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Minijob frisst Verlustvorträge?!

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    Minijob frisst Verlustvorträge?!

    Hallo an Alle,

    wie man am Feed schon erkennen kann, dreht sich meine Frage um das Thema Verlustvortrag für die Studienzeit bei gleichzeitiger geringfügiger Beschäftigung.

    Folgendes beschreibt meine Situation:
    -Masterstudium von 2013-2017
    -Steuererklärung 2013: Verlustvortrag von ca. 2000€
    -Steuererklärung 2014: Verlustvortrag von ca. 500€

    Die Differenz der beiden Verlustvorträge lässt schon erkennen: 2014 habe ich eine geringfügige Beschäftigung neben dem Studium aufgenommen, die nicht pauschalversichert war. Somit wurden meine Einahmen für das Jahr von ca. 1500€ mit meinen Werbungskosten von ca. 2000€ verrechnet, sodass nur noch 500€ Verlustvortrag übrig geblieben sind.

    Für die folgenden Jahre 2015 und 2016 habe ich noch keine Steuererklärung erstellt. Allerdings gestaltet sich die Situation dort so, dass meine Einnahmen auf meinem Mini-Job meine Werbungskosten definitiv übersteigen werden. Wenn ich die Angaben zu meinen Einkünften in meiner Steuerklärung für 2015 mache (ca. 4000€) und dann angebe, dass Verluste von ca. 500€ in 2014 festgetellt wurden, werden eben diese 500€ von den 4000€ Einnahmen aus der geringfügigen Beschfäftigung abgezogen. Das bedeutet, meine Einnahmen aus dem Minijob "fressen" meinen Verlustvortrag auf.

    Meine Frage nun: ist das richtig so? Oder mache ich irgendwo einen Fehler? Wird man als Student tatsächlich steuerlich dafür bestraft, dass man gearbeitet hat?

    Und wenn dem so ist: besteht die Möglichkeit, die Steuererklärungen für 2015 und 2016 "auszulassen" (mein Einkommen lag ja immer noch unter dem jährlichen Steuerfreibetrag) und erst 2017 wieder einzusetzen, also in dem Jahr, in dem ich meinen ersten Job nach dem Studium angetreten habe. Hier würde sich das Ansetzen der Verlustvorträge dann ja wirklich rentieren.

    Ich freue mich über jeden Hinweis & jeden Tipp.
    Beste Grüße
    Belle

    #2
    Wenn ich für ein bestimmtes Jahr keine Steuererklärung abgebe, wie soll da für das betreffende Jahr ein Verlust festgestellt werden ?

    Kommentar


      #3
      steuerlich ist ein Minijob ein Job, bei dem der AG alle Abgaben zahlt und keine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt wird.

      Ein "Auslassen von ESt 2015 und 2016" bringt gar nichts, denn in diesen Jahren hatten Sie Ausgaben fürs Studium und welche Einnahmen??

      Ab 2017 kann sich der Verlustvortrag aus 2013 bis 2016" nur auswirken, wenn 1. alle Vorerklärungen abgegeben wurden und 2. 2017 auch Einnahmen bestanden!

      Kommentar

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