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Hohe Abweichungen - Abgezogenen Vorsorgeaufwendungen, Zumutbare Belastungen

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    Hohe Abweichungen - Abgezogenen Vorsorgeaufwendungen, Zumutbare Belastungen

    Hallo,
    ich habe die Lohnsteuersoftware sonst immer auf dem PC bearbeitet, dieses Jahr auf dem Mac.
    Wir haben die Steuerklasse Kombination 3/5, sind verheiratet und nicht selbstständig.

    Dieses Jahr haben wir die Differenz:
    -1979,00€ abgezogene Vorsorgeaufwendungen
    -3524,00€ Zumutbare Belastung

    Solch eine hohe Differenz ist mir in den letzten Jahren noch nicht passiert.
    Mir fallen nur die Möglichkeiten ein:
    - Die Software hat was falsch berechnet
    - Bei der Überprüfung wurden Fehler gemacht -> Einspruch
    - Ich habe was falsch eingegeben (ich konnte leider die alten Steuerbescheide vom PC nicht auf den Mac Portieren und habe ihn neu erstellt).

    Gibt es hier ähnliche Fälle oder hätte jemand eine Idee?

    Viele Grüße,
    Heiko

    #2
    Hallo HvonWeg,

    vermutlich geht es um den Elsterbescheid. Die zumutbare Belastung wird von uns immer ausgewiesen auch wenn es keine AgB gibt. Schauen Sie bitte in den schriftlichen Bescheid.
    Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
    Martin Jung

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      #3
      Zitat von HvonWeg Beitrag anzeigen
      Dieses Jahr haben wir die Differenz:
      -1979,00€ abgezogene Vorsorgeaufwendungen
      -3524,00€ Zumutbare Belastung
      Vorsorgeaufwendungen und zumutbare Belastungen haben nichts miteinander zu tun.
      Die "zumutbare Belastung" zeigt Ihnen nur an, bis zu welchem Betrag Sie beispielsweise außergewöhnliche Belastungen wie nicht erstattete Krankheitskosten, Kosten für Behinderung etc. selbst tragen müssen. Wenn Sie keine solchen Kosten haben, ist es nur eine Information für Sie, ab welchem Betrag sich eine Geltendmachung lohnt.

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        #4
        Hallo Herr Jung,
        ja richtig, es geht um den Elsterbescheid. Das einzige was ich gefunden habe bezüglich zumutbare Belastung war das:
        - des Abzugs einer zumutbaren Belastung (§ 33 Absatz 3 EStG) bei der
        Berücksichtigung von Aufwendungen für Krankheit oder Pflege als
        außergewöhnliche Belastung

        D.h. wir sollen den schriftlichen Bescheid per Post abwarten, in dem dann genauere Detail stehen?

        Viele Grüße,
        Heiko

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          #5
          Wenn Sie keine solchen Kosten haben, ist es nur eine Information für Sie, ab welchem Betrag sich eine Geltendmachung lohnt.
          Vielen Dank, ich habe mich diesbezüglich mal belesen.
          Interessant ist nur, das es diesmal als Differenz ausgewiesen wurde.
          2018 hatten wir:
          Zumutbare Belastung Wert lt. Steuerberechnung Wert lt. Steuerbescheid (Elster) Differenz
          2018 3026 0 0
          2019 3534 0 3524
          Die Differenz wurde 2018 nicht angegeben.
          Zuletzt geändert von HvonWeg; 09.06.2020, 10:19.

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            #6
            unverständlich: 2020 wird doch noch gar nicht veranlagt!

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              #7
              Ah, ich denke die Differenz wird nur in der Software ausgegeben. Bei 2020 müsste Diff auch gleich 0 sein.
              Bei beiden steht laut Steuerbescheid eine 0. Ich muss daher prüfen, an welcher anderen Stelle die hohe Differenz herkommt.

              unverständlich: 2020 wird doch noch gar nicht veranlagt!
              Danke, habe es korrigiert. Sollte natürlich 2018 und 2019 lauten.
              Zuletzt geändert von HvonWeg; 09.06.2020, 10:15.

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                #8
                Habe mit dem Finanzamt telefoniert. Es liegt eher an dem:
                Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die
                Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung)
                und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschöpft; ein darüber
                hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher
                nicht möglich (Neuregelung durch das B?rgerentlastungsgesetz
                Krankenversicherung vom 16.7.2009, Bundesgesetzblatt Teil I S. 1959).
                Wird dies von der Software selbst geprüft?

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                  #9
                  Wird dies von der Software selbst geprüft?
                  Ja, die Software berücksichtigt bei der Steuerberechnung auch die Höchstbeträge für sonstige Vorsorgeaufwendungen, die in eurem Fall

                  3.800,00 € betragen. Das betrifft u. a. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, aber auch zu Haftpflicht- und Unfallversicherungen usw.

                  Wenn die Beiträge zur Krankenversicherung (Basisschutz) und zur gesetzlichen Pflegeversicherung über dem Höchstbetrag liegen, fallen

                  die weiteren Versicherungsbeiträge steuerlich unter den Tisch und müssten gar nicht erklärt werden.

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                    #10
                    Ok, dann weiß ich auch nicht mehr weiter, warum wir diesmal eine so hohe Differenz haben (804€).

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                      #11
                      Hallo HvonWeg,

                      prüfen Sie Ihre Einstellung im Dialog "Wichtige Angaben zur Krankenversicherung"!
                      Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
                      Martin Jung

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                        #12
                        Sowohl für meine Frau als auch für (also wir haben das Fenster zwei mal):

                        INFO Heiko:
                        Auf Grund der Angaben in den Eingabefenstern >> Lohnsteuerbescheinigung<<, >>Lohnersatzleistung<< oder >>Renteneinkünfte<< sind hier keine zusätzlichen Angaben zur Ermittlung des Höchstbetrages zu machen.

                        Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen 1.900,00
                        Gleicher Eintrag auch für 2018.

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                          #13
                          Zitat von HvonWeg Beitrag anzeigen
                          Sowohl für meine Frau als auch für (also wir haben das Fenster zwei mal):
                          .....

                          Gleicher Eintrag auch für 2018.
                          Was ja auch korrekt ist! 1.900,00 x 2 = 3.800,00

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                            #14
                            Hallo HvonWeg,

                            dann haben Sie einfach zu viele Basis-Krankenversicherungen/PV erfasst. Schauen Sie ins Formular und in unsere Berechnungen und prüfen Sie Ihre Eingaben.
                            Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
                            Martin Jung

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                              #15
                              Ich habe die Daten erneut überprüft. Alles ok. Auch habe ich meine Daten zusätzlich in eine andere Steuersoftware eingeben. Auch hier würden wir eine Steuerrückzahlung erhalten. Daher vermute ich eher ein Fehler im Steuerbescheid selbst und werde diesen prüfen lassen.
                              Vielen Dank für alles und die schnelle Antwort.
                              Zuletzt geändert von HvonWeg; 09.06.2020, 16:43.

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