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Einzelveranlagung oder gemeinsam?

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    Einzelveranlagung oder gemeinsam?

    Hi,

    Frage, die vermutlich noch nicht dieses Jahr (Steuererklärung 2016 für 2015) sondern erst nächstes Jahr (Steuererklärung in 2017 für das Jahr 2016) relevant wird:

    Wir heiraten dieses Jahr und könnten dann die gemeinsame Veranlagung wählen.
    Ob das jedoch sinnvoll ist, bin ich mir noch nicht ganz sicher: Meine Partnerin ist selbstständig und in der Kirche. Ich bin nicht kirchensteuerpflichtig und Angestellter.

    Was man so ließt, kann in dem Fall eine Einzelveranlagung sinnvoll sein:

    Mit der SteuerSparErklärung kann ich das doch einfach ausprobieren, richtig?
    Also die Daten für die Variante "gemeinsame Veranlagung" eingeben und das Ergebnis mit der Einzelveranlagung vergleichen.
    Oder gibt's sonst noch was zu beachten?

    #2
    In der Tat ist es das Beste die Daten in die SSE einzugeben und schauen, zu welchem Ergebnis das Program kommt.

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      #3
      es kommt eher auf die Höhe der Einkünfte an, wenn beide ungefähr gleich, ist es egal, aber wenn einer 100.000,-- und der andere nur 20.000,-- verdient, ist eine Zusammenveranlagung immer günstiger.

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        #4
        @ frontloop

        Sie können in der "Prognose 2016" zur aus 2015 importierten Erklärung des Ehemannes die Erklärung der Ehefrau dazu importieren (Reihenfolge beachten).

        Dann können Sie die Varianten Zusammenveranlagung und Einzelveranlagung testen. Und zwar in der selben Datei. Persönliche Angaben > Veranlagung (alternativ schalten)

        Die Unterschiede sehen Sie jeweils über Symbolleiste > Ergebnis > Steuerberechnung.

        Im Übrigen haben Sie mit dem Prüfer die Möglichkeit, die optimale Veranlagungsform herauszuarbeiten.
        Zuletzt geändert von Staufer; 14.03.2016, 16:13.

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          #5
          ok.

          Sehe ich das richtig:
          Wir heiraten und wählen die Steuerklassen, die für uns zunächst am sinnvollsten erscheinen (3/5 bzw. 4/4).

          Für die Steuerschuld am Jahresende ist das im Endeffekt egal, weil's dann ja ausgeglichen wird.

          Auch für die Entscheidung der Einzel- oder Gemeinsamveranlagung ist das egal, weil diese Entscheidung ja nur Auswirkungen auf die Steuerschuld insgesamt hat mit der dann ja die Vorauszahlungen (Lohnabzüge je nach Steuerklasse) verrechnet werden.

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            #6
            Auch für die Entscheidung der Einzel- oder Gemeinsamveranlagung ist das egal, weil diese Entscheidung ja nur Auswirkungen auf die Steuerschuld insgesamt hat mit der dann ja die Vorauszahlungen (Lohnabzüge je nach Steuerklasse) verrechnet werden.[/QUOTE]

            Falsch: Einzelveranlagung ist höchst selten besser. Bei Einzelveranlagung geht der Splittingeffekt vorloren. Kenn ich nur in Verbindung mit Progressionsvorbehalt oder Gewerbe. Geben sie ihre Daten in die SSE ein, unter Ergebnis sehen sie die bessere Alternative. Gruß

            Kommentar


              #7
              Zitat von Adi Beitrag anzeigen
              Falsch: Einzelveranlagung ist höchst selten besser. Bei Einzelveranlagung geht der Splittingeffekt vorloren. Kenn ich nur in Verbindung mit Progressionsvorbehalt oder Gewerbe. Geben sie ihre Daten in die SSE ein, unter Ergebnis sehen sie die bessere Alternative. Gruß
              Trotzdem spielt die Wahl der Steuerklassen bei der Entscheidung über die Veranlagungsart keine Rolle.

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                #8
                @ frontloop

                Bevor jetzt immer mehr Verwirrung auftritt, eine Faustformel:

                Es ist am Steuerjahresende (!) egal, welche Steuerklasse Mann und Frau im Laufe des Jahres gewählt haben. Die tatsächliche Steuerschuld beeinflussen Sie dann nur noch über Ihre Entscheidung, Zusammenveranlagung oder Einzelveranlagung. Haben Sie im Laufe des Jahres durch die Wahl der Steuerklasse zu wenig Steuern vorausgezahlt, müssen Sie nachzahlen.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
                  @ frontloop

                  Bevor jetzt immer mehr Verwirrung auftritt, eine Faustformel:

                  Es ist am Steuerjahresende (!) egal, welche Steuerklasse Mann und Frau im Laufe des Jahres gewählt haben. Die tatsächliche Steuerschuld beeinflussen Sie dann nur noch über Ihre Entscheidung, Zusammenveranlagung oder Einzelveranlagung. Haben Sie im Laufe des Jahres durch die Wahl der Steuerklasse zu wenig Steuern vorausgezahlt, müssen Sie nachzahlen.
                  Genau das und nichts anderes habe ich vermutet und oben ausdrücken wollen :-)

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                    #10
                    Hallo zusammen,

                    ich möchte gerne dieses Thema nochmal aufgreifen, habe aber eine Frage zur Steuer Software.
                    Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
                    Dann können Sie die Varianten Zusammenveranlagung und Einzelveranlagung testen. Und zwar in der selben Datei. Persönliche Angaben > Veranlagung (alternativ schalten)

                    Die Unterschiede sehen Sie jeweils über Symbolleiste > Ergebnis > Steuerberechnung.
                    Im Übrigen haben Sie mit dem Prüfer die Möglichkeit, die optimale Veranlagungsform herauszuarbeiten.
                    Kann ich wenn ich für meine Frau und mich alle Daten erstmal als Zusammenveranlagung eingetragen habe und dann durch die Berechnung doch sehe, dass Einzelveranlagung besser wäre, die Einstellung ganz am Anfang umstellen und das Programm spuckt mir dann zwei Erklärungen für eine Datei aus?

                    Danke und Gruß

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                      #11
                      Zitat von steuerdings Beitrag anzeigen
                      Kann ich wenn ich für meine Frau und mich alle Daten erstmal als Zusammenveranlagung eingetragen habe und dann durch die Berechnung doch sehe, dass Einzelveranlagung besser wäre, die Einstellung ganz am Anfang umstellen und das Programm spuckt mir dann zwei Erklärungen für eine Datei aus?
                      Genau so ist es.

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                        #12
                        Cool Danke Adi, immer eine super Hilfe

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