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Windows 7 - Funktioniert alles noch? Alternative Software? Systemvoraussetzungen?

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    Windows 7 - Funktioniert alles noch? Alternative Software? Systemvoraussetzungen?

    Ich wollte eigentlich die neue Version blind kaufen, bin aber angesichts der beschriebenen Änderungen sehr schockiert...

    Nun würde mich interessieren, ob jemand mit Windows 7 (64bit) schon Erfahrungen gemacht hat.
    Funktioniert Elster, etc. noch?

    Wie viel Festplattenspeicher wird verbraucht? Fast 1 GB halte ich fue sehr viel, kann man Videos, etc. beim Installieren abwählen?

    Was genau hat es mit der neuen Lizenz auf sich? Muss man online etwas aktivieren? Ich habe bislang immer 1 bis 2 Erklaerungen gemacht. Kann man beide auch auf verschiedenen PC erstellen, jeweils 1?

    Hat jemand gute Neuigkeiten bezueglich Produktmanagement?
    Das ungefragte Loeschen von Ordnern ist ein No-Go!

    Ich habe mich erstmals bei der Konkurrenz umgesehen. Alternativen waeren ggf.
    Taxman 2021
    Quicksteuer 2021
    Ist nur ungewiss, ob die unter Windows 7 laufen.

    Ich wuerde aber eigentlich gern bei der bis Version 2019/2020 bewaehrten SteuerSparErklaerung bleiben. Nutze diese seit 2013!
    Leider wird sie tendenziell immer aufgeblaehter...
    Zuletzt geändert von Sparfuchs2015; 13.12.2020, 10:26.

    #2
    Ich habe mich erstmals bei der Konkurrenz umgesehen. Alternativen waeren ggf.
    Taxman 2021
    Quicksteuer 2021
    Da hast du aber nicht genau hingesehen !

    Kommentar


      #3
      Richtig, hingesehen wurde da nicht so genau!
      Nun ja, der Hersteller zumindest zeigt an, dass er Windows 7 wohl nicht mehr unterstützen wolle. Eigentlich, weiß man von Sparfüchsen, dass sie sich über derartige Fragen bereits vorab, von sich heraus informieren und schon gar nicht ein Produkt blind kaufen würden. Ihr Schock dürfte sich damit in Grenzen halten. Es gibt immer wieder Anwender, die sehr beharrlich auf einem älteren Betriebssystem sitzen bleiben wollen. Das hat sicher individuell seine Gründe, denn meistens ist mit einer Systemumstellung die Anschaffung neuer Hardware angesagt, da sich ein Aufrüsten auf alter Hardware meist doch nicht lohnt. Ich nehme an, dass Ihr System wohl voll ausgereizt und bereits mit Windows 7 an seine Grenzen geraten ist. Wenn Ihnen schon der geforderte Festplattenspeicher hier zu groß erscheint, sollten Sie über eine weitere Option nachdenken. Entweder Sie rüsten bald einmal auf oder Sie suchen nach einer Online-Version. Mit den überall veränderten Umständen zur Lizenzierung, werden diese Angebote auf einmal auch aus einer anderen Betrachtung interessant. Und Sie wären von Hardware unabhängig, wenn Sie denn darauf vertrauen ihre Steuerdaten irgendwo in einer Cloud zu speichern. Einschränkungen mit Windows 7 gab es erfahrungsgemäß bei der Elsterübertragung. Aber vielleicht ist es ja für Sie noch erlaubt, ausgedruckte Formulare beim Finanzamt einzureichen und sollte dies auch nicht möglich sein, verzichten Sie einfach auf das mitgelieferte Elstermodul und übernehmen die Einträge auf den Formularen in die Elsterseiten der Finanzverwaltung. Denn über mehr als zwei Jahren waren die Elstermodule auch nicht immer aktuell und die Anwender mussten mit Nachdruck und viel Verärgerung um ihre Updates bangen.

      Da Sie nicht mehr als zwei Erklärungen machen werden, betrifft Sie wohl das neue Lizenzmodell nicht. Sie werden in der Menge der Steuererklärungen eingeschränkt. Drei, fünf usw.

