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Verlustvortrag eines Studenten in Zweitausbildung

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  • Papa_001
    antwortet
    Da wird es wohl auch nicht viel zum Vortragen geben. Das zeigt ja schon die Berechtigung das BAFÖG in Anspruch genommen werden darf. Welche Beträge kommen denn letztlich zusammen? Die Ausführungen von WMenzel bezüglich der Grundfreibeträge sind hier schon eine erste Orientierung. Oder sind die Studien- und Semestergebühren so hoch, dass ein Kredit in Höhe eines Mittelklassewagens vorgehalten wird?

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  • WMenzel
    antwortet
    Hallo Simon,

    das mit dem Verlustvortrag hoert sich wunderbar an.
    Bist du dir sicher, dass sich das in deinem Fall (Otto-Normalbuerger) lohnt?

    Nehmen wir an, dass du einen (summierten) Verlustvortrag von 9.000 € erreichst.
    Nehmen wir an, im naechsten Steuerjahr beträgt dein "zu versteuerndes Einkommen" 10.000 € OHNE Berueksichtigung eines Verlustvortrages.

    Frage 1:
    Wie viel Einkommensteuer muss du OHNE den Verlustvortrag zahlen?
    Antwort: NULL
    Warum? Weil dein "zu versteuerndes Einkommen" unter dem Grundfreibetrag liegt.

    Frage 2:
    Wie viel Einkommensteuer muss du MIT dem Verlustvortrag zahlen?
    Antwort: Auch nur NULL !
    Warum?
    1. Weil es kein negatives "zu versteuerndes Einkommen" gibt.
    2. Weil dein Verlustvortrag von 9.000 € deinen Grundfreibetrag "auffrisst" und du deshalb von dem schoenen Verlustvortrag gar nichts hast.

    Wichtig zu wissen:
    Einen VerlustRUECKtrag kann man betraglich begrenzen - auch auf Null.
    Einen VerlustVORtrag kann man betraglich NICHT begrenzen.
    D. h. ein Verlustvortrag in Hoehe des Grundfreibetrages (des Steuerjahres) geht immer verloren.


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  • Simon
    hat ein Thema erstellt Verlustvortrag eines Studenten in Zweitausbildung.

    Verlustvortrag eines Studenten in Zweitausbildung

    Liebes Forum,

    ich sitze gerade an meiner ersten Steuererklärung in meiner Zweitausbildung mit Hilfe des Programms.
    Da ich aktuell kein Einkommen über der Höhe des Mini-Jobs Niveaus neben der BAföG-Förderung habe, muss die ich in der Steuerklärung als Student einen Verlustvortrag beantragen.
    Ich möchte mich lediglich noch einmal rückversichern, dass ich dabei richtig vorgehe. Ich habe alle Angaben, v.a. Werbungskosten etc. wie gewohnt gemacht und möchte sozusagen den für mich entscheidenden Schritt in meiner Steuererklärung klären: den Verlustvortrag.
    Muss ich nur unter Sondersausgaben/ Verlustrücktrag/Verlustvortrag ein Kreuz bei "Vortrag in Folgejahre" setzen und das war es schon? Finde leider im Anschluss in den Steuerformularen nicht das entsprechende Feld mit Kreuzchen.

    Ich freue mich über Hilfe, vielen Dank und Grüße!
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