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Abweichendes Wirtschaftsjahr - keine korrekte Eingabe möglich

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    Abweichendes Wirtschaftsjahr - keine korrekte Eingabe möglich

    Hallo, leider kann man das abweichende WJ (z.B. 1.7 - 30-.6) nicht eingeben. Entweder meckert das Programm, dass 2018 oder 2020 eingegeben wurde oder es sind keine 12 Monate! Fehler im Programm?


    #2
    Hallo,
    darüber bin ich leider auch schon gestolpert und habe es bisher nicht lösen können. Als Workaround bin ich dann auf den § 8c Abs. 2 der Einkommensteuer-Duirchführungsverordnung gestossen und werde mein Wirtschaftsjahr mit dem Kalenderjahr synchronisieren. Löst aber das Problem im Programm natürlich nicht.
    Ich habe aber noch ein zweites Problem (was für mich gravierender ist).
    Die Anlage L kann ich mit dem Programm erzeugen, will aber meinen Gewinn nach Durchschnittssätzen (§ 13 a EStG) erklären. Hierzu muss ich die Anlage L noch mit der Anlage § 13a ergänzen (die ja dann den Gewinn ermittelt, der sich steuerlich auswirkt) und hierzu gibt es, soweit ich es bisher gefunden habe, keine ersichtliche Möglichkeit.
    Da ich aber nur eine so kleine Fläche habe (Sondernutzen mit 15ar) versuche ich jetzt, ebenfalls als Workaround, die 13a-Erklärung auf dem amtlichen Vordruck abzugeben und einen Härtefall zu beantragen, der mich von der elektronischen Übermittlung befreien kann. Habe eh einen Gewinn von 0.- Euro, da unter der Grenze von 34ar-Flächennutzen liegend.
    Zuletzt geändert von UweEhrhardt; 15.07.2020, 10:15.

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      #3
      Entweder meckert das Programm, dass 2018 oder 2020 eingegeben wurde
      Um welche Erklärungsart geht es denn? Einkommensteuer oder eine Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG, sprich eine EÜR

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        #4
        Sonderfall der Gewinnermittlung nach § 13a ESTG. Wird im Modul Gewinnermittlung angelegt, dort gibt es dann die Möglichkeit, ein abweichendes Wirtschaftsjahr anzugeben. Da kommt aber dann das Programm im Rahmen der Plausibilitätskontrolle nicht wirklich klar.

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          #5
          Hallo MMichael,

          für L&F müssen Sie in der Gewinnermittlung die Summenerfassung auswählen. Das sollte auch der Prüfer melden!?
          Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
          Martin Jung

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            #6
            @ Herrn Jung
            Danke für das Feedback:
            Ich hatte schon beides probiert, aber ich schaue heute Abend nochmal in Ruhe und melde mich dann morgen.

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              #7
              Ich habe jetzt alle Varianten probiert:
              1. Es gibt (soweit ich es reproduzieren kann) keinerlei Möglichkeiten, eine Steuerklärung zu erstellen, die Einnahmen aus der Landwirtschaft enthält, bei der von der Möglichkeit der Gewinnermittlung nach Durchschnittswerten (§ 13a EStG) Gebrauch gemacht wird.
              2. In der Erklärung selbst kann die Einnahmeart L angelegt werden, es gibt aber keine Möglichkeit die für Anlage nach § 13a notwendigen Flächenangaben und deren Nutzen (Normalnutzen oder Sondernutzen) einzutragen. Und dies würde die Basis für die Anwendbarkeit bilden, da die Option des 13a eben nur innerhalb bestimmter Flächengrenzen möglich ist.
              3. In der Gewinnermittlung gibt es, auch wenn die Summenerfassung angewählt wird, ebenfalls keine Möglichkeit Flächen einzutragen, damit den Gewinn nach Durchschnittswerten zu ermitteln und die Anlage für den 13a zu erstellen.
              4. Ebenso geht der Link, den der Prüfer anbietet, wenn man in der Gewinnermittlung einen LuF-Betrieb anlegt und der zur Summenerfassung führen soll, ins Leere. Klickt man darauf, springt das Programm nirgends hin.
              5. In der Übersicht der Anlage in der Gewinnermittlung taucht die Anlage zu 13a überhaupt nicht auf, wenn man einen LuF-Betrieb anlegt, vermutlich wurde der 13a nicht implementiert. Da er in der Praxis aber, bei Klein- und Nebenerwerbsbetrieben, eine große Rolle spielt ist dies sehr schade.
              6. Noch ein Problem tritt in diesem Zusammenhang in der Erklärung selbst auf: Wähle ich dort unter der Einkommensart L einen Gewinn von 0.- Euro, wird der in der Anlagenvorschau in der Anlage L nicht dargestellt (wenn man 1.- Euro einträgt, dann erscheint dieser). Da es aber einen Unterschied macht, ob ich eine Anlage leer abgebe, oder darin einen Gewinn von 0 Euro erkläre ist dies wohl ein Fehler.
              7. Was ebenfalls nicht ganz schlüssig ist, ist die Tatsache, dass ich bei selbstständiger Tätigkeit direkt aus der Erklärung in die Gewinnermittlung springen kann und im Gegenzug der dort ermittelte Gewinn auch wieder in die Erklärung eingebunden wird. Bei der Landwirtschaft gibt es hier keinen "Quer"-Link.
              Ich habe "meinen" Fall dann noch probeweise in zwei anderen Steuererklärungsprogrammen erfasst (eine Version hatte ich vor einiger Zeit gekauft, eines ist eine Testversion). In beiden ist der Fall (Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit und Einkommen aus selbständiger Tätigkeit: Landwirtschaft, Anwendung des 13a zur Gewinnermittlung nach Durchschnittswert) komplett abwickelbar. Die notwendigen Anlagen L und 13a werden erstellt und sauber erfüllt. Der richtige Gewinn (in meinem Fall 0.- Euro) wird ermittelt und die Flächen sind differenziert eintragbar.

              @ Herr Jung:
              Wäre gut, wenn von den Entwicklern jemand schauen könnte, ob die 13a Variante mittelfristig eingepflegt werden kann. Derzeit habe ich nur zwei Möglichkeiten: ein anderes Programm zu nutzen (was ich ungern machen würde) oder einen Steuerberater mit der Erstelltung und Abgabe der Erklärung beauftragen (was garkeinen Sinnn macht, da die steuerliche Frage schon mit dem Finanzamt abschließend geklärt ist und nur noch erfasst, dargestellt und versandt werden muss). Und die letzte Möglichkeit ist noch, eine Anlage 13a "von Hand" auszufüllen und als Härtefall darum zu bitten, diese nicht elektronisch übermitteln zu müssen, auch nicht zielführend. Zumal ich dann wieder das Problem habe, dass das Programm den Gewinn von 0.- nicht in der Anlage L darstellen will.

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