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Verlustvortrag trotz Kapitalerträgen

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    Verlustvortrag trotz Kapitalerträgen

    Hallo liebe Community,

    ich bin seit kurzem fertig mit meinem Bachelorstudium und möchte nun die Steuererklärungen für 2014-2017 machen, da ich gelesen habe, dass man die Ausgaben für das Erststudium vielleicht als Werbungskosten angeben kann (Endgültiges Urteil steht ja noch aus). Der Vorteil dabei soll ja sein, dass man einen Verlustvortrag für jedes Jahr erhält und somit Steuern spart, wenn man dann zu arbeiten beginnt.

    Bevor ich mir nun die Mühe mache und alle Steuererklärungen fertigstelle muss ich aber noch folgendes wissen:

    Ich hatte in 2016 und 2017 Kapitalerträge durch Dividenden und Aktienveräußerungen in Höhe von jeweils ungefähr 8000€. Diese wurden wegen einer Nichtveranlagungsbescheinigung nicht versteuert, da sie unter dem Grundfreibetrag lagen.

    Was mich nun aber interessiert ist, ob ich diese Kapitalerträge nun angeben muss und ob diese mit den Werbungskosten verrechnet werden, sodass kein Verlustvortrag mehr entsteht. Dann wäre die Abgabe der Steuererklärung für mich sinnlos.


    Vielen Dank für eure Hilfe!

    #2
    Auf alle Zinserträge wo keine Abgeltungssteuern einbehalten wurden, müssen in der Steuerklärung angegeben werden (bei einer vorgelegten Nichtveranlagungsbescheinigung also alle).
    Die Verluste aus der Nichtselbständigen Tätigkeit werden dann mit den Kapitaleinkünften verrechnet.
    Letzendlich wird sich die Abgabe wohl nicht lohnen (wie bereits mit "sinnlos" selbst erkannt).

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