      Wenn Sie einen Steuerfallordner bzw. ein Verzeichnis löschen, werden Sie vielleicht deshalb nicht gefragt, weil Sie ja selbst auf die Idee gekommen sind, den Löschvorgang auszulösen. Es darf aber auch eine andere Sichtweise herangezogen werden. Vielfach wird die Möglichkeit gesehen, wenn schon keine individuellen Steuerfalldateien mehr erzeugt werden können und nur noch Ordner zu verwenden sind, in diesen Ordnern auch eigene weitere Dateien abzulegen. Schon deshalb, um die Inhalte dieser kryptischen Ordner nach außen verständlich zu machen. So könnte eine lesbare Office-Datei mit Bezug auf den Steuerfall darin abgelegt werden. Weiter könnten die Dokumente aus dem Belegmanager dort hinzugezogen werden. All diese Dateien würden unwiederbringlich gelöscht. Und sie finden Sie nicht einmal mehr in ihrem Papierkorb. Der Hersteller weist zwar darauf hin aber in Anbetracht des für viele Anwender doch neuartigen Speichermanagements, sollte dieses vollständige Löschen unterbleiben. Zumindest sollte aufgezeigt werden, welche Dateien nun alle entfernt würden. Vielleicht will einer ja nur den Steuerfall neu auflegen, weil er sich geirrt hat und nicht nach einzelnen Fehlern suchen will.

      Problematisch ist es immer Personen, mit einer auf ihrer Stirn geschriebenen Option zu einer Sparabsicht, zu antworten.
      Eigentlich wird von diesen erwartet, dass sie die Mitbewerber besser ausforschen und nicht erstmals nach Jahren andere entdecken. Erweitern Sie ihren Horizont auf die Schau der Mitbewerber. Da wo Sie sich umgesehen haben, sind Sie nicht wirklich auf Alternativen gestoßen. Auch in diesen Anwendungen wirkt der Programmkern der -aav- und die hier kritisierten Ordnerverzeichnisse gibt es dort schon immer und hat bisher sogar niemanden je gestört. Und so trifft die Option Windows 7 weiter betreiben zu können auch bei diesen Programmen auf dieselbe Antwort, dass sie der Hersteller nicht mehr unterstützen werde.

      Hier kann man Ihnen ja eigentlich gar nichts empfehlen, solange Sie nicht bereit sind zu zeigen, wo Sie, eine Änderung in Kauf zu nehmen wollen.

      Es ist unschwer zu verkennen, dass die Hersteller eigentlich weitere auf ihre Produkte bezogene individuell abgestimmte, ergänzende Software anpreisen wollen. So werden Zusatzprogramme für Banking, Haushaltsmanagement und Anlagenverwaltungen dargeboten, die mit der jeweils eigenen Steuersoftware problemlos zusammenarbeiten können. Bei vollständiger Nutzung erbringen Sie bereits ein Vielfaches des Kaufpreises ihrer Steuersoftware auf, da Sie jedes Modul einzeln erwerben sollen. Für viele Anwender reicht aber immer noch die altbewährte Kalkulationstabelle aus uralten Sheets mit Einpassung auf die neuen Officeanwendungen. Und so halten gerade die hier so kritisierten Steuer-Anwendungen noch die Option offen, Listendateien zu importieren. Mir reicht es, die Umsätze der Banken in eine CSV oder Exceltabelle auszugeben und diese mit der Importfunktion zu übertragen. Das funktioniert hervorragend. Wer weiß, wie lange diese Option noch vorgehalten wird, denn so richtig wird dieses Feature von der Kundenbetreuung auch nicht mehr unterstützt. Ich weiß, dass viele Anwender noch Tabellen aus Office-Anwendungen in ihre Steuersoftware integrieren, über die niemand mehr diskutiert. Was für eine ganze Generation vielleicht jetzt einfacher werden soll, artet für viele langjährige User in eine einzige Katastrophe aus, da Sie ihre gewohnten und bewährten Anwendungen nicht mehr wie bisher nutzen können. Das ist zwar der Lauf der Dinge. Eine neue Generation stellt immer andere Anforderungen und ein Dateimanagement, wie wir es gewohnt sind, berührt diese nicht einmal mehr im Ansatz. So ist zu beobachten, dass bei jüngeren Personen oder auch älteren neuen Anwendern, geradezu ein magisches Denken vorherrscht, wo ihre persönlichen Daten existieren sollen. Und so fällt auch diese Sorge dann in die Hände der Anbieter, die sich mit maschinenlesbaren Ordnerverzeichnissen helfen und genau einen bestimmten Bereich im Datennetz des Users reservieren, wie übrigens fast alle Windows-Anwendungen. Für die einen ist es Bevormundung, für die anderen Erwartung, denn sie wollen ihre Daten überall zur Verfügung haben und diese nicht erst suchen müssen, selbst dann, wenn Sie sie selbst versteckt haben und nicht mehr finden können.

