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Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG

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    Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG

    Ich habe im letzten Jahr erstmals eine eigene Steuernummer für Einnahmen erhalten, die ich nebenberuflich erziele. Konkret: ich bin Angestellter an einer Universität (Lehrkraft für besondere Aufgaben) und gebe dafür eine ganz "normale" Einkomensteuererklärung ab. Ich habe bislang immer Einnahmen, die ich nebenberuflich, z.B. über Veröffentlichungen von Forschungsbeiträgen in Fachzeitschriften, erhalben habe, einfach unter "selbständige Tätigkeiten" angegeben. Ich bin jetzt aber unsicher, ob ich wegen dieser zusätzlichen Steuernummer eine weitere Steuererklärung anfertigen muss oder ob ich diese Einnahmen weiterhin in meiner "regulären" Steuererklärung angeben kann. Wenn ja, an welcher Stelle des Programms muss ich das tun bzw. wo genau ist denn diese Steuernummer dann anzugeben?

    #2
    Zitat von SLeunig Beitrag anzeigen
    bin jetzt aber unsicher, ob ich wegen dieser zusätzlichen Steuernummer eine weitere Steuererklärung anfertigen muss oder ob ich diese Einnahmen weiterhin in meiner "regulären" Steuererklärung angeben kann.
    Wo haben Sie die Einnahmen in der Einkommensteuererklärung eingetragen ?

    Sie erwerben die SteuerSparerklärung 2019 hier vom Hause und erstellen Ihre Einkommensteuererklärung. Für Ihre nebenberuflichen Tätigkeiten machen Sie zusätzlich Eintragungen in der Gewinnermittlung. Mit Hilfe des in die SSE integrierten Elster-Moduls verschicken Sie dann die Anlage EÜR, Anlage S, eventuell noch Umsatzsteuer.
    Zuletzt geändert von Adi; 02.03.2019, 18:58.

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      #3
      das FA möchte vermutlich eine EÜR elektronisch von Ihnen: der Saldo wird in der ESt weiterhin in Anlage S eingetragen - ob Sie dazu die andere St-Nr. nun mitangeben oder nicht, ist nicht entscheidend aber empfehlenswert.

      E.

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        #4
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        Ich habe es unter "Selbständige Tätigkeiten" eingetragen, unter "Einkünfte lt. gesonderter Feststellung" in der ersten Zeile die Steuernummer und das FA eingegeben und am Ende die addierte Summe der Einnahmen (Ausgaben in dem Sinne habe ich nicht). Mich wundert nur, dass man da nicht irgendwo die einzelnen Posten angeben muss. Ich würde dann die Belege einfach ans FA mitsenden, so, wie ich es bisher gemacht habe. Als Fomular wird mir dann die "Anlage S" anzeigt, nicht die EÜR. Ich finde letzteres auch etwas "oversized", ich meine, ich habe ja weder ein Unternehmen noch einen Gewerbebetrieb mit nennenswerten "Umsätzen", sondern nur ein paar Einnahmen außerhalb meines eigentlichen Berufs...

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          #5
          Eine gesonderte Feststellung wird notwendig, wenn ein Einzelunternehmer sein Unternehmen in einem anderen Ort hat als seinen Wohnsitz und gleichzeitig Unternehmen und Wohnsitz in den Bezirken von zwei verschiedenen Finanzämtern liegen.

          Trifft das bei Ihnen zu ?
          Wirklich keine Betriebsausgaben, Computer, Drucker, Schreibmaterial, vielleicht Fahrtkosten, Telefon, wenn auch nur anteilig ?

          Keine Angst vor der Gewinnermittlung. Die haben den Buchungskonten einen Namen gegeben, dadurch wird die Gewinnermittlung fast schon selbsterklärend.
          Zuletzt geändert von Adi; 04.03.2019, 11:22.

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            #6
            Dann ist das also falsch, mit der gesonderten Feststellung... wo muss ich denn nun da in diesem Menü draufklicken? ... also, ich müsste das alles irgendwie fiktiv durchrechnen... ich meine, natürlich tippe ich meine Texte auf einem PC - aber den rechne ich natürlich schon über meinen regulären Job ab... das irgendwie logisch begründet nun zwischen den Nebentätigkeit und dem Job aufzuteilen ist mir einfach zu aufwändig... sorry, aber gibt es hier nihct irgendwo mal einen Telefonservice, der einen in solchen Fällen helfen kann? Ich finde das mit dem hin und her schreiben etwas zeitaufwändig...

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              #7
              Die Finanzämter haben Anlaufstellen, die akademische verkauft Broschüren zu diesem Thema. Geben Sie in die Gewinnermittlung Ihre Daten ein. Sie kommen schon klar.

              Nutzen Sie die Hilfen des Programms. Da werden immer wieder Eingabehilfen und Erläuterungen eingeblendet.
              Zuletzt geändert von Adi; 04.03.2019, 12:30.

