Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Diffrenzierten SteuerfallVerlauf im neuen Ordnermodell abbilden noch möglich?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Diffrenzierten SteuerfallVerlauf im neuen Ordnermodell abbilden noch möglich?

    Hallo AAV,
    ich bin erschrocken über die Neuerung der Dateiablage. Bisher konnte ich noch nicht weiter testen, da ich daran scheitere, auf meine auf der NAS gespeicherten Daten zuzugreifen per Netzwerkaufruf... In anderen Themen sind die weiteren gravierenden Fälle behandelt (kryptische Dateien, nicht wechselbare Verzeichnisse, falsche Jahreszahl usw.); meine Hoffnung auf großes Update im Dezember!

    Als langjähriger, bisher zufriedener, Nutzer meine Frage an AAV, wie eine bewährte Dokumentenablage möglich bleibt in dieser Version?
    Alle Steuerfälle und Dokumente eines Steuerjahres in einem Steuerordner abzulegen, ist soweit OK. Wird von mir und vielen anderen auch so praktiziert. Dann noch Dateinamen, die kryptisch sind - wenn die Integration passt - auch noch OK. Nur wie kann ich jetzt meinen Steuerfall nach Arbeitsetappen ablegen zur übersichtlichen Chronologie? Hier meine Arbeitsweise:

    Ich lege in meinem Ordner des Steuerjahres 1. Den Steuerfall nach Datenübernahme aus dem Vorjahr ab.
    2. Dann mindestens eine Etappenversion der Bearbeitung/Erfassung. Eventuell auch Testversionen.
    3. Die Version des Einreichens der Steuererklärung.
    4. Den Bescheidabgleich - mit Anpassung bei den geänderten Punkten, Kommentaren und Wiedersprüchen
    5. Da durch spätere Veränderungen (Zuordnungen von anderen Finanzämtern bei Beteiligungen, Wiedersprüchen, einfachen Änderungen usw.) der Bescheid immer wieder variiert, lege ich weitere Versionen ab. Somit bin ich im Fallverlauf immer auf der Höhe mit dem Inhalt der Dateien.
    Alle Dateien haben eine passende Information im Dateinamen zur Identifikation (Übernahme, Einreichung, Bescheid 1, Bescheid 2, ...).

    Die für die Erstellung der Erklärung nötigen zusätzlichen Dokumente, die entweder dem FA vorgelegt werden bzw. zur Vorlage bereitgehalten werden, lege ich im "Dokumentenordner" in dem Steuerjahresordner ab. In Unterordnern darin differenziert abgelegt, was abgegeben bzw. nur zur Erarbeitung erstellt wurde (Tabellen, Excel-Berechnungen, Belegkopien).

    So wie ich aus dem Forum erkannt habe, ist, dass der Steuerfall nur als PersonenName ohne Differenzierungen zu sehen ist, mehr nicht.
    Es gibt zwar Szenarien, die aber für die Chronologie unbrauchbar sind. Oder irre ich mich da? Belehren Sie mich eines besseren!

    Ich bitte Sie, einfach beispielhaft an meinem Fall aufzuzeigen, wie Sie empfehlen, mit der neuen Version so transparent und nachweisbar eine Steuerfall abzubilden. Bisher haben Sie in keinem Themenbereich ansatzweise eine Lösung vorgeschlagen, eher nebulös kleine Änderungen angedeutet.

    Welche Erfahrungen haben andere langjährige User? Ist mein Beispiel so weltfremd und nur als "Einzelfall" abzutun?

    Ich appelliere an AAV, bitte schaffen Sie eine echte Bündelung eines Steuerfalles, wenn Sie das Modell "Steuerfallordner" wirklich umsetzen wollen.

