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    Sein Auto vermieten

    Ich werde in diesem Jahr mein Auto vermieten und dabei evtl bis zu 2800€ einnehmen.
    Der Jahreslohn liegt bei 38000.
    Muss ich dann aufgrund der zusatueinnahmen Gewerbesteuer zahlen und wo trage ich die zusatzeinnahmen in der Steuer spar Erklärung ein?

    #2
    Zunächst würde ich mir Gedanken über die Einkommensteuer machen. Die Gewerbesteuer wird wohl das kleinere Übel sein, bei einem Freibetrag von 24.500 €

    Ich würde Ihnen dringend raten, das Steuerwissen, welches die SteuerSparerklärung bietet zu nutzen.

    Suchen Sie nach Begriffen wie Sonstige Einkünfte, gelegentliche Vermietung von beweglichen Gegenständen,
    Anlage SO.
    Zuletzt geändert von Adi; 26.01.2018, 08:15.

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      #3
      @ Piggeldi

      Dass Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt anmelden müssen, bei der Versicherung ebenso, wissen Sie? Das ist nämlich dann eine gewerbliche Nutzung.
      Und dass das vermietete Kfz jährlich zum TÜV muss, wissen Sie auch?

      Oder vermieten Sie über eine Internetplattform?
      Zuletzt geändert von Staufer; 26.01.2018, 08:47.

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        #4
        Hallo Staufer, willkommen im Club der Tausender !!!!
        Gruß

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          #5
          Sind sehr wenige Clubmitglieder...

          Grüße

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            #6
            Die Idee war es an den Tagen, in denen es nicht genutzt wird über eine Internet Plattform zu vermieten.
            Müsste man dann erst Gewerbesteuer zahlen, wenn die Einnahmen dadurch 24.500€ übersteigen?

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              #7
              Freibetrag bei der Einkommensteuer: 256 €
              Freibetrag bei der Gewerbesteuer: 24.500 €
              Was drüber ist wird versteuert. Bemessungsgrundlage ist immer das Einkommen. Also Gewerbesteuer können Sie vergessen.

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                #8
                Sehr gut vielen dank.
                Bemessensgrundlagen bedeutet, wenn es 700€ werden, wird einkommensteuer nicht auf 38000, sondern auf 38444 € (700€-256€) gezahlt.

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                  #9
                  So ist es. Dann ist da noch die Frage mit der Umsatzsteuer. Würde mich für die Umsatzsteuer, also gegen Kleinunternehmer, entscheiden.
                  Grund: Sie bekommen die gesamte USt für Ihre Betriebsausgaben zurück. Machen Sie sich mit der Gewinnermittlung der SteuerSparerklärung vertraut. Alles halb so schlimm. Die Gewinnermittlung ist fast selbsterklärend. Machen Sie sich Gedanken, was so an Betriebsausgaben anfällt.
                  Den Einnahmen können Sie Ausgaben gegenüber stellen. KFZ Reparaturen, Reifen, TÜV, Versicherung, KFZ Steuer usw.
                  Natürlich nur anteilig.
                  Zuletzt geändert von Adi; 27.01.2018, 10:11.

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                    #10
                    Vielen Dank,

                    ich habe in die gewinnermittlung reingeschaut.

                    ist das das richtige für mich?
                    Ich bin etwas unsicher, ob das das richtige ist, wenn ich immer von "Betrieb" lese.

                    Ich habe ja keinen Betrieb sondern lediglich vor, an ein paar Tagen im Jahr (wieviele es wirklich werden weiß ich noch nicht)
                    mein Auto zu vermieten.

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                      #11
                      Würde mich jetzt nicht am dem Wort "Betrieb" stören. Irgendwo muss man es einsortieren. Als Betriebsausgaben könnten Sie noch an Schreibutensilien denken, vielleicht müssen Sie auch mal ein Telefon-Gespräch führen. Die SteuerSparerklärung komplett abschreiben. Nur nicht übertreiben. das ganze muss plausibel sein.
                      Gruß

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                        #12
                        Hier darf ich im bezug auf die 256,- korrigierend eingreifen?
                        Bei den hier vorliegenden gelegentlichen Leistungen gilt eine jährliche Freigrenze! (§22 Nr. 3 EStG) von 256€ nicht ein Freibetrag. Das heisst von den 700,-€ (Gewinn?) werden auch 700,- der Einkommensteuer unterworfen. Aber dieser Betrag ist für mein Gefühl sowieso lächerlich gering.
                        Ob ich hier die Kleinunternehmerschaft abwählen würde (also zur Umsatzsteuer veranlagt werde) würde ich mir aber gut überlegen. Der Verwaltungsaufwand ist nicht ohne. Da in den ersten zwei Jahren die Abgabe einer monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung pflicht ist (§ 18 Abs. 2 Satz 4 UStG). Ich glaube dazu hätte ich keine Lust.
                        Beste Grüße

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                          #13
                          Hallo Tuchenhagen, drei Jahre Pause. Was war den los ?

                          Kommentar


                            #14
                            Ja, Berufswechsel (arbeite nicht mehr im Steuerbüro). Aber bei solchen Fragen juckt es doch wieder im Finger und altes Wissen wird vorgekramt. Vieleicht jetzt wieder öfter :-)

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                              #15
                              Zitat von Tuchenhagen Beitrag anzeigen
                              Hier darf ich im bezug auf die 256,- korrigierend eingreifen?
                              Bei den hier vorliegenden gelegentlichen Leistungen gilt eine jährliche Freigrenze! (§22 Nr. 3 EStG) von 256€ nicht ein Freibetrag. Das heisst von den 700,-€ (Gewinn?) werden auch 700,- der Einkommensteuer unterworfen. Aber dieser Betrag ist für mein Gefühl sowieso lächerlich gering.
                              Ob ich hier die Kleinunternehmerschaft abwählen würde (also zur Umsatzsteuer veranlagt werde) würde ich mir aber gut überlegen. Der Verwaltungsaufwand ist nicht ohne. Da in den ersten zwei Jahren die Abgabe einer monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung pflicht ist (§ 18 Abs. 2 Satz 4 UStG). Ich glaube dazu hätte ich keine Lust.
                              Beste Grüße
                              soll das heißen, dass jeder der sein Auto bei snappcar einstellt, eine Kleinunternehmerschaft anmelden sollte?

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