet.
    Das Geld kann, wie mit meinem Vater vereinbart, auf verschiedenste Weisen, Sachleistung, bar oder Überweisung erbracht werden. Die ersten beiden Arten, Überweisung oder Sachleistung (Übernahme des Wocheneinkaufs (wird angerechnet)) sind Usus, überwiesen wurde im laufenden Jahr nur einmalig.
    Lieg hier ein Knackpunkt?
    Nachweise gibt es aufgrund der Barzahlungen regelmäßig nicht, jedoch könnte nachträglich eine Quittung über den Erhalt des Geldes
    Ich bewohne dort ca. 70 m² (zwei Zimmer, mein einstiges Jugendzimmer und die abschließbaren Kellerräume, in den ein zweites Bett (Schlafräumlichkeiten im nicht abschließbaren Jugendzimmer auf separater Etage) und mein Büro befindet. Eine eigene Küche oder ein Badezimmer gibt es nicht, diese werden gemeinsam genutzt.

    Am Zweitwohnsitz bewohne ich ebenfalls eine 60 m² große Zweizimmerwohnung.
    Die Wohnung wurde ähnlich der bestehenden Räumlichkeiten komplett neu eingerichtet, kein einziger Einrichtungsgegenstand wechselte den Ort. Die Ausstattung ist vergleichbar.
    Auch wurden alle technischen Geräte wie Büroausstattung (Desktop-PC, Monitore, Fernseher) wurde neu gekauft und nicht dem fortbestehenden Hausstand entnommen (da diese dort folglich fehlen würden). Der Anschaffungspreis liegt allerdings unterhalb der Ausstattung am Erstwohnsitz.

    Soziale Beziehungen, außerhalb des Unternehmens, pflege ich nicht. Hier kommt erschwerend hinzu, dass ich dies am Erstwohnsitz, von Familienangehörigen, Bekannten und wenigen Freunden abgesehen, ebenso wenig unternehme, da ich ein tendenziell eher zurückgezogener, zurückhaltender Mensch bin.
    Auch habe ich am Zweitwohnsitz noch keine Ärzte aufgesucht. Sollte hier Bedarf bestehen werde ich mich am Erstwohnsitz umsehen oder den, weiterhin für mich zuständigen, Hausarzt konsultieren.
    Urlaub wird am Erstwohnsitz verbracht.

    Wird dieses Arbeitsverhältnis aufgegeben, wird auch der Zweitwohnsitz aufgegeben.

    Seit Ende der Ausbildung fahre ich seltener, etwa alle zwei Wochen, seit Beginn einer Weiterbildung, deren Veranstaltungen samstägig stattfinden, Mitte November, entsprechend bei Gelegenheit, zum Erstwohnsitz, auch um das ohnehin nicht großzügige Budget zu entlasten.

    Zusammenfassung:
    - Alter: 23
    - Erstwohnsitz im elterlichen Einfamilienhaus, Zweitwohnsitz in FFM, räumliche Distanz von 225 km
    - Steuerklasse: 1, ledig nicht liiert
    - Kostenbeteiligung gegeben, siehe oben

    Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:

    1. Wie ist die Kostenbeteiligung zu bewerten, wie kann die maßgebliche Mitgestaltung des Haushaltes nachgewiesen werden?

    2. Wie sind meine Erfolgschancen auf Anerkennung und Werbungskostenabzug einzuschätzen, wie können meine Chancen erhöht werden?

    3. Wie wäre der Fall gelagert, wenn am Zweitwohnsitz ein berufsbegleitendes Studium (voller Abzug, da Zweitausbildung) aufgenommen wird?`

    Vielem Dank im Voraus.
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