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Nachzahlung Absenkungsbetrag Beamte BW korrekt erfassen (Fünftelregelung, Anlage N)

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    #16
    PS: ich meinte den Sachbearbeiter beim Finanzamt.

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      #17
      Zitat von klausfi Beitrag anzeigen
      Das angehängte Bild kann ich leider nicht öffnen ("Ungültige Datei angegeben").
      Diese Problem habe ich auch schon relativ lange. Offensichtlich hat keiner Zeit sich darum zu kümmern.

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        #18
        Das stimmt. Ich habe mich in den wenigen Fällen direkt zum FA begeben. Das war immer in fünf Minuten geklärt. Aber in der heutigen Zeit, sollte es anders gehen. Bis jetzt hab ich dort immer noch einen Kaffee trinken können.

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          #19
          Wenn das Programm keine direkte Eingabe in die Zeile 18 der Anlage N erlaubt, sondern nur einen Eintrag unter Nummer 19 der

          Lohnsteuerbescheinigung, darf der Bruttolohn unter Nummer 3 der Lohnsteuerbescheinigung nicht gekürzt werden.

          Da meckert das Programm zu recht! In der amtlichen Anleitung zur Anlage N heißt es dazu: Hat der Arbeitgeber im

          Lohnsteuerabzugsverfahren keine ermäßigte Besteuerung vorgenommen, tragen Sie bitte den entsprechenden steuerpflichtigen Teil

          des Bruttoarbeitslohns in die Zeile 18 ein. Ihr Arbeitgeber hat diesen Betrag ggf. in Ihrer Lohnsteuerbescheinigung unter Nummer 19

          ausgewiesen.

          Bei Nummer 19 der Lohnsteuerbescheinigung steht im Erläuterungstext: "... und Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre - in 3. enthalten"

          Das LBV schrieb hierzu, dass man in der Anlage N die Daten manuell verändern soll. Und zwar so, dass man die Nachzahlung in Zeile 18 von
          Anlage N eintragen soll.
          Dann müsste man das aber anders erklären, über die Nummer 19 der Lohnsteuerbescheinigung funktioniert das nicht. Meines Erachtens ist das aber

          auch wenig sinnvoll, denn die Nachzahlung ist ja in der Lohnsteuerbescheinigung enthalten.Außerdem erkennt das Programm doch bei einem Eintrag

          der Nachzahlung unter Nummer 19 von sich aus, dass der Betrag nach § 34 EStG ermäßigt zu besteuern ist, es sei denn, man wählt das bewusst ab.

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            #20
            Bei uns ist es so, dass im April 2019 auch diese gekürzte Eingangsbesoldung nachgezahlt wurde. In meinem Fall waren das Brutto 7355 €. Der steuerliche Abzug lag bei 2813 € (!). Das ist aber fast das Doppelte prozentual (ca. 38,24%), als was normaler Weise von meinen Bezügen abgezogen wird (ca. 20,34%).


            Meine Frau ist ebenfalls Lehrerin und da verhält es sich ähnlich. Sie bekam eine Nachzahlung über 4094 €, von denen 1544 € Einkommenssteuer abgezogen wurden (also 37,7 % anstatt der regulären 20,72%).


            Da ja darauf verwiesen wurde, dass diese erhöhte steuerliche Belastung durch die Steuererklärung für das Jahr 2019 wieder ausgeglichen würde, waren wir erst mal beruhigt. Zudem könne evtl. die Fünftelungsregelung geltend gemacht werden.


            Nun haben wir also die Steuererklärung gemacht und die Zahlen genau so eingetragen, wie es die (verbesserte!) Anleitung des LBV vorschlägt. Die Fünftelungsregelung wäre also meiner Meinung nach berücksichtigt.


            Die aktuelle Steuerrückzahlung, was die Gehaltsnachzahlung betrifft, wirkt sich aber jedoch (vermutlich durch die Füntelungsregelung) lediglich um 625 € aus! Eigentlich müssten es aber etwa 2000 € sein, die wir da nachgezahlt bekommen müssten! Das verwundert und überrascht uns doch sehr.


            Nun meine Frage ans Forum:


            Weiss jemand, ob das sein kann, dass die Nachzahlung tatsächlich so hoch besteuert wird? Und entsprechend eben keine steuerliche Rückzahlung der etwa doppelt so hoch abgezogenen Einkommenssteuer erfolgt?


            Ist es also rechtens, dass der Ausgleich nur über die Fünftelungsregelung erfolgt? Da hätte das Land aber gut was eingespart...


            Ich komme da steuerrechtlich auch wirklich an meine Grenzen. Vielleicht weiß da jemand um eine Antwort? Oder hat jemand sogar schon einen Steuerbescheid bekommen, wo diese Fragen geklärt werden?

            Vielleicht ist das Ganze ja gar keine Frage der Steuersoftware?

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              #21
              Ob die Steuersoftware die Fünftel-Regelung nach § 34 Abs. 1 EStG gerechnet hat, ist aus der Steuerberechnung ersichtlich. Da wird auf

              jeden Fall dann der § 34 EStG genannt und auch der ermäßigt versteuerte Betrag. Was die Auswirkungen der Fünftelregelung angeht,

              sind die aufgrund des progressiven Steuertarifs naturgemäß unterschiedlich. Wenn ich bei höherem Einkommen den Grenzsteuersatz

              von 42% erreiche, passiert da praktisch nichts mehr.

              Nicht zielführend ist, sich den Lohnsteuerabzug im Monat der Nachzahlung anzuschauen. Dieser Prozentwert ist nicht aussagekräftig.

              Wenn die Nachzahlung als Einmalbezug nicht ermäßigt besteuert wurde und der Arbeitgeber am Jahresende einen Lohnsteuerausgleich

              durchgeführt hat, stimmen nämlich nur die Werte nach der Jahreslohnsteuertabelle. Die Steuermehrbelastung lässt sich nur über einen

              Lohnsteuerrechner und die Eingabe der Jahreswerte sauber ermitteln. Nur so erkennt man den Mehrabzug für die Nachzahlung wirklich.

              Dann sieht man auch, was die Tarifermäßigung nach § 34 Abs. 1 EStG effektiv bringt oder auch nicht..

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