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Steuernachzahlung wg. St.kl. 6 ?

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  • Jutta
    hat ein Thema erstellt Steuernachzahlung wg. St.kl. 6 ?.

    Steuernachzahlung wg. St.kl. 6 ?

    Ich sitze über Steuer für 2015 meines Bruders, verheiratet- keine Kinder

    Er ist Gesellschafter-Geschäftsführer St.kl. 4 01.01.-31.12.15:
    brutto 20.123,50, LSt. 1.871,00

    ausserdem St.kl. 6 (als Lehrer 07.01.-20.05.15):
    brutto 5.344,35, LSt 846,02

    und St.kl. 6 (als Lehrer 21.05.-31.07.15):
    brutto 2.058,20, LSt 237,25

    bei Einzelveranlagung errechnet sich hier schon eine Nachzahlung von über 500,00€, ohne div. andere Einnahmen, welche später noch dazu kommen.
    Die Ehefrau ist ebenfalls Lehrerin, allerdings in Vollzeit (keine Beamtin!)
    Im Vorjahr war schon laut Optimierung der StE die Einzelveranlagung günstiger als die Zusammenveranlagung.

    Wie kann es sein, dass sich hier schon so eine hohe St-NZ errechnet. Ich dachte die Einnahmen aus nichtselbständiger Tätigkeit sind durch den LSt-Abzug gedeckelt. Noch dazu, hat er ja nicht das ganze Jahr mit St.kl 6 gearbeitet, also müsste doch eine Erstattung rauskommen.
    Kann mir jemand plausibel-einfach erklären, ob der Fehler bei mir liegt, oder warum das so ist.

    LG
    Jutta

  • eugenie
    antwortet
    und was hatte die Ehefrau als Einnahmen, da ja Klasse 4 darauf hindeutet - aber egal, die Erklärung ist ja überfällig und genaue Erläuterung ist dem Berufsstand der Steuerberater vorbehalten - Sie als Angehörige dürfen ja eine Erklärung vielleicht noch unterstützen - aber offensichtlich haben Sie auch nicht das Fachwissen dazu - denn eine getrennte VA ist nur in Ausnahmefällen günstiger!!!

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  • Adi
    antwortet
    Bei Lohnsteuerzahler insbesonders bei Eheleuten ist nicht immer die Steuerschuld mit den monatlichen Lohnsteuerzahlungen abgegolten. Eheleute leisten grundsätzlich nur Vorauszahlungen. Erst am Jahresende kann die richtige Steuerschuld ermittelt werden. Unser Steuertarif ist progressiv, dass heißt umso mehr Einkommen zu addieren ist, umso höher ist der Steuersatz. Da hilft auch nicht, dass in Steuerklasse 6 schon ein hoher Steuersatz eingerechnet ist.

    Habe jetzt Ihren Text nochmals durchgelesen. Da haben Sie allerdings recht: In Steuerklasse 6 hat er nicht durchgearbeitet, also hat er zu viel Lohnsteuer bezahlt. Ist eine Zusammenveranlagung wirklich schlechter ? Bei Einzelveranlagung erstellen sie ja 2 Steuererklärungen. Wie sieht die Berechnung bei der Ehefrau aus ? Vielleicht helft ein Lohnsteuerrechner weiter. Da hilft nur: das ganze nochmals von vorn durchgehen, alle Zahlen überprüfen. Die Lohnsteuerbescheinigungen einzeln eingeben.
    Zuletzt geändert von Adi; 14.12.2016, 10:51.

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  • Jutta
    antwortet
    Mein Veständnisproblem liegt darin, dass ich nicht verstehe, warum eine so hohe Nachzahlung nur mit den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit zustande kommt.
    Eine ESt-Erkl. muss sowieso abgegeben werden, da auch noch Einkünfte aus VV und Kap usw. dazukommen.
    Mit SSE bin ich immer gut zurecht gekommen, nur diesmal kann ich die Höhe der Nachzahlung nicht nachvollziehen.

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  • Staufer
    antwortet
    Der Steuerpflichtige ist nicht von der Abgabe einer Einkommenssteuer befreit, wenn ein Ehepartner das ganze Jahr oder zeitweise in der Steuerklasse 5 oder 6 war. Er muss also eine Einkommenssteuererklärung abgeben.

    Dies allein ist schon ein Indiz dafür, dass es beim Lohnsteuerjahresausgleich zu Änderungen in der Höhe der Einkommenssteuer und damit auch zu Nachforderungen kommen kann.

    Auf die Empfehlung der SSE können Sie sich schon verlassen. Zur Prüfung können Sie sich auch die unterschiedlichen Ergebnisse der Veranlagungsarten ausdrucken und vergleichen.

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