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Höchstbetrag sonstige Vorsorgeaufwendungen

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    Höchstbetrag sonstige Vorsorgeaufwendungen

    Kann es sein, dass dieses Urteil bislang nicht im neuen Programm berücksichtigt ist:

    Der BFH hat mit Urteil vom 23.01.2013 (Az.: X R 43/09) Folgendes entschieden:
    1. Erbringt der Arbeitgeber Leistungen i. S. des § 3 Nr. 62 EStG auch für den Ehegatten des Arbeitnehmers, so steht dem Ehegatten nur der ermäßigte Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Abs. 4 Satz 2 EStG (1.900 € / früher 1.500 €) zu.
    2. Dem beihilfeberechtigten Ehegatten eines Beamten steht ebenfalls nur der ermäßigte Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Abs. 4 Satz 2 EStG (1.900 € / früher 1.500 €) zu.

    Das Programm berücksichtigt bei mir als Beamten-Ehefrau mit abgeleitetem Beihilfeanspruch noch 2.800 Euro Höchstbetrag. Korrekt?

    #2
    Ist abhängig von den Eintragungen der Zeile 11 Anlage Vorsorgeaufwand.Da ist 1 oder 2 einzutragen. Sind sie berufstätig ?.Die SSE berücksichtigt anscheinend noch nicht die neue Rechtslage. Gruß

    [ 03.12.2013, 13:50: Beitrag editiert von: Adi ]

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      #3
      Nicht berufstätig, privat krankenversichert und abgeleiteter Beihilfeanspruch über den Ehemann.

      Nach dem Urteil steht dem beihilfeberechtigten Ehegatten eines Beamten nur noch der verminderte Höchtsbetrag von 1.900 Euro zu.
      Das Programm rechnet allerdings noch mit 2.800 Euro, was bereits im Bescheid für 2012 vom Finanzamt - anders als in den Vorjahren - mit Hinweis auf das Urteil abgelehnt wird.

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        #4
        Was steht in Zeile 11 der Anlage VA? Da muss zweimal die 1 stehen.

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          #5
          Ehemann 1
          Ehefrau 2

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            #6
            Da müssen Sie im Programm bei "Wichtige Angaben zur Krankenversicherung" unter "Angaben für die Ehefrau" markieren: "Die Ehefrau zahlt ihre Krankenversicherung nicht komplett selbst." Dann ermittelt das Programm als Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen Ehefrau den (richtigen) Betrag von 1.900 €.

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              #7
              Das Urteil soll eigentlich erst ab dem Steuerjahr 2013 angewandt werden.

              Dazu gibt es eine Verfügung der OFD-Magdeburg.

              [ 06.12.2013, 11:42: Beitrag editiert von: Martin Jung ]
              Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
              Martin Jung

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                #8
                Was soll eigentlich die ganze Diskussion? Das Programm rechnet doch richtig, wenn die entsprechenden Angaben gemacht werden!

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                  #9
                  Da der Ehemann Beamter ist und die Ehefrau nicht beruftstätig ist, bekommen beide keinen KV-Zuschuss. Dehalb muss "Ich trage meinen Krankenkassenbeitrag selbst" angekreuzt werden. Beamte bekommen Beihilfe, das ist was anderes. Die Angaben von 1967Anja waren korrekt. Gruß

                  [ 05.12.2013, 08:48: Beitrag editiert von: Adi ]

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