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  • Charlie24
    antwortet
    Oder die Einführung der elektronischen Erfassung ist - wie auch bei der Umsatzsteuererklärung - länderspezifisch geregelt?
    Meine Antwort bezog sich auf die Verpflichtung von Kleinunternehmern (§ 19 UStG) zur Einreichung einer Umsatzsteuererklärung.

    Bis einschließlich 2016 durften Unternehmer mit Betriebseinnahmen bis 17.500,00 € eine formlose Gewinnermittlung (EÜR) einreichen.

    Ab 2017 ist diese Erleichterung bundesweit entfallen!

    Nicht alle Finanzämter haben die Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der EÜR bereits für das Jahr 2017 durchgesetzt.

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  • Trekker
    antwortet
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Die elektronische Abgabepflicht besteht seit 2011.
    Wenn Du mit elektronischer Abgabepflicht die Übermittlung des Gewinns über die elektronische Steuererklärung meinst, dann kann ich vielleicht noch zustimmen, aber die EÜR musste man meines Wissens erst ab 2017 elektronisch erstellen. Und erst ab 2019 soll sie nach Deinen Angaben zusätzlich elektronisch übermittelt werden. Oder was sollen die vorgenannten Aussagen sonst bedeuten?
    Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Nicht in jedem Bundesland wird das verlangt!
    Oder die Einführung der elektronischen Erfassung ist - wie auch bei der Umsatzsteuererklärung - länderspezifisch geregelt?

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  • Charlie24
    antwortet
    Auch als Kleinunternehmer müssen Sie eine Umsatzsteuererklärung abgeben, auch wenn Sie keine Umsatzsteuer zahlen.
    Nicht in jedem Bundesland wird das verlangt!

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  • Staufer
    antwortet
    Die elektronische Abgabepflicht besteht seit 2011.

    Auch als Kleinunternehmer müssen Sie eine Umsatzsteuererklärung abgeben, auch wenn Sie keine Umsatzsteuer zahlen.

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  • Trekker
    antwortet
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Sie müssen eine Gewinnermittlung übermitteln. In dieser stehen Ihre Einkünfte aus Selbstständiger Tätigkeit.
    So wie ich ihren Beitrag #11 verstanden habe, muss man die Gewinnermittlung erstmalig für 2019 übermitteln.
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Dort wird auch Ihre Umsatzsteuererklärung erstellt und ggf. auch Ihre Gewerbesteuererklärung, die Sie ebenfalls übermitteln müssen.
    Mit denen habe ich nichts am Hut, weil ich eine umsatzsteuerfreie Nebentätigkeit mit geringem Umsatz ausübe.
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Da Ihre Einkünfte aus Selbstständiger Tätigkeit (als eine Einkünfteart) tin Ihr Einkommen einfließen, müssen Sie diese in Ihre Einkommenssteuererklärung übernehmen und die Einkommensteuererklärung zusätzlich übermitteln.
    Nicht zusätzlich, sondern ausschließlich so habe ich es in der Vergangenheit gemacht und das FA war zufrieden. Die Erstellung einer EÜR ist doch erst ab 2017 verpflichtend. Dazu passend zitiere ich aus Punkt "Jahreserklärung abschließen" der Gewinnermittlungen für 2017 und 2018:
    Versand der EÜR: Import in eine Steuer- oder Feststellungserklärung

    Wenn Sie diese Gewinnermittlung (Anlage EÜR) per ELSTER versenden möchten, müssen Sie die Daten aus der Gewinnermittlung in eine Steuererklärung oder bei Gemeinschaften in eine Feststellungserklärung importieren.
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Sollten für Sie hier noch Fragen offen sein, greife ich die bereits unter # 10 gemachte Empfehlung auf, sich zumindest anfangs mit einem Steuerberater in Verbindung zu setzen.
    Ich lese die Steuertipps bereits seit Jahrzehnten und bin bisher ohne Steuerberater gut klar gekommen. Vor 30 Jahren konnte ich sogar einen Steuerberatergläubigen mit Hilfe der Steuertipps davon überzeugen, dass ca. 35.000 DM Erschließungsbeiträge für sein Erbpachtgrundstück direkt als Werbungskosten abziehbar sind. Sein Steuerberater hatte diese Kosten dem bereits ausgeschöpften 10e-Höchstbetrag zugeschlagen. Nachdem sein Bescheid schon bestandskräftig war, riet ich ihm zur Klage. Das Gericht sprach ihm eine Entschädigung von ca. 11.000 DM zu.

    Natürlich hat nicht jeder eine langjährige Erfahrung mit Steuererklärungen und deshalb schadet es maximal dem Geldbeutel, wenn man zum Steuerberater geht.

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  • Staufer
    antwortet
    Sie müssen eine Gewinnermittlung übermitteln. In dieser stehen Ihre Einkünfte aus Selbstständiger Tätigkeit. Dort wird auch Ihre Umsatzsteuererklärung erstellt und ggf. auch Ihre Gewerbesteuererklärung, die Sie ebenfalls übermitteln müssen.

    Da Ihre Einkünfte aus Selbstständiger Tätigkeit (als eine Einkünfteart) tin Ihr Einkommen einfließen, müssen Sie diese in Ihre Einkommenssteuererklärung übernehmen und die Einkommensteuererklärung zusätzlich übermitteln.

    Sollten für Sie hier noch Fragen offen sein, greife ich die bereits unter # 10 gemachte Empfehlung auf, sich zumindest anfangs mit einem Steuerberater in Verbindung zu setzen.

