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Steuererstattung - Aufteilung unter Eheleuten

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    Steuererstattung - Aufteilung unter Eheleuten

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    nachdem ich verschiedene Begriffe zu "Steuererstattung - Aufteilung unter Eheleuten" gesucht habe möchte ich einen eigenen Beitrag starten.
    Meine Ehefrau und ich haben getrennte Konten und unterschiedliche Einkommen. Ich habe nur ein paar Kilometer bis zur Arbeit während meine Frau 30+ einfache Strecke jeden Tag macht. Meine Frau zahlt Kirchensteuer und ich nicht. Soviel zu den Rahmenbedingungen.
    Ich bin nun auf der Suche nach einer Funktion die mir eine Aufteilung der geschätzten Steuererstattung zwischen Ehemann und Ehefrau darstellt.

    Vielen Dank im voraus für eure Hilfe !!!

    #2
    In der SteuerSparErklärung finden Sie einzelne Werte unter > Ergebnis > Steuerberechnung.

    Verschiedene Varianten sehen Sie dort, wenn Sie mal Zusammenveranlagung, mal Einzelveranlagung einstellen.

    Zur Klarstellung und Erläuterung: Die Werte der Zusammenveranlagung sind selbstverständlich nicht die "Addition" von zwei Einzelveranlagungen, sonst hättte man ja durch eine solche Veranlagungsart ggf. keine Vorteile.
    Aber man hat beim Vergleich von zwei Einzelveranlagungen in etwa eine Relation.
    Gegebenenfalls kann man mit einem Dreisatz rechnen, wenn man Nachzahlung oder Erstattung unter den Eheleuten konkret aufteilen will.
    Eine andere "gerechte" Lösung ist nicht ersichtlich, zumal sich beim Hinzukommen oder Wegfall von Werbungskosten bei der Einzelveranlagung wie bei der Zusammenveranlagung die Progressionsstufen ändern können.

    Wenn man bspw. bei Zusammenveranlagung 1.500 Euro zurück bekommt, bei Einzelveranlagung jedoch Ehemann 200 und Ehefrau 100 Euro (Schalter in der SSE auf Einzelveranlagung), dann kann man in etwa bei der Zusammenveranlagung für den Ehemann 1.000 und für die Ehefrau 500 Euro rechnen.

    Bitte das nur als einen Hinweis auf die etwaigen prozentualen Verhältnisse verstehen. Das ist kein offizieller steuerlicher Wert.
    Zuletzt geändert von Staufer; 01.05.2017, 22:40.

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      #3
      Einzelveranlagung ist leider nicht die Lösung. Wegen der Progression ergeben sich bei Einzelveranlagung vollkommen andere Erstattungs-oder Nachzahlungsbeträge, als bei der Zusammenveranlagung. Meistens auch viel schlechter. Habe mal gelesen das FA teilt auf Wunsch sowas mit.

      Versuchsweise die gefahrenen Kilometer auf 1 Km setzen. Das gleiche mit der Kirchensteuer. Jeweils die Änderungen beachten.
      Zuletzt geändert von Adi; 01.05.2017, 14:18.

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        #4
        Man kann die Einzelveranlagung als Anhalt nehmen und dann die prozentuale Aufteilung bei Einzelveranlagung auf die Zusammenveranlagung anwenden.
        Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
        Martin Jung

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