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Entscheidungshilfe bzgl Steuerklassen

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    Entscheidungshilfe bzgl Steuerklassen

    Hallo. Ich habe folgende Fragestellung:

    Ich bin Student und habe zwei Nebenjobs. Ab April werde ich ein Praktikum machen.
    Somit wäre es folgende Konstellation:

    Job A: <450€ (aktuell brutto ~900€, deswegen SKL 1)
    Job B: 70-Tage-Regelung, 200-600€, je nach Einsatz (SKL 6)
    Praktikum P: 600€ brutto

    Bei A wird es im April zusätzlich ein einmaliges variables Entgelt von ca. 900€ für das Vorjahr geben. Kann/darf ich da den Vertrag schon auf Mini-Job umstellen?

    Und wo soll ich dann am besten die SKL 1 verwenden?

    Vielen Dank schonmal im Voraus

    #2
    Find dir lieber einen guten wo man mehr verdient meiner Meinung drei sind echt zu viel

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      #3
      es ist unterjährig egal, denn bei Klasse 6 muss man und sollte auch eine Steuererklärung abgegeben werden - Kosten des Studiums angeben - entweder als Sonderausgaben ( Erstausbildung) oder als Werbungskosten ( Zweitausbildung).
      Ein echter Minijob bedeutet für einen Arbeitgeber rund 20% zusätzliche Ausgaben - viele machen das nicht - für den Empfänger hat das den Vorteil, dass der echte Minijob nicht in der Steuererklärung angegeben werden muss ( Ausnahme: RV-Beträge sind Sonderausgaben).

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        #4
        Und wie sieht es aus bei dir ?
        Ich meine, man kann sich auf jeden Fall im Internet umschauen, da findet man unterschiedliche Informationen und auch Tipps.

        In meinem Fall ist es so, dass ich mich auch schlau gemacht habe zur Steuererklärung. Da habe ich auch nicht extra einen Steuerberater einschalten wollen denn die nehmen ja auch einen Haufen Kohle.
        Jedenfalls ist es auch so, dass ich mich im Web umgesehen habe und bei https://selbstjustiz.io/ dann auch etwas zur Steuererklärung im Web gefunden.
        Da muss ich mich noch mal genauer umschauen und entscheiden wie ich am Ende vorgehen will.

        Ich denke aber, dass man im Web wirklich alle seine Infos finden kann, da muss man sich nicht sorgen.

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          #5
          Hallo eugenie,
          "Ausnahme: RV-Beträge sind Sonderausgaben"
          Das gilt NUR für die sogenannten "freiwilligen" eigenen ArbeitNEHMER-Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung vom "echten" MiniJob!

          Viele behaupten sie hätten einen MiniJob, aber es ist kein "echter" MiniJob.
          Man muss immer prüfen, ob es ein "echter" MiniJob ist, also vor Arbeitgeber angemeldet über die Minijob-Zentrale Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.
          Bei einem "echten" MiniJob zahlt der Arbeitgeber pauschal 2 % Lohnsteuer.
          Der Arbeitgeber darf diese pauschale Lohnsteuer auf den Arbeitnehmer abwälzen. Das muss im Arbeitsvertrag vereinbart werden.
          Die Behauptung "bei einem MiniJob zahlt man (als Arbeitnehmer) keine Lohnsteuer" ist also falsch.
          Es kommt darauf an, was im Arbeitsvertrag dazu steht.


          Die Behauptung "bei einem MiniJob zahlt man (als Arbeitnehmer) keine Sozialabgaben (Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslostenversicherung) ist so pauschal heutzutage nicht richtig.

          Der Arbeitgeber zahlt bei einem "echten" MiniJob immer Arbeitgeber Sozialversicherungs-Beiträge.
          Früher war es so, dass der Arbeitnehmer sagen musste "ich will freiwillig eigene Rentenbeiträge für den MiniJob zahlen".

          Heute werden beim MiniJob immer eigene ArbeitNEHMER-Rentenbeiträge für den "echten" MiniJob abgezogen,
          außer der Arbeitnehmer weist den Arbeitgeber schriftlich an, das nicht zu machen.

          Die Entscheidung für oder gegen eigene ArbeitNEHMER-Rentenbeiträge für "echte" MiniJobs muss man sehr genau überlegen.

          1. Mindestbeitrag für die Rentenversicherung für MiniJobs.
          Als Mindestbemessungsgrundlage zur Rentenversicherung gilt seit 1.1.2013 ein Entgelt in Höhe von 175 Euro.

          2. Der Antrag auf Befreiung (von den "freiwilligen" eigenen Rentenbeiträgen) kann nur einheitlich für alle zeitgleich ausgeübten geringfügigen Beschäftigungen gestellt werden.

          3. Die Befreiung von der Versicherungspflicht (die "freiwilligen" eigenen Rentenbeiträge) ist für die Dauer der Beschäftigung(en) bindend; sie kann nicht widerrufen werden.

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