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                #8
                @Adi,
                Sie sind (vermutlich) Steuerberater oder arbeiten jedenfalls häufig mit diesem Programm, zumindest schließe ich das aus Ihrem geradezu selbstverständlichen Gebrauch des Ausdrucks "Gewinnermittlung". Ich weiß nach 10 Jahren Anwendungserfahrung immer noch nicht genau, ob das ein Ausdruck der Steuerverwaltung oder ein für dieses Programm spezifischer Ausdruck ist. Der Bearbeitungszyklus in der Steuersparerklärung ("Gewinnerfassung" -- Gewinnermittlung"-- "Einkommenssteuererklärung") ist bei einmaliger Nutzung im Jahr nicht wirklich jedem klar (und selbsterklärend ist es sowieso nicht oder wieso wird die "Gewinnermittlung" als "Anlage EÜR" aus dem Programm für "Einkommenssteuererklärung" verschickt? ). Ich mache das jetzt seit über 10 Jahren und wenn ich nicht meine über Jahre aufgebaute und verfeinerte Checkliste hätte, nach der ich vorgehe, wäre ich auch aufgeschmissen oder würde bestimmte Dinge nicht finden oder erkennen. Und wenn das Finanzamt Änderungen einführt (mal mit Ausdruck, mal ohne Ausdruck, oder irgendwie zertifiziert, oder wie jetzt mit einer eigenen Steuernummer kann man sich schon die Haare raufen ... und als neuer Benutzer sowieso).

                SLeunig
                Ich habe jahrelang meine zwei "Firmen" (eine als "Freiberufler" und eine als "PV-Anlagenbetreiber") unter der gleichen Steuernimmer betreiben können. Und ich habe auch letztes Jahr für mein Geschäft der Stromerzeugung und des Stromverkaufs mittels PV-Anlage eine extra Steuernummer bekommen. Insofern kann ich es nachvollziehen. Meine Empfehlung an Sie:
                Erstellen Sie mit der Steuersparerklärung eine "Gewinnermittlung"- das ist eine Datei mit der Endung *.Gew2018 (Im Menü des "Start-Center"s der "Steuersparerklärung" den Punkt "Gewinnermittlung 2018" aufrufen und eine (neue) "Gewinnermittlung" mit der neuen Steuernummer in den persönlichen / Unternehmensdaten). Tragen Sie dort Ihre Einnahmen und Ausgaben ein- sie müssen auch nicht die geringe PC-Nutzung oder den geringen Bürobedarf extra aufteilen. Im Wesentlichen geht es um die eindeutig zuordenbaren Einnahmen und Ausgaben.
                Wenn Sie mit der "Gewinnermittlung" fertig sind, erstellen Sie Ihre "Einkommenssteuererklärung 2018" (wieder im Star-Center den entsprechenden Menü-Button auswählen) mit Ihrer bisherigen (quasi privaten) Steuernummer. Dort gehen Sie in den Bereich "Einkünfte: ..."/"Selbst. Tätigkeiten ..." und tragen dort ein Unternehmen für Ihre nebenberuflichen Tätigkeiten ein. Direkt nach der Beschreibung / Angabe des Unternehmens gibt es eine Option "Import Gewinnermittlung/Summenerfassung Anlage EÜR", den Sie auswählen und der Sie zu einer Folgemaske bringt, an der Sie die Daten aus der zuvor erstellten Datei "Gewinnermittlung" (*.Gew2018) importieren können. Beim elektronischen Versand der Steuererklärung wird Ihnen dann nach dem Versand der Steuererklärung auch der Versand der EÜR für die nebenberuflichen Tätigkeiten angeboten und in dieser EÜR steckt dann auch die neue/zweite Steuernummer . Wenn Sie noch Papierbelege einsenden müssen (weil Sie z.B. über mehrere Jahre abzuschreibende Anlagen besitzen), müssen Sie diese wiederum im Programm "Gewinnermittlung" unter "Ansicht"/"Anlage" erstellen und ausdrucken.

                Vielleicht können das andere User besser/kürzer erklären: alleine mit dem Begriff "Gewinnermittlung" zu operieren hilft den neuen Usern aber nicht sehr viel. Da fehlt einfach der "rote Faden" in der "Steuersparerklärung".

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                  #9
                  [COLOR=#007000]W
                  ieso wird die "Gewinnermittlung" als "Anlage EÜR" aus dem Programm für "Einkommenssteuererklärung" verschickt? ) Weil sie mit der Einkommensteuererklärung die Anlage G oder S abgeben. Und die Inhalte bzw. die Werte dieser Anlagen ergeben sie aus der EÜR.
                  [/COLOR]

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                    #10
                    akliegl Du hast sehr gut erkannt,um was es dem Fragesteller hier ging und auch verständlich erklärt. Ich habe hier auch mach mal den Eindruck, dass man für die Erläuterungen und Hilfen Hilfestellung benötigt. Ich war auch lange der Ansicht, dass dem FA alles, was ich in den SSE erfasse, zur Verfügung gestellt wird.

                    Adi [COLOR=#007000]W
                    ieso wird die "Gewinnermittlung" als "Anlage EÜR" aus dem Programm für "Einkommenssteuererklärung" verschickt? ) Weil sie mit der Einkommensteuererklärung die Anlage G oder S abgeben. Und die Inhalte bzw. die Werte dieser Anlagen ergeben sie aus der EÜR.
                    [/COLOR]Dein verunglückter Beitrag beweist, dass auch Du Opfer der neuen Anwendung bist. Zusätzlich ist man nach Deiner Aussage geneigt zu Glauben, dass dem Finanzamt alle Anlagen der EÜR übermittelt werden. Ist das so?

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