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Sterbegeld oder Witwenrente?

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    Sterbegeld oder Witwenrente?

    Ich habe für meine Anfang Okt. 2019 verstorbene Ehefrau die Renteneinkünfte der DRV erfasst und das Sterbegeld für die Monate Nov. und Dez. auf der zweiten Seite des Dialogs unter Einmalzahlungen (Nachzahlungen, Sterbegeld) vermerkt, weil dort wie folgt argumentiert wird:
    Die Einmalzahlungen sind bei Anwendung der Öffnungsklausel anteilig steuerfrei.
    Als Einmalzahlungen gelten z.B. Sterbegeld, Kapitalzahlungen und Beitragsrückerstattungen.
    Nachdem ich den VAst-Aufruf getätigt habe, erscheint die Rente zweimal in der Anlage R meiner Frau und einmal in meiner Anlage R als meine Rente. Bei den beiden Einträgen in der Anlage R meiner Frau handelt es sich offensichtlich zum einen meine händische Erfassung und zum anderen die Daten aus den VAst-Abruf. Bei der händischen Erfassung steht der Rentenbetrag und darunter das Sterbegeld als "darin enthaltene Einzahlungen" und den Rentenanpassungsbetrag als "darin enthaltener Anpassungsbetrag". Beide Renten haben den gleichen steuerpflichtige Betrag und werden in der Anlage R gemeinsam mit der Riester-Kleinbetragsrente summiert.

    Fragen:
    1. Warum ist da nichts nach Öffnungsklausel anteilig steuerpflichtig?
    2. Was soll diese Öffnungsklausel bzw. was ist da für ein Sterbegeld gemeint?
    3. Warum wird das Sterbegeld nach dem VAst-Abruf beim Witwer zur eigenen steuerpflichtigen Rente?
    Zuletzt geändert von Trekker; 11.02.2021, 09:33.

    #2
    Wer hat denn das Sterbegeld gewährt ? Ich dachte, Sterbegeld wird nur noch an die Hinterbliebenen von Versorgungsempfängern bezahlt.

    Oder handelt es sich in Wirklichkeit um die Hinterbliebenenrente für die ersten 3 Monate nach dem Tod ?

    Kommentar


      #3
      Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
      Wer hat denn das Sterbegeld gewährt ?
      Die DRV.
      Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
      Ich dachte, Sterbegeld wird nur noch an die Hinterbliebenen von Versorgungsempfängern bezahlt.
      Warum sollten nur die Versorgungsempfänger privilegiert werden?

      Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
      Oder handelt es sich in Wirklichkeit um die Hinterbliebenenrente für die ersten 3 Monate nach dem Tod ?
      Das scheint es zu sein. Der Überlebende bekam einen Rentenbescheid als Witwe/r. Dort stand auch, dass in den ersten drei Monaten kein Einkommen angerechnet wird. Danach blieb nur eine kleine Witwenrente und dies auch nur, weil der Überlebende infolge verspäteter Abgabe seiner 2019er-Steuererklärung (Schlamperei) seine Einkünfte aus V & V und Riesterrente verschwiegen hatte. Der SB von der DRV hatte vermutet, dass bereits die Versorgungseinkünfte des Hinterbliebenen für eine vollständige Kürzung der Witwenrente ausreichend wären.

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        #4
        Das scheint es zu sein.
        Das ist steuerrechtlich kein Sterbegeld. Das ist eine ganz normale Hinterbliebenenrente für den überlebenden Ehegatten, die steuerrechtlich

        dem Witwer / der Witwe zuzurechnen ist. Beim Verstorbenen darf die nicht erfasst werden !

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