      Ein behutsames individuelles Abmanagen, mit parallel dazu neuer Anwendungstechnologie und Bedarfsgruppen, wäre hier zu empfehlen gewesen, anstatt mit der Holzhammermethode alles umzuschmeißen.

      Also, ob Ihr einziges Problem, Windows sieben noch weiter nutzen zu können, in diesen vielen Fragestellungen noch eine Rolle spielt, kann ich leider nicht beantworten.
      Zuletzt geändert von Papa_001; 13.12.2020, 14:47.

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        #4
        Nun ja, der Hersteller zumindest zeigt an, dass er Windows 7 wohl nicht mehr unterstützen wolle.
        Die Angaben des Herstellers besagen nur, das Windows 7 offiziell nicht mehr unterstützt wird:

        Beachten Sie, dass Windows 7 offiziell nicht mehr unterstützt wird. Das bedeutet, dass die Software derzeit noch unter Windows 7 läuft.
        Ob ELSTER noch mit jeder Eric-Version unter Win 7 läuft, können wir nicht garantieren.

        https://forum.steuertipps.de/forum/s...rung-2021-26-x

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          #5
          Nun, Inoffizielles wird er ja nicht zu berichten haben. Und dass die eingebrachte Eric-Version bei diesem Hersteller schon nicht mehr laufe, wurde auch bereits mehrfach durch Erfahrungen von Anwendern berichtet. Anderes habe ich auch nicht behaupten wollen.

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            #6
            Hallo und danke für die Antworten.

            Ich habe tatsächlich sehr bewusst die Entscheidung getroffen, bei Windows 7 Pro zu bleiben (dafür gibt es sehr viele Gründe, der Zeitaufwand einer Migration ist der kleinste).
            Es liegt nicht an meinem System, das ich 2013 (ebenfalls bewusst) sehr leistungsstark wählte:
            CPU = OctalCore AMD FX-8350, RAM = 16 GB DDR3 SDRAM, Festplatte = 256 GB Samsung SSD 840 PRO

            Bis auf die Festplatte, die nur noch knapp 18 GB frei hat, habe ich immer noch mehr als genug PC, ich würde mir nie wieder so einen 8-Kern-Stromfresser kaufen

            Nun aber zum Thema:
            a) Ist mir etwas entgangen, gehört Lexware auch zu Wolters Kluwer?

            b) Windows 7: da kein Anbieter von Steuersoftware "offiziell" Windows 7 unterstützt, bin ich tatsächlich von Erfahrungsberichten anderer User abhängig, anderenfalls müsste ich ein Programm "blind" kaufen. Ich habe eben die SteuerSparErklärung 2020 aktualisiert und "Bescheiddaten erneut abrufen" ausgewählt, das hat problemlos geklappt. Habe dann nach der ERiC-Version geschaut, es ist v31.7.8.0 vom Mai 2020. Da ich den Bescheid ursprünglich schon im April abrief, sollte ERiC vorhin also aktualisiert worden sein.
            Kann ich davon ausgehen, dass ich im Januar/Februar also weiterhin versenden können werde? Könnte ich notfalls einfach die dll aus 2020 in das Plugin-Verzeichnis der Version 2021 kopieren? (mache solche Dinge allerdings ungern)

            c) Eine Cloudlösung kommt für mich nicht infrage, die Vorstellung ist gruselig. Genauso wie die Vorratsdatenspeicherung, das BND-Gesetz (siehe netzpolitik.org, etc.).

