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PKW Abschreibung - Kleinunternehmer

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    PKW Abschreibung - Kleinunternehmer

    Hallo,

    Ich bin Kleinunternehmer (Hausverwaltung) und weise keine UmSt. bzw. MWSt. aus.

    Im Juli 2015 habe ich einen PKW für 22.000€‚¬ Brutto und Zusatzteile von anderen Anbietern wie Dachbox (1000€), Kleinteile (verschiedene Rechnungen) und einen Anhänger für 3200€‚¬ Brutto (u.a.für Transport von Material) gekauft. Ich führe kein Fahrtenbuch.

    Setze ich die Bruttobeträge oder die Nettobeträge der Rechnungen als Ausgabe an (zusammen gerechnet oder getrennt)?

    Ich setze über 5 Jahre ab! Für 2015 wäre das ab Juli für 6 Monate ein sehr geringer Betrag in Höhe von 2200€. Im Juni 2020 wäre der PKW abgeschrieben.

    Wie berechne ich auf der Einnahmenseite?
    Rechne ich hier mit der 1% Regel? Die prozentuale Nutzung der Anschaffung ist unbedeutend.

    Bei Verkauf nach Abschreibung oder vorzeitigem Totalschaden steht der Verkaufsendbetrag letztmalig auf der Einnahmenseite?

    Danke
    Cascada
    Zuletzt geändert von cascada; 19.08.2016, 12:50.

    #2
    Ihre Fragen kann man nicht mit einfachen Antworten behandeln.

    Lesen Sie sich detailliert in das Thema ein.

    Es kommt u.a. darauf an, ob der Wagen ein Geschäfts- oder ein Privatwagen ist. Da sind z.B. Prozentanteile der Nutzung ausschlaggebend.

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      #3
      Welche Literatur empfehlen Sie? Im Internet habe ich nichts passendes gefunden, obwohl das Thema viele Steuerzahler angeht.

      Privat oder geschäftlich das lasse ich offen. Tendiere aber mehr zu privat. Wichtig ist, den Wagen abzusetzen da ich bei Vermietung und Kapitalerträgen hohe Einnahmen habe.

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        #4
        Klären Sie den Status Ihres Pkw zuerst, am besten mit einem Fahrtenbuch.

        Zwischen 10 und 50 Prozent betrieblicher Nutzung können Sie entscheiden, ob Sie den Wagen als Betriebsvermögen einstufen. Darüber hinaus ist er zwingend Betriebsvermögen mit den entsprechenden Folgen.

        Die Frage der prozentualen Nutzung bestimmt die weitere Handhabung - Geschäftswagen oder Privatwagen.

        Die entsprechende Literatur (Prvatwagen geschäftlich genutzt bzw. Geschäftswagen privat genutzt) finden Sie nach Eingabe des Suchbegriffs "Kfz-Nutzung" unter steuertipps.de

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          #5
          Leider gibt es unter der Rubrik Kfz.-Nutzung kein vergleichbares Szenario.

          Fahrtenbuch lehne ich wie bereits geschrieben ab. Nachträglich kann ich das für 2015 nicht anlegen.

          Die betriebliche Nutzung schätze ich auf 30%.
          Zuletzt geändert von cascada; 22.08.2016, 10:44.

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            #6
            Wenn Sie kein Fahrtenbuch führen, ist die 1-Prozent-Methode zwingend bei einem Betriebs-Pkw. 1 Prozent vom Listenpreis übrigens, nicht vom Kaufpreis!

            Selbstverständlich finden Sie unter der Angabe des Suchbegriffs entsprechende Literatur. Es empfiehlt sich, solche Literatur vor Aufnahme eines Unternehmens zu lesen oder sich von einem Steuerberater beraten zu lassen.

            Warum "Unternehmer" ein halbes Steuerjahr lang einen "Betriebs-Pkw" fahren, ohne sich vorher im Klaren über den Status und die steuerlichen Folgen zu sein, dazu auch noch das Führen eines Fahrtenbuchs "ablehnen", ohne offenbar zu wissen, warum, ist mir rätselhaft...

            Sie könnten ja noch nicht mal nachweisen, wie viele km Sie über die km-Pauschale als geschäftlich abrechnen wollten.

            Viel Erfolg als Unternehmer weiterhin!

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              #7
              Da kann man nichts so was anderes tun, weil nur die 1-Prozent-Methode anzuwenden ist. Meines Wissens nach ist es so.

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