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Rechtsreferendariat

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    Rechtsreferendariat

    Hallo,

    meine Frau war letztes Jahr im Rechtsreferendariat.
    Angestellter/Arbeiter [sozialversichert]?
    Ich habe alle Felder aus der Lohnsteuerbescheinigung 2019 übernommen. Die Software sagt mir, dass das Feld 23 nicht leer sein soll, dabei ist dieses Feld in der Lohnsteuerbescheinigung leer, da die Rechtsreferendare keine Beiträge zur Rentenversicherung bezahlen.

    Was muss ich sonst bei der Steuererklärung für Rechtsreferendare beachten?

    Vielen Dank für die Hilfe im Voraus!
    Michael Klein

    #2
    Referendare in diesem genannten Sinne sind keine Angestellten. Sie werden später Beamte oder Richter. Sie zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das könnten sie zwar freiwillig tun aber der ihr Dienstherr/Arbeitgeber wird es nicht tun. Ihre Frau war mit Sicherheit keine Angestellte. Wählen Sie Beamter oder Richter!

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      #3
      Erfassen Sie nicht als Angestellter/Arbeiter, sondern als aktiver Beamter. Wahrscheinlich wird Ihre Frau in ihrem Bundesland als Beamtin auf Widerruf geführt.

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        #4
        Die Rechtsreferendare sind keine Beamte, Sie sind angestellt im öffentlichem Dienst, zahlen aber im vergleich zu anderen keine Rentenbeiträge.
        Also das Sie keine Beamtin während des Refs war, da bin ich mir zu 100% sicher. Deswegen wenn dann würde ich tatsächlich "Angestellter" auswählen.

        Außerdem werden nicht alle Rechtsreferendare Richter oder gehen zu der Staatsanwaltschaft. Viele gehen in die freie Wirtschaft.

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          #5
          Zitat von MichaelKlein707 Beitrag anzeigen
          Die Rechtsreferendare sind keine Beamte,
          Das ist von Land zu Land unterschiedlich. Es ist teilweise ein ör Anstellungsverhältnis eigener Art.

          Ich weiß nicht, in welchem Land Ihre Frau tätig ist.
          Ist Ihre Frau in Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen beschäftigt? Dort ist sie in jedem Fall Beamtin auf Widerruf. Die Belegung der Jahreslohnsteuerbescheinigung spricht für Beamtin auf Widerruf.

          Probieren Sie doch einmal die Einstellung "Beamter", dann sehen Sie, ob es weiterhin die von Ihnen in # 1 genannte Fehlermeldung gibt. Wenn nicht, ist doch alles okay, oder?


          Zuletzt geändert von Staufer; 27.02.2020, 17:34.

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            #6
            Ich empfehle diese Links:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Vorbereitungsdienst
            https://www.talentrocket.de/karriere...bt-es-das-noch
            https://www.lto.de/recht/studium-ref...chwuchsmangel/
            und weitere.

            Nun zu ihrem Fehler. Wenn Sie genau wissen möchten, welchen Status ihre Lohnsteuerbescheinigung einnimmt, versuchen sie doch den Abruf als VaSt, dann können sie es vielleicht sehen. Lesen Sie hier noch ein mal nach:
            https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96...erh%C3%A4ltnis

            Wenn das eine ausgeschlossen ist, ist das andere nicht gleich zutreffend. Sie liegen zwar richtig in ihrer Äußerung, dass ihre Frau keine Beamtin sei, so war meine Ausführung auch zu kurz gegriffen, indem ich nur die Gruppe Beamte und Richter angeführt hatte, weil ich m ich an dem Programm orientiert hatte, dennoch ist ihre Frau auch nicht gleich eine Angestellte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne, sondern sie befindet/fand sich in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis.

            Lesen Sie einmal die Hilfe rechts im Programm, dort steht unter Beamter (oder vergleichbar):

            "Wählen Sie »Beamter« , wenn Sie
            als aktiver Beamter tätig waren,
            als Beamter beurlaubt waren oder
            als sonstiger Beschäftigter einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft tätig waren und Sie nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge und auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben (z.B. sog. Dienstordnungs-Angestellte)."

            Vielleicht wäre dann ihre Frage ja gelöst?

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              #7

              Vielen dank für die ausführliche Erklärung!

              Meine Frau hat Ihr Rechtsreferendariat in NRW gemacht.

              Wenn ich im Programm "Beamter" auswähle, dann sagt das Programm das ich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung leer lassen sollte (was aber in der Lohnsteuerjahresabrechnung 2019 enthalten ist). Ich würde ungern ausgefüllte Felder aus der Lohnsteuerjahresabrechnung nicht in das Programm übernehmen.

              Ich habe mich jetzt für "Sonstiges" im Programm entschieden und habe Rechtsreferendarin als Berufsbezeichnung eingegeben. Dann meckert das Programm nicht mehr das ich keine Beiträge zur Rentenversicherung angegeben habe. Ich hoffe das klappt dann beim Finanzamt

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                #8
                Das ist aber nur ein Warnhinweis, einer ELSTER-Übertragung steht diese Meldung aber nicht entgegen. Oder?

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                  #9
                  Ich weiß nicht, so weit war ich noch nicht, dass ich den Schritt "ELSTER-Übertragung" durchgeführt habe. Ich warte noch auf den März, erst dann kann ich mit den Auszüge aus den Aktien-Depots die fehlenden Angabe für "Einkünfte: ....." bekommen.

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                    #10
                    Sie können einen möglichen Fehler in der Elsterübertragung über die Druckvorschau bereits vorher prüfen. Gehen Sie einmal probehalber bis zum Versand und sehen sich die Druckvorschau an. Vorher ein paar wesentliche Angaben vervollständigen.

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