            d) Abgesehen von der "vollen" SSD finde ich, dass intelligent programmierte Software nicht viel Festplattenspeicher beanspruchen sollte. Ein banales Beispiel wäre der Acrobat Reader mit 182 MB Bedarf, wohingegen Sumatra PDF lediglich 6,6 - 9 MB benötigt (portable bzw. installierte Variante). Schlanke Programme ohne Funktionseinbußen sprechen meist für den Entwickler.
            Ich frage mich in dem Zusammenhang, was es da an tollen, bahnbrechenden neuen Funktionen bei der SteuerSparErklärung geben könnte, die einen 2 bis 3-fachen Speicherplatz benötigen? Für mich ist das einfach nur aufgebläht... (siehe Screenshot)

            Werde nächstes Jahr berichten, ob die SSE 2021 funktioniert hat, sofern das Produktmanagement noch nachbessert bis Ende Dezember! Das Forum ist zu Recht voll von Beschwerden...

            SSE.jpg
            Angehängte Dateien
            Zuletzt geändert von Sparfuchs2015; 14.12.2020, 19:48.

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              #7
              a) Ist mir etwas entgangen, gehört Lexware auch zu Wolters Kluwer?
              Nein, aber wenn man die von Lexware angebotenen Steuerprogramme Quicksteuer und Taxman schon mal verwendet hat,

              dann bemerkt man, dass auch dort das Hauptprogramm heißt und als Herausgeber die Akademische Arbeitsgemeinschaft

              angegeben wird. Alle Programmkerne kommen aus dem Hause Wolters Kluwer. (nachstehend beispielhaft Quicksteuer 2019).

              Was das Thema ERiC-Version angeht, muss man wissen, dass das Bayer. Landesamt für Steuern, das für die Elster-Schnittstelle

              verantwortlich zeichnet, bereits Ende 2019 angekündigt hat, die Unterstützung für Windows 7 vor 2023 abzukündigen. Letzte mir

              bekannte Aussage hierzu: Wir planen aktuell, Windows 7 mit ERiC 35 im November 2021 nicht mehr zu unterstützen

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SSE_Exe.JPG
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Größe: 34,8 KB
ID: 43788

