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Kinderfreibetrag vs. Kindergeld

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    Kinderfreibetrag vs. Kindergeld

    Hallo Zusammen,

    wir haben zwei Kinder und laut Programm wurde für beide der Kinderfreibetrag als günstiger ermittelt. Der Einkommenssteuerbescheid weicht nun davon ab. 1 x Kinderfreibetrag 1 x Kindergeld. Der Einkommenssteuerbetrag ist laut Finanzamt höher, als der vom Programm berechnete. Auf Nachfrage besteht das Finanzamt darauf, das ihre Wahl für uns besser wäre. Eine Berechnung wurde mir am Telefon nicht gegeben. "Macht halt deren Programm, also muss es stimmen."

    Wie kann ich das prüfen.

    Für die Steuervorauszahlung 2018 hat übrigens auch das Finanzamt 2 Kinderfreibeträge berücksichtigt.

    Gruß
    schulzan

    #2
    Indem Sie zunächst das zu versteuernde Einkommen des amtlichen Bescheide mit der Berechnung der SSE Zeile für Zeile vergleichen.

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      #3
      wie groß ist denn nach Ihrer Meinung der finanzielle Unterschied zwischen beiden Berechnungen?

      Wenn Sie meinen, dass Sie Recht haben, legen Sie Einspruch ein.

      Erfahrungsgemäß ist die Berechnung des FA richtig!

      E.

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        #4
        die einzigen Abweichungen sind der vom FA nicht berücksichtigte Steuerfreibetrag, das sich daraus ergebende höhere zu versteuernde Einkommen und die Einkommenssteuerabweichung von ca. 800€.

        Selbst wenn das FA recht hat, wie Melde ich das, damit das Programm korrigiert wird?

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          #5
          welches Programm soll korrigiert werden?
          800,-- erscheint mir unrealistisch -haben Sie alles richtig eingegeben?

          Wenn Sie der Meinung sind, dass das FA falsch liegt: Einspruch einlegen innerhalb eines Monats - ggf. Lohnsteuerhilfeverein oder Stb beauftragen!

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            #6
            In der Kurzanleitung und im Handbuch gibt es Hinweise, wie Sie die Berechnung komplett vergleichen.
            Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
            Martin Jung

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              #7
              Hallo zusammen,

              wir haben nun auch gerade nochmals 2 Stunden vor dem Steuerbescheid des Finanzamtes und dem Steuersparerklärungsprogramm gessessen um herauszufinden weshalb wir ca. 600 EUR werniger vom Finanzamt zurück bekommen habe, als uns das Steuersaprerklärungsprogramm prognostizierte. Der Unterschied liegt auch bei uns in der Behandlung des Kinderfreibetrages bzw. des Kindergeldes.
              Die Günstigerprüfung des Programmes hat ergeben: Der Ansatz des Kinderfreibetrages ist günstiger (wir haben ein Kind).
              Das Finanzamt hat das Gegenteil im Steuerbescheid festgelet und die 7248 EUR nicht vom zu versteuernden Einkommen abgezogen wie es das Steuersparerklärungsprogrammes es tat.
              Wir sind uns nun sicher dass das Steuersparerklärungsprorgamm falsch rechnet - hier muss sich ein Fehler eingeschlichen haben.

              Wir haben lt. Steuererklärung einen Steuersatz von 26,87 % - der Ansatz des Kinderfreibetrages ist ungünstiger
              Leider kann man diese "Eingriff" bzw. diese Einstellung im Steursparprogramm nicht selbst vornehmen, daher stimmt die Berechnung nicht.

              Siehe auch den hilfreichen Beitrag aus diesem Forum: LINK

              Da wir auch nächstes Jahr unsere Steuererklärung mit dem Programm machen wollen und in der Version 2018 die Daten aus dem Vorjahr übernehmen bitte wir um Prüfung und Korrektur. Das hat uns doch einiges an Zeit gekostet...
              Zuletzt geändert von Greg; 20.08.2017, 18:43.

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                #8
                Vergleichen Sie Werte des amtlichen Bescheid mit der Berechnung der SSE unter Ergebnis.
                Zu vergleichen sind:
                Steuerabzug vom Lohn
                Einkünfte
                Werbungskosten
                abzugsfähige Vorsorgeaufwendungen
                unbegrenzte Sonderausgaben.
                außergewöhnliche Belastungen.
                Kapitalerträge

                Stimmt wirklich alles überein.?

