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    Keine Nebenkostenabrechnung vom Vermieter erhalten

    Hallo,
    ich habe als Mieter noch keine Nebenkostenabrechnung für 2019 erhalten ( HV und Besitzerwechsel... ).
    Kann ich beim Finanzamt erneut die alte Abrechnung für 2018 geltend machen,
    wenn ich einen entsprechenden formlosen Vermerk mit zum FA schicke?
    Wird das anerkannt?
    Es geht um die Steuererklärung für 2020.
    Danke.

    #2
    Es wird die jeweils letztvorliegende Abrechnung grundsätzlich anerkannt.

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      #3
      Die Antwort findet sich in §173 Abs 1 Nr 2 AO

      Wenn die Steuerbescheinigung des Vermieters über die nach §35a EStG begünstigten Aufwendungen eintrifft, diese dem Finanzamt nachreichen, ggf auch eine neue Steuererklärung nachreichen und dann auf den neuen Steuerbescheid warten.
      Das genaue Procedere würde ich immer vorher telefonisch mit dem jeweiligen Sachbearbeiter beim Finanzamt klären.
      Zuletzt geändert von stoamandl; 28.03.2021, 11:14.

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        #4
        Wenn man einmal darauf hinweist, dass es die NK-Abrechnung vom Vorjahr ist und es dazu keine Anmerkungen des FA gibt, kann man davon ausgehen, dass das FA in jedem Jahr akzeptiert, dass nicht die NK-Abrechnung des Steuerjahres vorgelegt wird. Sollte dies z.B. ein neuer Sachbearbeiter im FA anders sehen, kann man immer noch reagieren.

        Im Übrigen wäre es im Folgejahr ganz genau der selbe Betrag Steuernachlass, der gewährt wird, weil dafür nicht das Einkommen ausschlaggebend ist, sondern der gezahlte Betrag für die haushaltsnahen Dienstleistungen.

        Man stelle sich nur einmal vor, wenn jeder Steuerbürger, der in Miete wohnt, in jedem Jahr Einspruch gegen seinen Steuerbescheid einlegt und Unterlagen nachreicht, nur weil er nachträglich seine Nebenkostenabrechnung bekommt. Das sehen die FÄ praktischer.

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          #5

          Wie zeitlich abgerechnet werden darf, ist im Anwendungsschreiben des BMF zu § 35a EStG beschrieben. Das Schreiben lässt gewisse

          Abweichungen vom eigentlich geltenden Abflussprinzip zu:

          Es ist aber auch nicht zu beanstanden, wenn Wohnungseigentümer die gesamten Aufwendungen erst in dem Jahr geltend machen, in dem die
          Jahresabrechnung im Rahmen der Eigentümerversammlung genehmigt worden ist. Für die zeitliche Berücksichtigung von Nebenkosten bei Mietern gelten die vorstehenden
          Ausführungen entsprechend.
          Die Entscheidung, die Steuerermäßigung hinsichtlich der Aufwendungen für die regelmäßig wiederkehrenden Dienstleistungen im Jahr der Vorauszahlung und für die einmaligen Aufwendungen im Jahr der Beschlussfassung oder für die gesamten Aufwendungen die Steuerermäßigung erst im Jahr der Beschlussfassung in Anspruch zu nehmen, hat jeder einzelne Eigentümer bzw. Mieter im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung zu treffen.

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            #6
            Ich danke euch. wirklich schlauer bin ich aber auch nicht geworden.
            Ich werde mal versuchen Kontakt mit dem FA deswegen herzustellen. mal sehen, ob die mir darauf antworten dürfen/können/wollen...

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              #7
              Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
              Es wird die jeweils letztvorliegende Abrechnung grundsätzlich anerkannt.
              Ja das wäre ideal, aber dann müsste ich ja 2x die gleiche Abrechnung vorlegen...

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                #8
                Zitat von RuHe Beitrag anzeigen
                Ich danke euch. wirklich schlauer bin ich aber auch nicht geworden.
                Wieso nicht? Das, was wir geschrieben haben, muss man doch verstehen können.

                Sie haben von mir die allgemeine Aussage bekommen und von Charlie24 sogar den Inhalt des Anwendungsschreibens des BM Fin: Sie verwenden für jede Einkommensteuererklärung jeweils nur die neuste NK-Abrechnung, auch wenn die das Jahr vor dem Steuerjahr betrifft.

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                  #9
                  [QUOTE=Staufer;n45744]Wenn man einmal darauf hinweist, dass es die NK-Abrechnung vom Vorjahr ist und es dazu keine Anmerkungen des FA gibt, kann man davon ausgehen, dass das FA in jedem Jahr akzeptiert, dass nicht die NK-Abrechnung des Steuerjahres vorgelegt wird. Sollte dies z.B. ein neuer Sachbearbeiter im FA anders sehen, kann man immer noch reagieren.
                  .................................................. ...............................................
                  Wie geschrieben, würde ich dann zum 2. x die Nebenkostenabrechnung von 2018!! vorlegen.

                  Und was mache ich, wenn eine ANMERKUNG DES FA (Nicht Anerkennung) erfolgen sollte?

                  Dann darf/muss ich die NK Abrechnung für 2019 ( wenn sie dann irgendwann einmal kommen sollte...) nachreichen.
                  Und genau das möchte ich vermeiden!



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                    #10
                    Nein!!!! Sie würden die NK-Abrechnung für 2018 schon gar nicht zweimal vorlegen müssen. Dass sich das Finanzamt meldet, ist nicht zu erwarten.

                    Jetzt lassen Sie doch alles erst mal auf sich zukommen.

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                      #11
                      Hallo Staufer,
                      vielen Dank!
                      Ich habe heute auch vom FA bestätigt bekommen, das ich das so machen kann.
                      also schicke ich das einfach mal so ab, und bin gespannt, ob das dann so klappen wird.

                      Möchte hier aber nicht versäumen mich abschließend noch einmal bei allen zu bedanken,
                      die mir geholfen haben.
                      Danke.

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