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nach 8 Monaten in DE abgemeldet, festzusetzende Steuer

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    nach 8 Monaten in DE abgemeldet, festzusetzende Steuer

    Hallo, ich habe mich in Deutschland nach 8 Monaten abgemeldet und bin in die USA ausgewandert. In der Steuersparerklärung 2017 habe ich im Menü "Wohnsitz im Ausland" "Ja, aber nur zeitweise", mit Angabe des Zeitraums eingegeben. Die restlichen Angaben der Lohnsteuerbescheinigung ganz normal eingegeben, d.h. für die Monate, das in DE bezogene Gehalt. Das Programm hat mir jetzt eine Rückzahlung angegeben, die nicht stimmt. Beim Steuerbescheid wurde eine Festsetzung zum Abzug vom Lohn angegeben, die dem tatsächlichen Abzug fast stimmt. Wieso rechnet das Programm eine erhöhte Rückzahlung aus, die nicht stimmt.
    Oder habe ich einen Menüpunkt vergessen einzugeben im Programm?
    Die Einnahmen in USA habe ich nicht angegeben, da ich die in USA versteuere und in DE ja abgemeldet bin, mit Stempel im Personalausweis
    Gruß

    #2
    Zitat von Banane Beitrag anzeigen
    Beim Steuerbescheid wurde eine Festsetzung zum Abzug vom Lohn angegeben, die dem tatsächlichen Abzug fast stimmt.
    Verstehe ich nicht. Meinen Sie die Lohnsteuer ?
    Vergleichen Sie die Werte der Berechnung (Ergebnis) der SteuerSparerklärung mit den Werten des amtlichen Bescheids. Wo genau ist eine Abweichung ?
    Zuletzt geändert von Adi; 04.07.2018, 20:18.

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      #3
      Hallo, ja die Lohnsteuer/Einkommensteuer. Das Programm hat eine Festzusetzende Steuer ab Steuerabzug vom Lohn z.B. 2.500 Euro berechnet. Tatsächlich sind für die paar Monate in Deutschland z.B. 4.500 Euro vom Arbeitgeber abgezogen worden. Das Finanzamt hat auch ca. 4.500 Euro Lohnsteuer ausgewiesen (was ja ungefähr stimmt). Warum hat das Programm so wenig berechnet, hat das Programm den Verdienst auf 12 Monate ausgelegt und somit hätte ich ja weniger verdient im Monat und deshalb zu viel Steuer bezahlt.
      Entweder hat das Programm nicht richtig gerechnet oder ich eine Eingabe vergessen.

      Noch ein paar Angaben:
      Gesamtbetrag Summe der Einkünfte ist gleich (Programm und Finazamt)
      Einkommen/ zu versteuerndes Einkommen ist gleich
      lt. Finanzamt: zu versteuern mit Progressionsvorbehalt nach dem Grundtarif mit 24,1415% festzusetzende Einkommensteuer 4.500 Euro
      Lt. Steuerprogramm: Berechnung der Einkommenststeuer 2.500 Euro.

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        #4
        Es geht um nach deutschem Steuerrecht steuerfreie Einnahmen, die aber dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Sie haben also zusätzlich steuerfreie Einnahmen erhalten, die den Steuersatz Ihres deutschen Brutto-Einkommen nachträglich erhöhen. Dem Bescheid können Sie die Höhe der zusätzlichen Zahlungen entnehmen.

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          #5
          Hallo und Danke für die Bemühungen. Ich habe ca. 2000 Euro Arbeitslosengeld bekommen, für die Zeit bis zur Ausreise nach USA, soll das die Steuerfreie Einnahme sein obwohl ich die in dem Programm eingegeben habe. Selbst diese wurden ja direkt vom Amt versteuert. Da die Monatlichen abgaben ja fast gleich sind, wie die ermittelten vom Finanzamt, verstehe ich Ihre Aussage nicht mit den "zusätzlichen Einnahmen". Da hatte ich keine oder wie ist das zu verstehen.

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            #6
            Noch eine Anmerkung, das zu versteuernde EInkommen ist gleich den Angaben im Programm, wo soll also eine zusätzliche Einnahme herkommen?
            Danke für Ihre Zeit

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              #7
              Bei der Bemerkung "zusätzliche Einnahmen, dachte ich schon an das Arbeitslosengeld.