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  • Trekker
    antwortet
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Sie müssen ohnehin die Daten der EÜR 2018 (Gewinnermittlung) in eine EÜR 2019 (Gewinnermittlung) überführen, weil Sie inzwischen verpflichtet sind, diese elektronisch zu übermitteln. Oder Sie erstellen die EÜR neu. Nur Einkommensteuererklärung geht nicht.
    Nur das Ergebnis aus der EÜR (Gewinnermittlung) übernehmen Sie in die Einkommensteuererklärung.
    Demzufolge wurde bisher (Erklärungen bis 2018) nur das Ergebnis über die Einkommensteuererklärung übermittelt?

    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Sie geben also zwei Erklärungen ab. Seit diesem Jahr werden die Einkommensteuererklärung und die Gewinnermittlung nicht mehr gemeinsam aus der Einkommensteuererklärung heraus versandt.
    Aber die zusätzliche Übertragung in die Einkommensteuererklärung wird sicherlich bleiben?

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  • Staufer
    antwortet
    Zitat von marga Beitrag anzeigen
    ... daher ist es richtig, dass kein Vortrag 2018 auf 2019 erfolgt!!
    Es erfolgt aber ein Vortrag!

    Bei der Übernahme älterer Daten von einer Gewinnermittlung in die des folgenden Jahres werden alle Daten übernommen, allerdings ohne Datum.
    Vor allem werden die Stammdaten übernommen und die Einbindung der Elster-Zertifikate.
    Darüber hinaus werden Abschreibungen aus dem Vorjahr übernommen und fortgeschrieben, sogar mit Anschaffungsdatium.

    Wichtig bei der Übernahme ist nur die Beachtung der Dateiendungen; sonst werden die alten Daten nicht akzeptiert - auch geht es nur aus dem direkten Vorjahr.

    Selbst verständlich sind variable Daten wie Einnahmen und Ausgaben zu überprüfen. Bei regelmäßigen Ausgaben wie Mieten, Leasinggebühren etc.muss jeweils das Datum des Abflusses ergänzt werden. Die Inhale der Dialoge und die Beträge bleiben vom Vorjahr stehen.

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  • marga
    antwortet
    wer eine EÜR machen muss, muss eine richtige Buchführung machen und nicht nur Daten vom Vorjahr übernehmen, daher ist es richtig, dass kein Vortrag 2018 auf 2019 erfolgt!!

    Steuererklärungen gibt es viele - EÜR, USt, GewSt, ESt, KöSt ...- daher in der Steuererklärung hilft nicht weiter!

    Schon mal an Steuerberatung und oder -hilfe gedacht?? Bei Reparatur z.B. eines PKW`s bastelt man auch nicht selber, sondern geht zum Fachmann!

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  • David
    antwortet
    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
    Sie müssen ohnehin die Daten der EÜR 2018 (Gewinnermittlung) in eine EÜR 2019 (Gewinnermittlung) überführen,
    Wenn sie denn dort wären. Vielleicht hatte ich bis jetzt nicht deutlich gemacht, daß die EÜR bisher in der "Steuererklärung" ausgefüllt wurde und eben nicht in der Gewinnermittlung.
    Falls jemand eine Idee wegen der Fragen zur Anlage SZ hat https://forum.steuertipps.de/forum/s...sz-bleibt-leer wäre das nett.

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  • Staufer
    antwortet
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Also kurz gesagt: die EÜR-Daten aus 2018, die in der Steuererklärung eingegeben wurden, lassen sich nicht in die Gewinnermittlung 2019 übernehmen. [/URL]
    Sie müssen ohnehin die Daten der EÜR 2018 (Gewinnermittlung) in eine EÜR 2019 (Gewinnermittlung) überführen, weil Sie inzwischen verpflichtet sind, diese elektronisch zu übermitteln. Oder Sie erstellen die EÜR neu. Nur Einkommensteuererklärung geht nicht.
    Nur das Ergebnis aus der EÜR (Gewinnermittlung) übernehmen Sie in die Einkommensteuererklärung.

    Sie geben also zwei Erklärungen ab. Seit diesem Jahr werden die Einkommensteuererklärung und die Gewinnermittlung nicht mehr gemeinsam aus der Einkommensteuererklärung heraus versandt.
    Zuletzt geändert von Martin Jung; 01.03.2020, 22:48.

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  • Martin Jung
    antwortet
    Hallo David,

    hier eine Abbildung aus dem Programm in Ergänzung zu meinem gestrigen Hinweis:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild_2020-03-01_1407-18.png Ansichten: 1 Größe: 36,8 KB ID: 41408

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  • David
    antwortet
    Hab es hinbekommen, bitte um Entschuldigung für die Verwirrung. Es ist aber auch nicht gerade intuitiv gelöst.
    Zuletzt geändert von David; 05.03.2020, 13:59.

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  • Martin Jung
    antwortet
    Hallo David,

    das was Staufer geschrieben hat, können Sie nachlesen im Programmhandbuch ab Seite 32.

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  • Staufer
    antwortet
    Sie können nur Daten aus der gleichen Anwendung in die neue übernehmen. Also Gewinnermittlung vom Vorjahr in die neue Gewinnerfassung/Gewinnermittlung, alte Einkommensteuererklärung in die neue. Achten Sie auf die Dateiendungen. ESt-Endungen betreffen die Einkommenssteuererklärung.

    Für Ihre Zwecke müssen Sie also zwei unterschiedliche Dateien übernehmen. In die neue Einkommensteuererklärung importieren Sie dann die neue Gewinnermittlung. Letztlich wird dabei nur die Endsumme übernommen. Die EÜR müssen Sie dann neben der Einkommensteuererklärung übermitteln.

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