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anschaffungsnahe Erhaltungsaufwendungen

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    anschaffungsnahe Erhaltungsaufwendungen

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem. Ein Haus wurde 2013 angeschafft, es wird teilweise vermietet und teilweise betrieblich genutzt. In 2015 musst eine Stützmauer gebaut werden, da der Fluss das Grundstück unterspült hatte und der Hang drohte wegzurutschen. Jetzt suche ich eine Möglichkeit diesen Aufwand nicht als anschaffungsnahen Erhaltungsaufwand deklarieren zu müssen. Es war vorher nicht abzusehen und es wird keine Wertsteigerung vorgenommen, es dient nur zum Erhalt der aktuellen Bausubstanz. Gibt es vielleicht ein Urteil, in dem sowas schonmal zugunsten des Besitzers entschieden wurde.
    Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    Gruß Richard

    #2
    Kommen Sie mit dem Netto-Aufwand innerhalb von drei Jahren über 15 Prozent der Anschaffungskosten?

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      #3
      Das habe ich vergessen zu ergänzen, ja der Netto-Aufwand übersteigt die 15%.

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        #4
        Machen Sie die Kosten als Erhaltungsaufwand geltend!

        Bei Ablehnung Einspruch mit Hinweis auf Urteil FG Düsseldorf:

        "Aufwendungen zur Beseitigung nachträglicher Schäden sind keine anschaffungsnahen Herstellungskosten" -
        FG Düsseldorf, Urteil vom 21.1.2016, 11 K 4274/13 E (Revision ist zugelassen)

        http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/beh..._042/index.php

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          #5
          Vielen Dank, das ist sehr interessant.
          Handelt es sich in dem Fall dann um einen nachträglichen Schaden sozusagen verursacht durch den Fluss oder doch eher um einen versteckten Mangel durch unzureichende Uferbefestigung? Der wäre ja wieder zu aktivieren.

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            #6
            Es geht um den Grundsatz, dass hier die Beseitigung nachträglicher Schäden ! zum Erhaltungsaufwand zählt und hier vom Prinzip des herstellungsnahen Aufwands abgewichen wird.

            Ein guter Steuerberater sieht, dass und wie da was zu machen ist.

            Haben Sie schon mal geprüft, ob Sie vertragliche Schadensersatz- oder Nachbesserungsansprüche im Zusammenhang mit der Herstellung haben?
            Zuletzt geändert von Staufer; 28.06.2017, 23:56.

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              #7
              Nein, im Kaufvertrag sind Schadensersatzansprüche ausgeschlossen, es sei denn es liegt Vorsatz beim Verkäufer vor, was hier aber nicht der Fall war.

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                #8
                Verfahren Sie wie Eintrag 28.06.2017, 17:34

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                  #9
                  Werde ich tun, vielen Dank.

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