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Frage zum Verlustrücktrag bzw. Verlustvortrag

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    Frage zum Verlustrücktrag bzw. Verlustvortrag

    Hallo,
    leider bin ich als ahnungsloser Steuerzahler ein bisschen überfragt im Moment.

    Habe in 2015 gearbeitet und bin dann gekündigt worden, daraufhin habe ich eine Abfindung erhalten und bin ab September in Vollzeit auf die Technikerschule gegangen. Diese ging dann 2 Jahre, also von 09/15 - 07/17.
    Die Steuererklärung für 2015 hatte ich Ende letzten Jahres abgegeben und auch eine schöne Rückzahlung erhalten. Nun wurde vom Finanzamt die Erklärung für 2016 angefordert.
    In 2016 hatte ich aber keine Einkünfte (wegen Weiterbildung) und trotzdem laufende Werbungskosten. Nun habe ich mich versucht schlau zu machen wie das mit dem Rücktrag bzw. Vortrag läuft.

    Bisher habe ich den Eindruck, dass ich folgende Möglichkeiten habe:

    1. Verlustrücktrag machen, in dem ich ganz normal die Steuererklärung abschicke ohne irgendwelche Zusatzangaben.

    2. Betrag des Rücktrags begrenzen, um für den "Rest" eine Verlustbescheinigung zu erhalten,
    welche dann im Steuerjahr 2017 geltend gemacht werden kann.

    3. Keinen Rücktrag machen und die kompletten negativen Einkünfte in 2017 vortragen.

    Daher meine Frage(n), habe ich dass soweit richtig verstanden?
    Falls ja, kann ich irgendwie mit Hilfe von der SteuerSparErklärung berechnen ob/wie sich ein Rücktrag auswirken würde, bzw. bis zu welcher Grenze es sinnvoll wäre rückzutragen (der Bescheid von 2015 ist ja in der Software vorhanden)?
    Vielleicht gibt es ja auch eine "Faustformel" mit der ich es abschätzen kann.

    Das wäre es für den Anfang, ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe!

    Mit freundlichen Grüßen
    NIM

    #2
    Kann mir wirklich niemand meine Fragen beantworten?

    Gruss

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      #3
      wie sieht denn die Einkommenssituation 2017 aus? GGf. kann es günstig sein, einen Verlust nach 2015 zurück zu tragen - oder auch nicht!
      Für 2016 auf jeden Fall eine ESt abgeben - schon weil das FA diese fordert,muss man das auch! Offensichtlich sind die Ausgaben 2016 Werbungskosten.Aber das FA wird auch fragen könne, wovon Sie 2016 gelebt haben!

      E.

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        #4
        Hi, erstmal danke für deine Antwort Eugenie.

        In 2017 hat die Vollzeit Weiterbildungsmassnahme bis Juli angedauert, nach 4 wöchigem Bezug von ALG 1 wurde dann ab September der neue Job aufgenommen und somit sind diese 4 Monate das Einkommen für 2017.

        Für mich stellt sich jetzt nur die Frage in wie weit bzw ob ich die "Grenze" für den Verlustrücktrag berechnen kann.
        Bin ich richtig in der Annahme, dass ohne Angabe von besonderen Limits das FA automatisch den ganzen Verlust "zurückträgt" und nur falls noch was übrig bleibt dieses durch eine Verlustbescheinigung bestätigt wird?

        Wie kann ich feststellen ob es lohnenswert ist einen Rücktrag geltend zu machen oder den Verlust vorzutragen?

        Der Lebensunterhalt wurde 2016 mit Ersparnissen bestritten.

        mfg

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          #5
          ESt 2016 muss abgegeben werden. Velkust 2016 Rücktrag nach 2015 und/oder Vortrag nach 2017 - siehe Zeile Mantelbogen 80/81 in ESt 2016 - rechnen müssen Sie alleine!
          E.

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            #6
            Ok, danke für ihre Antwort.

            Können Sie mir Tipps geben wie ich das ganze berechnen kann?
            Wäre es nicht evtl. möglich mit Hilfe der Software zu rechen in dem man mit den Bescheiddaten von 2015 rumspielt?

            mfg

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