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                #8
                Zu a) darf ich aus der Heftbeilage -Schnelleinstieg- zum LEXWARE-Programm -Steuererklärung 2015 TAXMAN 2016- aus dem zweiten Absatz zitieren: „Haufe-Lexware hat gemeinsam mit dem Akademischen Arbeitsgemeinschaft Verlag (AAV) den TAXMAN 2016 weiter verbessert. Das Programm stellt Ihnen jede Menge fachliche Hilfen zur Verfügung und gibt nützliche Steuertipps. Wie Sie an diese Hinweise gelangen, ist ebenfalls in diesem Schnelleinstieg beschrieben.“
                Die beiden Unternehmen gehören nicht zusammen aber sie kooperieren miteinander. Wie genau und auf welche Weise, haben die Unternehmen bisher nicht bekannt gegeben. Und im Falle eines Falles, wer zu wem gehören würde, stehe nicht von vornherein fest. Die beiden Verlagsgruppen konsolidieren zwar vielen Medienberichten zufolge, erwerben aber munter stets auch andere Verlage. Am besten selber einmal in der Wirtschaftspresse informieren.
                Zu b) Auch da liegen Sie nicht richtig. Es gibt sehr wohl Anbieter von Steuersoftware, die auch offiziell noch Windows 7 unterstützen. Diese hier nicht zu nennen, gebührt aber dem Anstand gegenüber einer Forenseite des Herstellers, zu respektieren. Blind kaufen, müssten Sie also auf die Betriebssystemanforderung bezogen, nicht! Aber ebenso schätze ich, dass Sie uns ihre Erfahrung mitteilen, dass es mit dem Bescheid-Datenabruf sofort geklappt hatte. Jedoch, ob Sie das weiterhin könnten, weil Sie ihre Bescheid-Daten im April und auch jetzt abrufen konnten, kann nicht versprochen werden. Es kann genauso die Finanzverwaltung ein neues ERiC-Modul einsetzen und die Hersteller müssten nachrüsten. Sie sehen zwar in den Programmdateien einen Ordner mit Bibliotheken für die Elsteranwendung. Diese dynamischen Programmerweiterungen beziehen sich aber auf das Herstellerprogramm. Sie können diese Dateien nicht etwa aus einer anderen Steuersoftware, die auch das Elstermodul hat, übernehmen. Ob ungern oder nicht.
                Zu c) Naja, da haben Sie sich ja schon weitergehender informiert. Machen Sie es bei den anderen Themen genauso und das Forum kann auch von Ihnen profitieren.
                Zu d) Derzeit bietet der Hersteller ihrer SSD-Festplatte günstig eine SATA 2.5“ Festplatte mit 500 GB oder einem TB an. Dieser Hersteller bietet ein Migrationstool an, bei dem die ganze Festplatte gespiegelt wird und auf die neue übertragen werden kann. Der Unterschied zu den Programmen, wie Acrobat und einer anderen wie Sumatra PDF hat verschiedene und auch berechtigte Gründe. Sie sind zum einen der Interoperabilität geschuldet. Sie müssen mit anderen Anwendungen kompatibel sein und beinhalten ein Vielfaches an eingebetteten Lizenzen, was auch deren Preis ausmacht und weiter, will man ja auch Zusatzanwendungen vermarkten. Acrobat ist eben mehr als nur ein PDF-Generator. Wer es aber nicht braucht, kann sich nach schlankeren Produkten umschauen. Aber ob wegen 200 oder 300 MB Grundsatzdiskussionen geführt werden sollen? Die schlanken Programme aus der Entwicklerphilosophie der 70er und 80iger Jahre, können auf das neue Jahrhundert und Jahrtausend nicht mehr übertragen werden. So wird nicht mehr programmiert. Die Kern- und Fragestellungen sind andere geworden. Unterhalten Sie sich ruhig einmal mit heutigen Informatikern. Programme werden wegen ihrer Funktionen entwickelt und sollen damit zur Wertschöpfung beitragen. Und wenn es alles schon gibt, herrschen genau dieselben Marktgesetze, wie bei anderen Wirtschaftssubjekten. Funktionen anderer Anwender werden ersetzt oder eben nicht unterstützt, sodass jene Anwendungen gemieden werden sollen. Um das zu erreichen, wird sehr viel Redundanz in die Module verpackt. Was für den Entwickler spreche, er ist nur ein Teil in diesem Räderwerk, muss sich nicht für die Existenz des Unternehmens auszahlen. Sie haben schon richtig erkannt, viel bahnbrechendes hat sich derzeit bei den Programmen in diesem Segment nicht ergeben. Derzeit bemüht man sich um Margenverteidigung und Gewinnsicherung. Der Käufermarkt wandelt sich gerade wieder in einen Verkäufermarkt. Die Chance beim Verbraucher liegt dann nicht mehr im Preis, sondern beim Qualitätsanspruch. Billiger wird es nicht mehr werden. Jetzt muss sich zeigen, wer es besser kann. Und da sind noch einige Kapitel zu bearbeiten. So kann auch das kürzlich vorgebrachte Argument von Herrn Jung, nichts dafür zu können, dass der Gesetzgeber in letzter Minute (sinngemäß!) noch Gesetze ändern würde und man daher nicht so schnell mit Updates nachkommen könne, nicht gelten. Die Lesungen zu den Steuergesetzen finden genauso regelmäßig und ritualisierend immer zur gleichen Jahreszeit statt, wie die Weihnachtsfeste. Da kommen keine Überraschungen daher. Hier sei an die unzähligen Karikaturen erinnert, wo sich ein Fabrikant für Kalender nicht erklären kann, dass seine Umsätze das ganze Jahr über stagnieren und nur einmal um die Silvesterzeit expandieren. Im Wesentlichen kann man doch von einer Steuersoftware vier Dinge erwarten. Rechtzeitig mit den Jahressteuergesetzen zu Beginn des Novembers die Steuerprogramme herausgeben. Im Februar das aktualisierte Elstermodul anbieten, damit die übertragenen Steuerdaten abgerufen werden können. Die aktuelle Rechtsprechung überwachen und eine gute Redaktionsarbeit leisten und deshalb immer am Ball bleiben. Die Entscheidungen und Gesetze schon vorher aufgreifen und nicht davon überraschen lassen. Denn diese Termine stehen über viele Jahre an und kommen nicht von jetzt auf gleich zustande.
                Ich denke, mit einiger weniger Ausnahmen, bemühen sich die meisten Teilnehmer hier im Forum, um redliche Kritik und Lob. Das sollte der Verlag auch zu schätzen wissen.

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