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Fahrtkosten als Unternehmensberater

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    Fahrtkosten als Unternehmensberater

    Hallo, ich hätte eine Frage zu den Fahrtkosten. Ich bin Unternehmensberater und bekomme von meiner Firma für die Fahrten zum Kunden mit meinem eigenen PKW 0,30€ steuerfrei und 0,15€ steuerpflichtig. Die 0,15€ werden versteuert, d.h. ich zahle Steuern die ich ja wieder geltend machen kann, richtig?
    Meine Frage wäre, wo und als was kann ich die in meiner Steuererklärung eintragen? Lg

    #2
    Werbungskosten-Weg zur Arbeit/Reisen/doppelter Haushalt-Auswärtstätigkeiten.
    Zuletzt geändert von Adi; 05.02.2019, 12:36.

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      #3
      ... und die steuerpflichtige Gegenrechnung erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber per entsprechendem Eintrag in der Jahreslohnsteuerbescheinigung, die Sie unter Nichtselbständigen Tätigkeiten erfassen.

      Somit bleiben im Ergebnis 0,15 Euro pro gefahrenem Kilometer steuerpflichtig. Da Sie normalerweise für einen gefahrenen km nur 0,30 Euro als Werbungskosten ansetzen können, haben Sie also grundsätzlich mehr Steuern zu zahlen.

      Die müssen Sie zahlen und können sie nirgends abziehen.
      Zuletzt geändert von Staufer; 05.02.2019, 12:57.

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        #4
        Zitat von Salivan_G Beitrag anzeigen
        Hallo, ich hätte eine Frage zu den Fahrtkosten. Ich bin Unternehmensberater und bekomme von meiner Firma für die Fahrten zum Kunden mit meinem eigenen PKW 0,30€ steuerfrei und 0,15€ steuerpflichtig. Die 0,15€ werden versteuert, d.h. ich zahle Steuern die ich ja wieder geltend machen kann, richtig?
        Meine Frage wäre, wo und als was kann ich die in meiner Steuererklärung eintragen? Lg
        Ganz kurz: Sie können gar nichts als Werbungskosten geltend machen. Eine Ausnahme wäre allenfalls dann gegeben, wenn wir uns im Bereich des Einzelnachweises „bewegen“ würden. Dies ist aber nicht ersichtlich. Von daher sind in der Steuererklärung hierfür keinerlei Eintragungen vorzunehmen, da insoweit keine steuerliche Relevanz besteht.
        Zuletzt geändert von Wub; 05.02.2019, 16:38.
        Beste Grüße
        Wub

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          #5
          Er ist mit seinen PKW gefahren und hatte dadurch Auslagen (Benzin, Verschleiß) . Und diese Auslagen sind selbstverständlich Werbungskosten.

          Natürlich wäre es von Vorteil, wenn er ein Fahrtenbuch geführt hätte. Aber der Arbeitgeber zeichnet ja ebenfalls die Fahrten auf und gibt oft seinen Angestellten diese Aufzeichnungen.

          Ob sich das Ganze jetzt finanziell lohnt, ist wieder eine andere Sache, denn die Arbeitgebererstattungen werden ja abgezogen.

          Nachweis der Reisekosten: Diese Angaben sind anhand geeigneter Unterlagen nachzuweisen oder glaubhaft zu machen. Das können sein: Fahrtenbuch, Schriftwechsel, Tankquittungen, Hotelrechnungen, Anwesenheitsbestätigungen oder Teilnahmenachweise, Eintrittskarten, Bescheinigung des Arbeitgeber etc.

          Die Aufzeichnungen dienen der Beweisvorsorge sind aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es kann also ausreichen, die Auswärtstätigkeit und die entstanden Reisekosten glaubhaft zu machen.
          Zuletzt geändert von Adi; 05.02.2019, 19:23.

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