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Anlage "Unterhalt für bedürftige Personen" - Berechnung in der Anlage falsch?

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    Anlage "Unterhalt für bedürftige Personen" - Berechnung in der Anlage falsch?

    Ich unterstütze meine geschiedene Ehefrau und mache als Abzugsart außergewöhnliche Belastungen (in Anlage Unterhalt) geltend. Da es sich um meinen Ex-Partner handelt, sollte lt. EStG bei dieser Art Unterhaltsleistungen die Opfergrenze NICHT angewendet, sondern der Unterhaltshöchstbetrag gültig sein.
    In der SteuerSparErklärung 2015 kommt in der Anlage "Unterhalt für bedürftige Personen" bei den Außergewöhnlichen Belastungen jedoch folgende Berechnung zustande:

    1, Es werden meine Unterhaltsleistungen an meine Ex-Ehefrau zusammen gefasst,

    2, Es werden die Daten für den Haushalt meiner Ex-Ehefrau ausgegeben, in welchem sie wohnt,

    3, Es werden die aktuellen Einkünfte und Bezüge (abzgl. Aufwendungspauschale) meiner Ex-Ehefrau zusammen gefasst, was schliesslich ihre anzurechnenden Einkünfte/Bezüge ergibt. Dabei werden u. a. auch abgeltend besteuerte Kapitalerträge ohne Abzug des Sparer-Pauschbetrags berücksichtigt. Seit EStG 2012 (aufgehoben durch das "Steuervereinfachungsgesetz" 2011, Bundesgesetzblatt Nr. 55/2011, Teil 1, S. 2131) rechnen nur die aufgrund der Günstigerprüfung tariflich, nicht jedoch die abgeltend besteuerten Kapitaleinkünfte zu den Einkünften des Unterhaltsempängers.
    D.h. diese Kapitaleinkünfte werden bei der Berechnung der anzurechnenden Einkünfte in der Anlage wohl doch berücksichtigt, was sich schliesslich auf die Abzugsfähigkeit der Unterhaltsleistungen auswirkt.

    Meine Frage ist nun: Ist dies in der Anlage "Unterhalt für bedürftige Personen" nun falsch berechnet oder habe ich doch etwas übersehen?
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