Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Steuererklärung - rückwirkender Verlustvortrag (Master-Studium) für 2011 & 2012

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Steuererklärung - rückwirkender Verlustvortrag (Master-Studium) für 2011 & 2012

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe ähnliche Fälle bereits gefunden, aber letzlich hat alles nicht ganz passgenau auf meinen Fall gepasst. Daher hier mein Anliegen:


    Ich habe von 2011 bis 2012 einen Master-Studiengang im Ausland gemacht und dafür an Studiengebühren und Wohnheim im Jahr 2011 2514,45 Euro und im Jahr 2012 6719,88 Euro bezahlt.

    In beiden Jahren war ich nicht steuerpflichtig beschäftigt, ich habe mir das Ganze über den Grundbetrag des Auslands-Bafög und einen KfW-Studienkredit finanziert.

    Nun bin ich seit 2014 beschäftigt und dabei meine Steuerklärung zu machen, in denen ich die Kosten aus 2011 und 2012 gerne als Werbungskosten rückwirkend geltend machen möchte, also als Verlustvortrag.

    Meine Fragen:

    1.) Reicht es dabei aus für die Jahre 2011 und 2012 den Mantelteil und Anlage N der Steuererklärung auszufüllen? Oder müssen das komplette Erklärungen sein?

    2.) Was geschieht mit der Steuererklärung 2013 (habe 2013 von Januar bis Mai 800 Euro monatlich als Praktikant verdient)? Ist diese ein Problem für den Verlustvortrag?

    3.) Sehe ich es richtig, dass ich das Auslands-Bafög nicht angeben muss?

    4.) Muss ich den Verlustvortrag selbst in die jeweils nächste Steuererklärung eintragen und Zeile 92/93 ausfüllen oder macht dies das FA automatisch, wenn ich alle drei Erklärungen gleichzeitig abschicke?

    5.) Kann ich die Studiengebühren und Wohnheimkosten zur Not durch Eigeneblege und Kotoauszüge (als Zahlungsnachweis) belegen?


    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    Beste Grüße!
    Zuletzt geändert von Patruso88; 04.03.2015, 13:05.

    #2
    Hier stellt sich zunächst die Frage, ist es eine Erstausbildung, dann sind es Sonderausgabenabzug (max. 2011 4000,- Euro / 2012 6000,- Euro). Ein Verlustvortrag ist dann nicht möglich.

    Oder ist es eine Zweitausbildung, dann können es tatsächlich Werbungskosten sein.

    Kommentar

    Lädt...
    X