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Beamte Beihilfebeitrag wegen Wahlleistungen

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    Beamte Beihilfebeitrag wegen Wahlleistungen

    Hallo Zusammen,

    meine Frau ist Lehrerin / Beamtin. Sie ist in der PKV.
    Sie zahlt dem Arbeitgeber für die Wahlleistungen einen Beihilfebeitrag von 26€ monatlich.
    Wo wird das im Programm eingetragen?

    Etwa unter "Weitere außergewöhnliche Belastungen" ?
    Wenn ja, dort habe ich den Wert 312€ eingegeben (=26 x 12).
    Bei dem "Erstattungsbetrag" gab es keine Veränderung? Weiss einer warum?

    Danke, Gruß,
    Kalem

    #2
    Bei auergewhnlichen Belastungen gibt es eine zumutbare Eigenbelastung, da liegst du bei einer Lehrerbesoldung mit 312,00 € weit darunter.

    Du knntest das als Versicherungsbeitrag fr Wahlleistungen in der PKV erfassen, wahrscheinlich hat es aber auch da keine steuerlichen

    Auswirkungen, da die Basisbeitrge zur PKV oft schon die Hchstbetrge ausschpfen

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      #3
      Was Beamte von der Steuer absetzen knnen . VLH
      Sofern es sich bei diesen Zusatzbeitrgen um die „sogenannte Kostendmpfungspauschale“ handelt, gehren sie zu den Auergewhnlichen Belastungen, wo sie sich erst bei berschreitung der zumutbaren Belastung auswirken. Sind es aber reine Wahlleistungen, gelten sie nicht als Sonderausgaben.

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        #4
        Sind es aber reine Wahlleistungen, gelten sie nicht als Sonderausgaben.
        Die Beitrge, die ich an meine PKV fr Wahlleistungen entrichte, gelten sehr wohl als Sonderausgaben, fr die Erfassung gibt es sogar extra

        die Zeile 27 der Anlage Vorsorgeaufwendungen. Sie wirken sich aber zumeist steuerlich nicht aus, da die Hchstbetrge von 1.900,00 / 3.800 €

        bereits mit den Beitrgen zur Basiskrankenversicherung bzw. zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschpft werden.

        In dem verlinkten Artikel wird die Thematik sehr oberflchlich dargestellt. Wenn ich jedes Monat 26,00 fr Wahlleistungen bezahle, liest sich

        das im ersten Moment nach Beitrag. Ob es einer ist, wei ich nicht.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Zeile 27.JPG
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Größe: 18,4 KB
ID: 46408

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          #5
          Ihr Einwand ist richtig, denn Sonderausgaben bleiben diese Wahlleistungen ja trotzdem noch. Die verffentlichten Beitrge von den Lohnsteuerhilfevereinen gehen nicht immer vertieft in die Sonderausgaben-Problematik ein, so bleibt zu hoffen, dass die sachliche Beherrschung des Themas fr den einzelnen Berater nicht untergeht. Hier msste eine bessere Unterscheidung, betreffend der beschrnkt abziehbaren Sonderausgaben getroffen werden. Noch besser wre natrlich ihr Beispiel mit der Zeilenangabe in der Anlage Vorsorgeaufwand, aber dann wrde vielleicht zu viel verraten werden.

          Dennoch bleibt die Frage jetzt immer noch offen, ob die Beitrge an den Arbeitgeber/Dienstherrn Wahlleistungen oder der Kostendmpfungspauschale zugehrig sind. Und ob damit berhaupt das Kriterium zu den auergewhnlichen Belastungen erfllt bleibt, denn damit knnten ja die Beitrge zur privaten Krankenversicherung, die ber den Basisbetrag hinausgehen, ebenso zu den auergewhnlichen Belastungen gerechnet werden. Dann wre es besonders schlau, bei Erreichen der zumutbaren Belastung, diese dann aus der Anlage Vorsorgeaufwand herauszunehmen und zu den auergewhnlichen Belastungen zu verlagern. Denn in beiden Fllen kann sich der beihilfeberechtigte Krankenversicherte nicht diesen Beitrgen zu seiner Krankenversicherung entziehen. Selbst wenn er keinerlei Zusatzleistungen ordert, bleibt der sogenannte Grundbeitrag immer noch ber dem der Basisabsicherung. Das wird in den diversen Broschren oft nicht genau beschrieben, sodass der Grundbeitrag flschlicherweise mit dem Basisbeitrag gleichgesetzt wird.

          Im Beihilferecht wird manchmal auch noch unterschieden, wo es um das Wahlrecht in der Versorgung geht und dieses Wahlrecht bei teilzeitbeschftigten Beamtinnen und Beamten erst wieder mit einem eigenen Beitrag erlangt wird. Wie derlei Eigenleistungen steuerrechtlich zu bewerten sind, lsst sich wohl nur mit tieferliegender Expertise beantworten. Denn hnlich, wie es bei den Arbeitnehmern Zuschlge fr diverse Umstnde gibt, bleiben sie am Ende doch oft Lohnbestandteile die dem Bruttolohn zugehrig sind. Umgekehrt knnen von haushaltsgebeutelten Dienstherren bei Besoldungsrunden ebenso Beteiligungen den verbeamteten Arbeitnehmern zugebilligt werden, wo sie letztendlich nur den Bruttolohn wieder mindern. So werden bei den tarifrechtlichen Zuschlgen weder Sonderabgaben gefordert und bei Abschlgen oder Eigenleistungen in der Besoldung Sonderausgaben zugebilligt werden knnen. Da diese Eigen- oder Zusatzleistungen sich aber so gut, wie nie auswirken, geraten derlei berlegungen nicht in den Fokus abgabenrechtlicher Bedenken. So wrden derlei Belange in den Verhandlungen der Tarif- und Besoldungsrunden nicht unkommentiert bleiben.

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            #6
            Kalem
            Die Betrge sind gar nicht einzutragen bzw. absetzbar, da der Arbeitgeber das steuerpflichtige Gehalt deiner Frau „vor der Besteuerung“ bereits entsprechend gekrzt hat. Im versteuerten und bescheinigten Arbeitslohn ist die Berechungsgre „Wahlleistungen fr die Beihilfe“ nmlich gar NICHT mehr enthalten!
            Beste Gre
            Wub

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              #7
              Das ist ungenau. Hier geht es nicht um eine Krzung des Gehaltes, sondern um die Frage, ob und wie die genannte „Eigenbeteiligung der Lehrerin“, um oder wieder eine Teilleistung aus der Beamtenbeihilfe erwarten zu knnen, steuerlich zu wrdigen sei. Hier krzt ja nicht der Arbeitgeber (Dienstherr), sondern die Arbeitnehmerin (Beamtin) durch ihren eigenen Beitrag sich das Gehalt selbst. Und genau, weil (aber das wurde hier nicht beschrieben) eine Berechnungsgre „Wahlleistungen fr die Beihilfe“ in der Bezgemitteilung nicht (mehr) enthalten sei, steht die Frage einer Absetzbarkeit weiterhin im Raum. Wenn Sie genauere Informationen oder Hinweise vorlegen knnten, schauen wir (ich) uns (mir) ihre Ausfhrungen sehr gerne an.

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