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                #8
                Hallo und noch einmal Danke. Anhand Ihrer Erklärung konnte ich mit dem Finanzamt reden und klärung herbeiführen.Das Finanzamt hat das Einkommen aus USA zum Deutschland Gehalt addiert und einen Steuersatz festgelegt (deshalb so hoch). Dann vom Gesamt zu zahlenden Einkommen das Gehalt aus USA abgezogen und den erhöhten Steuersatz für das Deutschlandgehalt berechnet.
                Hätte da das Steuerprogramm nicht eine Hilfestellung geben müssen, damit ich diese Berechnung nachvollziehen kann.
                Wäre eine zusätzliche EIngabe einer Lohn-Steuerjahresbescheinigung hier hilfreich um auf die selben Ergebnisse zu kommen wie das Finanzamt.
                Gruß

                PS: Das Arbeitslosengeld war hier nicht relevant, aber ein guter Hinweis.
                Ich finde, dass der Verdienst in USA, das Deutsche Finanzamt nichts angeht, die aber das USA-Gehalt für den Steuersatz zum Berechnen nehmen knall hart, wird aber wohl rechtens sein.
                Zuletzt geändert von Banane; 05.07.2018, 09:58.

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                  #9
                  Oder Sie hätten nur den Angaben der SteuerSparerklärung folgen sollen und die Eingabehilfe der SSE beachten. Sie wurden doch aufgefordert, die ausländischen Einkünfte anzugeben. Nachfolgend der Text der Eingabehilfe:

                  Geben Sie die Summe der ausländischen Einkünfte an, die außerhalb des oben angegebenen Zeitraums bezogen wurden und nicht der deutschen Einkommensteuer unterlegen haben.
                  Steuerliche Auswirkung
                  Diese Einkünfte sind bei der Ermittlung des Steuersatzes zu berücksichtigen, (sog. »Progressionsvorbehalt«). Das bedeutet,dass die Einkünfte bei der Ermittlung Ihres Steuersatzes nicht aber bei der Ermittlung Ihres zu versteuernden Einkommens
                  einbezogen werden.

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                    #10
                    Hallo, ich dachte die ausländischen Einnahmen gehen Deutschland nichts an. Da ich ja komplett aus Deutschland abgemeldet bin. Naja, dann ist es so und ich habe was gelernt. Auf jeden Fall, Ihnen vielen Dank für die Zeit und Hilfestellung.
                    Wünsche Ihnen eine schöne Zeit.
                    Gruß

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                      #11
                      Wünsche Ihnen auch eine schöne Zeit in USA.

                      Mein erster Gedanke galt den USA Einkünften. Es wurde schon festgestellt, dass ich kein Steuerberater bin. Wäre ich einer, hätte ich vielleicht das DBA ( Doppelbesteuerungsabkommen)-Abkommen mit den USA im Kopf gehabt und hätte gleich darauf aufmerksam gemacht.
                      Zuletzt geändert von Adi; 05.07.2018, 10:55.

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                        #12
                        Bereits in seiner viel beachteten Revisionsentscheidungvom 19.12.01 1 R 63/00 hatte der BFH klargestellt, dass der Progressionsvorbehalt gemäß § 32b Abs. 1 Nr. 2 EStG auf die im Ausland erzielten Einkünfte auch bei nur zeitweiliger unbeschränkter Steuerpflicht Anwendung findet.

                        Von daher hat das Finanzamt zu Recht die - dem Grunde nach in Deutschland steuerfreien - ausländischen Einküfte bei der Ermittlung des Steuersatzes für die steuerpflichtigen Einkünfte berücksichtigt (Progressionsvorbehalt).
                        Zuletzt geändert von Wub; 05.07.2018, 13:14.
                        Beste Grüße
                        Wub

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                          #13
                          Hallo. Im Jahr 2017 habe ich etwas Geld aus Investitionen gemacht und noch keine Steuern dafür bezahlt. Im Jahr 2018 habe ich Verluste erlebt. Können meine Verluste im Jahr 2018 meine Steuerzahlungen für 2017 ausgleichen?

                          Bitte sagen Sie mir auch, wann ich Steuern für 2017 bezahlen soll? Sollte es eine Zahlung sein oder ich kann Raten verlangen?

                          Vielen Dank!

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