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Schadenersatz und Umsatzsteuer

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    Schadenersatz und Umsatzsteuer

    Hallo,

    folgende Eckpunkte als Vorabinfo:

    - Ich bin selbstständig und kann die Vorsteuer abziehen.
    - Für einen gewonnenen Rechtsstreit (um ausstehende Zahlungen) musste der Schulder die Rechtskosten erstatten.

    - Die erstatteten Kosten sind Nettobeträge.
    - Ich muss diese Zahlungen als Einnahmen versteuern (= Schadensersatz).

    Jetzt weiß ich aber nicht wie ich das in das Programm einpflegen kann. Wenn ich einen Umsatzsteuersatz von 0% angebe, fordert mich das Programm auf, eine weitere Auswahl zu treffen:

    A) Steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug.
    B) Steuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzug.
    C) Übrige nicht steuerbare Umsätze, die nicht im Inland erbracht werden, die aber steuerbar wären, wenn sie im Inland ausgeführt worden wären.
    D) Steuerpflichtige Lieferungen nach §13 b UStG, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer schuldet.
    E) Nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. § 18 b Satz 1 Nr. 2 UStG.

    Ich denke A) oder B) wäre richtig. Bin mir aber nicht sicher, was ich wählen muss. Außerdem erfolgt dann eine weitere notwendige Angabe. Nämlich bei A):

    A1) Innergem. Lieferung
    A2) Innergem. Lieferung neuer Fahrzeuge an Abnehmer ohne USt-IdNr
    A3) Innergem. Lieferung neuer Fahrzeuge (§ 2a UStG)
    A4) Ausfuhrlieferung
    A5) nach § ___ UStG

    bzw. bei B):

    B1) Vermietung und Verpachtung
    B2) Nicht zum Gesamtumsatz gehörend nach § 4 Nr. ___ UStG
    B3) Zum Gesamtumsatz gehörend nach § 4 Nr. ___ UStG
    B4) Zum Gesamtumsatz gehörend nach § ___ UStG

    Wer weiß Rat? Vielen Dank...

    #2
    Ein Schadensersatz ist ja kein Umsatz sondern sollte als neutraler Ertrag gebucht werden. Da stellt sich dann gar nicht das Problem mit der Umsatzsteuer. Bin in dem Programm aber nicht so bewandert als das ich jetzt einen konkreten Eingabepunkt mitteilen könnte. ggf. einfach im Bereich der Ausgaben mit einem Minuszeichen arbeiten.

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      #3
      Hat noch jemand einen Tipp? Problematik bleibt wie im Eingangspost beschrieben. Danke

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        #4
        Die Erstattung der Rechts- und Beratungskosten ist kein Umsatz im Sinne des Umsatzssteuergesetzes.


        Sie erfassen Ihre (wohl vorgelegten) Kosten und die Erstattungen im betreffenden Jahr in der Gewinnerfassung/-ermittlung unter > Ausgaben > Rechts- und Beratungskosten mit dem entsprechenen Zahlungsdatum.
        Es könnnen ja durchaus zwei verschiedene Jahre sein.

        Sie erfassen Ihre Ausgaben mit dem Umsatzsteuersatz, der in der Anwaltsrechnung steht.

        Die Erstattung erfassen Sie Zahlungsjahr im selben Dialog mit einem Minuszeichen.

        Da Sie Ihre Anwaltskosten mit Umsatzssteuer bezahlt und erfasst haben, wurde die Umsatzsteuer Ihnen ja bereits erstattet.
        Deshalb erfassen Sie die Erstattung durch den Prozessverlierer als Nettobetrag mit dem Steuersatz 0.

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