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Anzahl Steuerordner & Rentner

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    Anzahl Steuerordner & Rentner

    Ich bin jahrelanger Nutzer der Steuertipps und möchte mich den vielfachen Unmutsäußerungen über die limitierte Anzahl von Steuerordnern anschließen. Ich erstelle innerhalb meiner Familie 4 Steuererklärungen und finde diese Limitierung beginnend mit den sowieso nicht ganz günstigen Steuertipps 2021 für Rentner - vor allem die Begründung hierfür - äußerst "schwäbisch"! Erzählen Sie mir bitte nicht, dass die angeführte (und bisher sowieso nicht kontrollierbare) Nutzung über drei Steuerordner hinaus Ihre G&V Rechnung ins Negative abrutschen lassen würde!
    Ich hoffe sehr, dass die AKAD hier nachbessert...!
    Im übrigen hätte ich gerne noch eine Erklärung, warum die (von mir erstmals genutzten) Steuertipps für Rentner um 20% teurer sind als die "normalen" Steuertipps, wobei die Rentner sowieso zu den unteren Einkommensgruppen zählen.

    #2
    Wenn Sie schon jahrelang die Steuererklärungen für sich und innerhalb ihrer Familie erstellen, was natürlich sehr löblich ist, liegt aber der Schwerpunkt ihrer erstellten Erklärungen doch nicht nur bei Renteneinkünften. Warum brauchten Sie diese Sonderversion, genauso gut hätten Sie doch auch bezogen auf die Einkünfte eines ihrer Familienmitglieder, eine andere Spezialausgabe bezogen auf deren Einkünfte beziehen können? Normalerweise reicht eine einfache Ausgabe Steuersparerklärung doch aus. Insbesondere, da Sie ja nicht nur für sich die Steuererklärungen erstellen. Bei den Steuererklärungen ihrer anderen Familienmitglieder kommen Sie anscheinend gut klar, nicht aber bei ihrer Eigenen, das Sie dafür ja eine spezielle Ausgabe für Renteneinkünfte benötigen. Vielleicht überlegen Sie einfach einmal, schon im Interesse und Verantwortung ihrer anderen Familienmitglieder, für die Sie eine Steuererklärung erstellen wollen, ob dabei noch genügend Umsicht walten gelassen wird. Es gibt eigentlich nur eine einzige Frage, die Sie sich zu beantworten brauchen. Genügt eine einfache Ausgabe für Steuersparerklärungen oder wird eine spezielle Version benötigt, und vielleicht nicht nur für eine einzelne Einkunftsart? Wenn Sie eine solche nicht benötigen, dann brauchen Sie sich eine solche Ausgabe doch erst gar nicht zuzulegen und jede andere Antwort entbehrt dann jeder Frage. Sie müssen ja nicht eine spezielle Rentnerversion erwerben. Und nur wenn, dann gibt es triftige Gründe dafür, so dass ein Mehrpreis auf jeden Fall gerechtfertigt sei. Diesen Mehrpreis können Sie dann auch nicht damit in Frage stellen, ob diese Einkünfte zu unteren Einkommensgruppen zählen. Dafür ist ein gewerblicher Anbieter nicht der richtige Adressat. Sie können ja auch nicht erwarten, dass für Sie die allgemeinen Lebenshaltungskosten gesenkt werden. Und wenn sich einer die Mühe macht, für einen anderen das Beste herauszuholen, dann sollte das nicht mit einer derartigen Geringschätzung gewürdigt werden. Sie geben geradezu einen Grund dafür, die Anzahl an Steuererklärungen für einen einzelnen privaten Nutzer in einem begrenzten Rahmen zu halten, da irgendwann der Beratungsbedarf, den die Steuererklärungssoftware ja mit zu leisten hat, für immer mehr Fälle, die sich einer aufladen will, entweder nicht mehr ausreichen oder einen einzelnen überfordern, wenn alles berücksichtigt sein soll und damit zu aufwendig wird.

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      #3
      Ihren ganzen "Roman" kann ich damit beantworten, dass ich in 2020 zum Rentner geworden bin und mit der Rentnerausgabe sich auch Steuererklärungen von normalen Gehaltsempfängern - wie es die restlichen Familienmitglieder sind - weiterhin bearbeiten lassen. Alles klar?
      Daher halte ich meinen obigen "schwäbischen" Einwand aufrecht und die Bitte nach einer Erklärung für die teurere Rentnervariante ebenso!
      Was sind denn, wie sie oben erwähnen die triftigen Gründe für die 20% (für die Einzelvariante im übrigen 33%) teurere Rentnerausgabe? Wobei das Verhältnis zwischen Rentnern und Angestellten unter den mehr als 1 Mio Abonnenten sich sicherlich entscheidend niederschlägt.
      Wenn die Programmierung der wenigen zusätzlichen Hinweise für Rentner innerhalb der Steuertipps und die Compilierung und Verwaltung einer daraus abgeleiteten separaten Rentnervariante soviel Aufwand erzeugt, dass der o.g. Mehrpreis gerechtfertigt ist, dann ist meine Frage ja beantwortet.