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                  #9
                  Klar, wir sind alles durch gegangen - Position für Position. Bis auf die andere Behandlung des Kindergeldes stimmt alles überein.

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                    #10
                    Letzter Versuch: Wenn Sie das Kind in der SSE löschen, haben Sie dann identische zu versteuernde Einkommen ?

                    Kommentar


                      #11
                      Natürlich nicht. Dann fallen ja Kinderfreibetrag und auch Aufwendungen für Kinderbetreuungskosten weg. Somit käme eine viel geringere Steuererstattung bzw. eine Nachzahlung in der SSE raus.

                      Ich kann mich nur wiederholen - es liegt eine Fehler in der SSE vor, der dringend gefixt werden sollte...
                      Zuletzt geändert von Greg; 20.08.2017, 22:40.

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                        #12
                        Was sind die 26,87% für ein Prozentsatz? Ebenso wie Adi glaube ich nicht, dass alle Werte übereinstimmen.
                        Sie können testweise auch einfach einen abweichenden Kindergeldanspruch von 3100 Euro erfassen und erhalten keinen Abzug des Freibetrages.

                        Sie können gerne dem Support einen Steuerfall schicken inkl. Bescheid, der mit meinem Hinweis identische Werte für Bescheid und Berechnung enthält.

                        Natürlich könnte es auch so sein, dass Sie einen abweichenden Kindergeldanspruch erfasst haben, der niedriger ist als normal.
                        Zuletzt geändert von Martin Jung; 20.08.2017, 23:04.
                        Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
                        Martin Jung

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                          #13
                          In der SSE steht unter Kindergeld: Der Anspruch auf Kindergeld beträt 2280,- EUR
                          Diesen vom Programm automatisch ermittelten Wert kann ich nur auf die Art und Weise beeinflussen, wenn ich die Option darunter anhake "Abweichender Anspruch (bei vergleichbaren Leistungen)", was wir natürlich nicht gemacht haben für unsere SSE.

                          Ich habe es aber soeben durchgespielt und dort einen Betrag eingetragen, der höher ist als die 2280 EUR (die wir auch erhalten haben). Erst ab 3030,- EUR gibt die SSE aus "Günstigerprüfung - Der Ansatz des Kinderfreibetrages ist ungünstiger"
                          Das kann ja nicht sein, dass die SSE erst ab diesem Kindergeldbetrag in Bezug auf unseren Einkommenssteuersatz, den Kinderfreibetrag als ungünstiger ansieht.

                          Ich zitiere hier nochmals die Beispielrechnung aus einem anderen Forum zu dem Thema der Günstigkeitsprüfung:
                          "Kindergeldanspruch 2016: 12 x 190,00 € = 2.280,00 €, Kinderfreibetrag 2016: 7.248,00 €

                          Das Kindergeld beträgt demnach 31,46% des Kinderfreibetrags, Wer also für die letzten 7.248,00 € seines Einkommens nicht mehr als 31,46% Einkommensteuer bezahlen muss, für den greift die Günstigerprüfung nicht, das Kindergeld reicht aus."


                          Die 26,87 sind unser individueller Steuersatz EST gemäss Splittingtarif (laut Finanzamt Bescheid). Gemäss Berechnung Finanzamt und der obigen Aussage, rechnet die SSE falsch.

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                            #14
                            Zusatz: die SSE hat in der Steuerberechnung einen Steuersatz (EST) von 25,8104 % herangezogen, da das zugrunde gelegte Einkommen natürlich auch um den Freibetrag von 7248 EUR niedriger ist.
                            Berücksichtigt das Programm bei der Günstigerprüfung bereits diese Steuerprogression?
                            Und wenn sie diese berücksichtigt, ist das auch korrekt so?
                            Zuletzt geändert von Greg; 21.08.2017, 00:01.

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                              #15
                              Mein Vorschlag zielte ja genau darauf, dass die Kindrefreibeträge von der SSE nicht mehr angesetzt werden. Dann hätten wir die Lösung gehabt. Die Kinderbetreuungskosten müssten Sie dann noch dazu rechnen. Nur wenn dann (also ohne Kind)das z.v.E identisch wäre, läge ein Programmfehler vor.

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