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Programmfehler (?) Härteausgleich nach §46 EStG

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    Programmfehler (?) Härteausgleich nach §46 EStG

    Seit dem letzten Update wird bei der Vorabberechnung teilweise kein Härteausgleich nach §46 EStG mehr durchgeführt.

    Aktueller Fall: Verheiratet, beide LSt-pflichtig beschäftigt, Ehefrau erzielt zusätzlich sonstige Einkünfte (keine Renten) iHv € 300,00. Die Erklärung wurde vor dem letzten Update übermittelt und die Berechnung dazu ausgedruckt. In dieser Berechnung wurde der Härteausgleich noch durchgeführt. Jetzt beim erneuten Öffnen des Falls zur Bescheidprüfung wird der Härteausgleich nicht mehr durchgeführt. Die Voraussetzungen sind vollumfänglich erfüllt, Härteausgleich von € 300,00 wurde vom Finanzamt ebenfalls vorgenommen.

    Vorheriger Fall: Verheiratet, beide LSt-pflichtig beschäftigt, beide erzielen zusätzlich EInkünfte aus V+V iHv € 410,00. Vorabberechnung vor dem Update ergibt auch hier ein anderes Ergebnis, als nach dem Update. s.o.

    Da scheint ein Fehler im Programm vorzuliegen.

    Steuererklärung/Programmdatei kann anonymisiert zur Verfügung gestellt werden, falls gewünscht.

    #2
    Hallo Nathan Detroit,

    das ist ein Fehler der im nächsten Update korrigiert wird.

    Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
    Martin Jung

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      #3
      Zitat von Martin Jung Beitrag anzeigen
      Hallo Nathan Detroit,

      das ist ein Fehler der im nächsten Update korrigiert wird.
      Ich habe das neueste am 20.05. installiert. Der Fehler besteht meines Erachtens weiterhin.

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        #4
        Hallo,

        ja das ist richtig. Der Fehler konnte in diesem Update noch nicht korrigiert werden.
        Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
        Martin Jung

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          #5
          Hallo,

          der Fehler besteht weiterhin.
          Ich vermute er ist sogar noch an einer anderen Stelle zu suchen.
          Ich habe die Steuererklärung für eine verwitwete Person (Beamter) erstellt. Der zu versteuernde Teil der Witwenrente wir gleichzeitig auch als sonstige Einkünfte abgerechent.
          Ich habe die Erklärung im April abgegeben.
          Jetzt nach dem Update, sind die "sonstigen Einkünfte" verschwunden. Der Erstattungsbetrag dadurch kleiner.

          Um den Fehler zu finden, habe ich die vorhergehenden Jahre (bis 2017) aufgerufen und gesehen, dass jedesmal der zu versteuernde Rentenanteil (nach Abzug der Werbungskosten von 102 Euro), also der verbleibende Restbetrag immer auch als "sonstige Einkünfte" angelegt (angesetzt) wurde.

          Daher vermute ich, das alle vorhergehenden Jahre entsprechend falsch abgegeben wurden.
          Das FA wird sicher nächsten Jahr hinterfragen, wo denn die "sontigen Einkünfte" sind, die es jedoch nie wirklich gegeben hat, das der Betrag der Rente vom Programm selbsttätig eine Verknüpfung zu den "sonstigen Einkünften" hergestellt hat.

          Bitte an der Stelle unbedingt den Fehler suchen.
          Viele Grüße

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            #6
            Hallo Steuerheini,

            welcher Fehler besteht weiterhin. Ihre Ausführungen verstehe ich nicht. Was soll wohin aus welchem Grund als Sonstige Einkünfte abgerechnet worden sein?
            Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
            Martin Jung

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              #7
              Ich verstehe die Ausführungen auch nicht. Renten rechnen doch zu den Sonstigen Einkünften gemäß § 22 EStG

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                #8
                Zum Verständnis der Ausführungen!

                Betrifft #1:
                § 46 EstG normiert die Veranlagung von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit! In Zusammenhang gebracht werden können damit nach § 70 EStDV der Ausgleich von Härten in bestimmten Fällen. Falls nämlich weitere Lohneinkünfte mit insgesamt mehr als 410 Euro bezogen worden sind (Hier offensichtlich die genannten 300,00 €), so ist vom Einkommen der Betrag abzuziehen, um den die bezeichneten Einkünfte, vermindert um den auf sie entfallenden Altersentlastungsbetrag niedriger als 820 Euro sind (Härteausgleichsbetrag). Hier sind zwei wesentliche Regelungen maßgebend. Es müssen nichtselbständige Einnahmen sein und die Summe läge höher als 410 Euro. Ersteres trifft zu, Zweiteres trifft offenbar nicht zu. Es wurden keine höheren Einkünfte als 410 Euro (300,00 €) bezogen. Was soll jetzt das Programm rechnen? Der vorherige Fall ist auf diese Regelung nicht anzuwenden, da Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Hier muss nach einem anderen Fall gefragt werden. Nicht vergleichbar.
                Es wäre hilfreich, den Sachverhalt genauer auszuführen und welche Begünstigung wo und wie erwartet werde. Und falls sich auf eine Norm berufen werde, diese erst einmal nachzulesen.

                Betrifft #5:
                Hier käme zu den Nichtselbständigen Einkünften noch eine Witwenrente hinzu, Komplett anderes Thema. Und weiter gehe es wohl auch nicht um eine Härteausgleichsregelung. Nach einem Update seien die sonstigen Einkünfte verschwunden (Renten sind sonstige Einkünfte nach § 22 EstG; danke @Charly24) und damit auch der Erstattungsbetrag kleiner, bzw. das zu versteuernde Einkommen damit höher. Aber wie soll das passiert sein? Um den Fehler zu finden, wurde in rückliegenden Steuerfällen nachgeschaut. Dort sei der zu versteuernde Rentenanteil bei den sonstigen Einkünften angelegt worden. Offensichtlich wird hier missverstanden, dass Renten (Leibrenten etc.) dennoch zu den sonstigen Einkünften zu rechnen sind. Auch hier wäre es hilfreich, wenn der Sachverhalt etwas genauer ausgeführt werden könnte und welche Erwartungen damit verbunden wären. Und abgesehen davon, ist das ein anderes Thema.

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                  #9
                  Der Fehler ist mit dem jetzigen Update korrigiert.

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                    #10
                    Hallo
                    vielen Dank allen für die Bemühungen eine Antwort auf meine Frage zu geben, auch wenn ich mich nicht ausreichend verständlich ausgedrückt habe.
                    Nach Einspielen des Updates ist jetzt alles wieder ok. Sorry für die Mühen.

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