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        #4
        Sehen Sie, genauso, wie sich mit den Ausgaben für Rentner die Steuererklärungen von normalen Gehaltsempfängern bearbeiten lassen, lassen sich auch mit Ausgaben für normale Gehaltsempfänger die Steuererklärungen für Rentner bearbeiten. Warum sehen Sie nur anders herum Klarheit? Ich würde mir erst einmal überlegen, ob es nicht auch die normale Variante tut. Und wenn nicht, dann sollten mir mehr als 20 % an zusätzlicher Hilfe zu teil werden. Sie sind es selbst, der sich das Leben teurerer macht.

        Zu Ihren anderen Fragen. Es gibt doch kaum Unterschiede an technischen Veränderungen zu dieser Ausgabevariante. Ihnen werden lediglich weitere vertiefte Hinweise und gesetzliche oder rechtliche Informationen dargeboten. Das ist es, was den Unterschied ausmachen soll. Für keine einzige Ausgabe müssen aufwendigere Kompilierungen verwendet werden. Immer nur das Durchforsten jeweiliger steuerrechtlicher Problemfälle für die geforderte Zielgruppe sollen den Unterschied ausmachen. Wenn Sie darauf abstellen, in Gründen von Ungleichbehandlungen zu suchen, wie es für viele Alltagsgegenstände im Unterschied zu Frauen und Männern oder von Einkünften einhergeht, benennen Sie diese ruhig. Ich bin aber der Meinung, hier haben Sie die Freiheit, diese Ausgaben nicht zu nehmen. „Nomen est Omen“. Wenn Sie sich mit einer Ausgabe für Rentner sicherer fühlen, dann dürfen Sie auch getrost mehr hinlegen. Für jemanden, der für eine Leistung oder ein Wirtschaftsgut keine Verwendung hat, hat ein Preis keine Berechtigung und keinen Nutzen. Regeln, soll sich dies durch Angebot und Nachfrage. Es liegt an Ihnen, ob Sie sich zu den Nachfrageoptimierern mit hohem Grenznutzen gesellen oder bei den Grenzkostenoptimierern mit weniger Nutzen sehen wollen.
        Zuletzt geändert von Papa_001; 12.01.2021, 13:27.

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          #5
          Hallo straman,

          die Rentnerversion enthält den Rentner-Kompass, der auf Rententhemen vertieft eingeht.

          Steuertipps speziell für Rentner

          Die SteuerSparErklärung enthält den digitalen Steuer-Ratgeber „SteuerKompass für Rentner“ mit weiteren Infos, was Sie als Rentner und Pensionär beachten sollten. Bei allen Eingabefeldern unterstützen Sie diese Tipps und sagen Ihnen, wo Sie noch optimieren können. Auf Wunsch können Sie den Steuer-Ratgeber als gedrucktes Buch kostenlos anfordern.
          Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
          Martin Jung

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            #6
            Wenn man als Rentner oder Pensionär den Bescheinigungsabruf von Mein ELSTER einrichtet und benutzt, braucht man m. E. keine

            spezielle Rentnerversion einer Steuersoftware. So kompliziert ist das mit der Rentenbesteuerung nun auch wieder nicht und die

            Steuersparmöglichkeiten für Rentner sind nicht so üppig. Wer seine Daten für die Rentenbesteuerung gern schriftlich haben will,

            kann hier die Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt anfordern:

            https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

            Der Antrag muss nur einmal gestellt werden !

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              #7
              Zunächst, danke für die Rückmeldungen von Papa_001 und Martin Jung.
              Leider ist sowohl mein ursprünglicher Einwand, warum ab derm 4. Steuerodner neuerdings zusätzlich bezahlen, als auch die Frage, warum die Rentnerversion teurer ist, nur "nebulös" beantwortet.
              Sorry für die folgenden, vielleicht etwas suffisanten Schlussfolgerungen meinerseits:
              i) 4. Steuerordner: die AKAD kann trotz mehr als einer Million Abonnenten nur überleben, wenn die scharfe (schwäbische) Kostenrechnung und In-Rechnungstellung ab dem 4. Ordner Anwendung findet.
              ii) Rentnerversion: die Rentnerversion bräuchte man eigentlich gar nicht!
              Frage: warum gibt sie sie dann überhaupt?
              Antwort: weil die Rentner, die erhöhten Informationskomfort haben wollen, diesen damit bekommen und dafür gefälligst auch 20% bzw. 33% mehr bezahlen sollen! (Die eigentlichen Kostentreiber erschließen sich mir nach wie vor nicht!)

