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Steuerberatungskosten bei Vermietung und getrennter Veranlagung

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    Steuerberatungskosten bei Vermietung und getrennter Veranlagung

    Hallo,

    Ich verzweifle an der Aufteilung der Steuerberatungskosten auf ein gemeinsames Vermietungsobjekt bei getrennter Veranlagung.


    Das Programm ordnet die Steuerberatungskosten dem 1. Objekt zu, das zu 2/3 (66,6%) dem Ehemann, zu 1/3 (33,4%) der Ehefrau gehört. Der „Prüfer“ stellt fest, dass eine Elster-Übermittlung nicht möglich sei, da die Steuerberatungskosten nicht dem Eigentumsanteil entsprechend aufgeteilt wurden, und schlägt vor, diese Aufteilung vorzunehmen.

    In dem Programmteil „Steuerberatungskosten“ kann ich einzelne Posten (Loseblatt-Ordner und Steuersoftware) einem Ehepartner oder beiden zuordnen, aber mir gelingt es nicht, eine Aufteilung vorzunehmen, die bei der Vermietung zu einer korrekten anteiligen Zuordnung führt.

    Lösungsversuche:

    Ein drittes Objekt anlegen - Daten des ersten Objekts dorthin kopieren - erstes Objekt löschen,
    An erster Stelle steht jetzt eine Immobilie im Alleineigentum des Ehemanns, an zweiter Stelle die Immobilie mit ungleichen Eigentumsanteilen.

    Variante 1: Steuerberatungskosten wie zuvor beiden Ehepartnern zuordnen,
    100,00 € (Obergrenze) entfallen auf das 1. Objekt (Ehemann, Alleineigentümer), 100,00 € auf das 2. Objekt (Ehefrau 1/3-Eigentümerin),
    Der „Prüfer“ beanstandet, dass die Aufteilung der Steuerberatungskosten nicht den Eigentumsanteilen am ERSTEN Objekt entspricht.

    Variante 2: Steuerberatungskosten ausschließlich dem Ehemann zuordnen, Ehefrau hat keine Beratungskosten,
    50% der Beratungskosten (vereinfachte Regelung), d.h. 124,00 € entfallen auf das 1. Objekt,

    steuerlicher Nachteil: es würden weniger Beratungskosten abgesetzt
    Der „Prüfer“ bemängelt immer noch, dass die Beratungskosten nicht den Eigentumsanteilen am 1. Objekt entsprechen.

    Variante 3: Die Steuerberatungskosten beider Ehegatten (je 100,00 €) den Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit zuordnen,
    Das Ergebnis entspräche in etwa dem von Variante 1 - ohne das Problem mit dem Vermietungsobjekt.

    Variante 4: Beratungskosten des Ehemanns der Vermietung, die der Ehefrau der nichtselbständigen Arbeit zuordnen
    Diese Variante wäre zudem steuerlich die vorteilhafteste Lösung. Aber das Problem mit der Immobilie besteht hier auch wieder.

    Was versteht der „Prüfer“ denn nun unter dem ersten Objekt? Und warum hat er ein Problem mit dem 100% Eigentumsanteil einer Person, wenn deren Beratungskosten zu 100% diesem Objekt zugeordnet sind?

    Und noch etwas: Die Immobilie des Ehemanns wurde Ende letzten Jahres veräußert. Bei der Steuererklärung für 2021 wird es nur noch die eine Immobilie mit den ungleichen Eigentumsanteilen geben. Was dann, falls die Abschreibung zumindest für einen Ehepartner bei der Vermietung nächstes Jahr wieder vorteilhafter sein sollte?

    Danke für eure Hilfe und schöne Grüße
    piano-forte
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