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Zumutbare Belastungen nach Beschluss des BFH vom Janauar 2017

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    Zumutbare Belastungen nach Beschluss des BFH vom Janauar 2017

    Im Forum SteuerSparErklärung 2017 schreibt Herr Jung lapidar ohne jegliche Erläuterung: "Eine Anpassung im Programm an die neue Regelung wird es vorerst für die Steuerjahre 2015 und älter nicht geben."
    Ich finde das sehr schade und sehr unverständlich. Ich bin vermutlich nicht der einzige, dessen geänderter Steuerbescheid für 2015 nach der Vorläufigkeitserklärung jetzt eine Neuberechnung aufgrund des BFH-Urteils vornimmt. Gerne würde ich, wie es von Steuertipps immer versprochen wird, den geänderten Bescheid auf Korrektheit überprüfen. Leider geht das nur nicht mehr, denn nur die Finanzverwaltung passt ihre Berechnung an die geänderte Rechtslage an; bei Steuertipps wird es das "nicht geben".

    #2
    Ein Tipp:

    Erfassen Sie in der SSE 2017
    die AGB und
    z.B. beim Gewerbebetrieb die Höhe des zu versteuernden Einkommens

    und vergleichen Sie die Werte mit den Bescheiden der älteren Jahre.
    Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
    Martin Jung

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      #3
      Ein Tipp:

      Erfassen Sie in der SSE 2017
      die AGB und
      z.B. beim Gewerbebetrieb die Höhe des zu versteuernden Einkommens

      und vergleichen Sie die Werte mit den Bescheiden der älteren Jahre.
      Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
      Martin Jung

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        #4
        Müsste auch gehen, wenn die alte Datei schritt- bzw. jahresweise in eine mit der aktuellen Berechnung importiert wird - oder?

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          #5
          Oder so
          Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
          Martin Jung

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            #6
            Ganz so einfach ist es leider nicht.
            Der Vorschlag von Martin Jung funktioniert gar nicht. Mein Steuerbescheid sah nämlich nach der Neuberechnung aufgrund des BFH-Urteils ziemlich anders aus als zuvor. Nach einiger Recherche (die ich mir mit der SSE ja eigentlich ersparen wollte!) ist es wohl so, dass jetzt die Günstigerprüfung andres ausfällt und deshalb die Kapitalerträge jetzt nicht mehr mit der Abgeltungssteuer, sondern nach dem allgemeinen Tarif versteuert werden. Man muss also schon die Einkunftsarten korrekt erfassen, "z.B. beim Gewerbebetrieb" genügt nicht.

            Nach der Übernahme aller Steuerdaten für 2015 in die SSE 2017 gemäß dem Vorschlag von Staufer errechnet das Programm zunächst eine völlig abweichende Steuer. Nach einiger Recherche (die ich mir ja eingentlich...) entdecke ich, dass Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld) nicht übernommen werden; einen entsprechenden Hinweis gibt es leider nicht. Nach manueller Eingabe habe ich jetzt zwischen Steuerbescheid und Steuerberechnung der SSE noch eine Differenz von ca. 50 Euro. Die könnte natürlich darauf zurückzuführen sein, dass 2016 einige Änderungen zu 2015 in Kraft getreten sind, etwa beim Grundfreibetrag und bei den Eckwerten des Tarifs. Eine wirkliche Kontrolle des Steuerbescheids ist also auch so nicht möglich.

            Ich bleibe dabei: dass das Programm nicht an die neue Regelung, die auch von der Finanzverwaltung übernommen wird, angepasst wird, ist unverständlich und eigentlich nicht akzeptabel.

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              #7
              Meines Erachtens genügt es, wenn Sie in der durch Import aktualisierten Steuerberechnung (Symbolleiste - Ergebnis) unter Außergewöhnliche Belastungen nachsehen, ob der dort dargestelle Gesamtbetrag der Einkünfte mit Ihrem jetzigen übereinstimmt. Dann sehen Sie die Stufen mit den einzelnen Prozentangaben der aufgeteilten außergewöhnlichen Belastung und den entsprechenden Gesamtbetrag.

              Das steuerliche Gesamtergebnis können Sie aufgrund vielfältiger Änderungen nicht zum Vergleich heranziehen.
              Zuletzt geändert von Staufer; 04.01.2018, 11:00.

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                #8
                Aber um die Kontrolle des steuerlichen Gesamtergebnisses geht es mir ja gerade; das ist der Hauptgrund dafür, dass ich die SSE nutze, die Formulare könnte ich auch so ausfüllen. Und wie erläutert, genügt es dafür nicht, nur die Neuberechnung der außergewöhnlichen Belastungen zu überprüfen, weil sich durch die Neuberechnung aufgrund des BFH-Urteils die Steuerberechnung komplett geändert hat.

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