              Ergo, werde ich ab nächstem Jahr wieder die Normalversion beziehen bzw. mich parallel auch nach (günstigeren) Alternativen umsehen.

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                #8
                Naja Charlie24 hat es ja ebenso angesprochen und noch eins draufgesetzt, vielleicht brauchen Sie ja noch nicht einmal eine Software. Dann hätten Sie ja wieder drei Ordner frei für ihre Familienmitglieder. Rein nur, um eine Steuererklärung zu erstellen, dürfte eine normale Version ausreichen. Wie verständlich sich die Rentenbesteuerung darstellt, liegt im Auge des Betrachters aber ändern wird sich in der Steuerberechnung, die man dann vielleicht besser nachvollziehen und verstanden hat, trotzdem nichts. Herr Jung macht Ihnen das Angebot, sich den Steuerkompass für Rentner einmal anzuschauen. Haben Sie denn bisher den Kompass genutzt? Denn die Frage, warum eine Rentnerversion einen anderen Preis hat, können Sie sich doch nur selber beantworten. Offenbar sehen Sie darin ja auch keinen Nutzen, dann wird jede weitere Aussage dazu nicht zu mehr Erkenntnis führen. Auf ihre Frage, warum es eine solche Ausgabe gebe, weil es Rentner, wie Sie und viele andere gibt! Sie müssten sich selbst in Frage stellen, wenn diese Frage angezweifelt werden soll. Vielleicht gibt es einfach unter einer Zielgruppe welche, denen alles mehrmals erklärt werden muss, wo nichts zu erklären ist.
                Machen Sie sich das Leben nicht so schwer. Bisher haben Sie doch auch immer ihre Steuererklärungen erfolgreich bearbeiten können, und dann sollten Sie das jetzt mit einer normalen Ausgabe weiterhin bewerkstelligen können. Anbieter müssen immer auch ein Auge auf neue Nutzergruppen werfen. Vielleicht gibt es Rentner, die ihre Steuererklärungen zuvor im Beschäftigungsverhältnis nie selbst erstellt hatten und nun vielleicht als steuerpflichtige Rentner, sich an dieses Thema wagen wollen. Dann hat doch der Informationskomfort für diese Personengruppe einen weitaus höheren Nutzen.

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                  #9
                  straman

                  Organisieren Sie eine Möglichkeit, Ihre Rentendaten per VaSt abzurufen oder bestellen Sie bei der Deutschen Rentenversicherung eine Jährliche Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt, und Sie brauchen nur die ganz normale SSE.

                  Sie haben wahrscheinlich überhaupt keine Spielräume oder Notwendigkeiten, als Rentner über Ihre pauschalen Werbungskosten oder Sonderausgaben hinausgehen zu können.

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                    #10
                    Danke für den indirekten Hinweis im ersten Satz, dass ich meinen Bezug der SSE komplett einstellen sollte, wie das offensichtlich schon viele meiner Vorredner an anderer Stelle in diesem Forum getan haben ...
                    Im übrigen bleibt obiger
                    Punkt i) unkommentiert, d.h. meine Schlussfolgerung ist offensichtlich korrekt
                    und
                    Punkt ii) bleibt hinsichtlich Kostentreiber unbeantwortet, wobei mir natürlich nicht das Recht zusteht, die Kostenstruktur und Preisgestaltung der AKAD Produkte offengelegt zu bekommen.

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                      #11
                      Hallo,

                      bin Rentner und habe meine Steuererklärungen in den letzten Jahren mit der normalen Version gemacht. Vorher, bis 2017 hatte ich das Abo für Rentner bekommen, das war vermutlich damals preiswerter und ich habe es bezogen, seitdem ich vom Angestelltenverhältnis in den Rentnerstatus wechselte.

                      Dass ich seit 2018 wieder die Normalversion beziehe, war mir bisher noch gar nicht so aufgefallen. Na ja, wenn die Rentnerversion (mittlerweile) teurer ist, werde ich es wohl bei der Normalversion weiter belassen. Irgendwie schon seltsam, so richtig nachvollziehen kann ich das auch nicht (mehr).

                      Gruß
                      Reinhold
                      Zuletzt geändert von Reinholdx; 14.01.2021, 14:24.

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