    Gruß Steffen

    Versionen seit 1997

    #2
    Sie sind wohl nicht der Einzige, der zwar nicht genau nach ihrer beschriebenen Arbeitsweise handelt aber wohl doch ähnlich. Entspricht Sie doch den allgemein praktizierten Arbeitsprozessen. Etwas in Bearbeitung nehmen, ablegen, wieder aufnehmen, wieder ablegen, usw. Andererseits zeigt die Erfahrung, dass die Anforderung und Bedürfnisse der unterschiedlichen Beteiligten an die vorgehaltenen und abgelegten Userdaten immer komplexer werden. Neben den Bedürfnissen jederzeit eine Verfügbarkeit bereitstellen zu können, sehen sich wohl auch die Entwickler dem Umstand ausgesetzt, ihre jahrelangen Bemühungen sicherzustellen. Gerade die Softwareanbieter mit den stets hochgelobten Testergebnissen, zeigen die am weitest reichenden Restriktionen. Da fragt man sich manchmal, wer testet da? Aber das können wir wohl nicht mehr ändern. Die alte Verfahrensweise, wie mit Userdaten bisher umgegangen werden konnte, wird nicht mehr möglich sein. Den Umstand das Userdaten in vorgegebenen Verzeichnissen abgelegt werden sollen, ist ein Trend, den auch andere Anwendungen verfolgen. Schauen Sie sich ihre Betriebssystem- und Anwendungsumgebungen ruhig einmal genauer an. Verschlüsselte Verzeichnisse finden Sie nicht nur bei Anwendungen der aav. Den Kunden fällt zwar zunächst nur auf, dass die Anbieter damit auch ein Übermaß der Verwendung ihrer Erzeugnisse verhindern wollen, wobei die Anbieter gewiss noch etwas taktvoller dazulernen können, aber die Umstände, aus einer einzigen Userdatei alle Eigenschaften, die an die verwendete Programmumgebung gestellt werden, ableiten zu können, wird immer schwieriger werden. Mir liegt es aber fern Sie oder auch nur irgendjemand hier im Forum belehren zu wollen und so habe ich auch nur Erfahrungen und Empfehlungen anderer Anwender aus unterschiedlichen Bereichen aufgegriffen und zusammengetragen. Übertragen auf ihre Arbeitsweise. Bringen Sie in Erfahrung, wo und in welchem Verzeichnis ihre Anwenderdatei, hier ihre Steuerfalldatei abgelegt wird. Zeichnen Sie den Verzeichnisnamen des Ordners mit weiteren Merkmalen, wie bereits an anderer Stelle beschrieben am Ende des Ordnernamens gefolgt von einem Unterstrich mit eigenen Rufmerkmalen aus. Einige Besonderheiten sind dabei zu beachten, und legen darin für Sie weitere Dateien und Dokumente ab. Überwachen Sie ruhig auch die Konfigurationsdateien des Herstellers, was darin verfügt wird, denn auch das ist ihr Recht, denn das zeigt, wie der Anbieter mit ihren persönlichen Dateien umzugehen pflegt. Wenn Sie ihre Arbeit getan haben und daran im Augenblick nicht mehr arbeiten wollen oder vielleicht genau alles verwerfen müssen, entfernen Sie das gesamte Verzeichnis, ohne dieses unbedingt vernichten zu müssen, aus dieser vorgegebenen Verzeichnisumgebung und legen dieses an einen für Sie bestimmten Ort ab. Bisher war es dann meist immer noch möglich, unbeschadet mit neuer Arbeit beginnen zu können. Im normalen Verbrauchergeschäftsleben gibt es ja auch eine Ansichts- und Rückgabemöglichkeit. Es darf sich ja auch geirrt und damit eine Rückgabe oder Herausnahme erforderlich sein. Später war es auch möglich, ein einmal abgelegtes Nutzerverzeichnis wieder aufzunehmen und in die Ordnerumgebung zum Wiederaufnehmen der Arbeit zu legen. Ich will hier keinesfalls lizenzrechtliches Vergehen predigen aber der Kunde möge schon selbst entscheiden dürfen, welche Fälle, der in der Anzahl begrenzten Steuerfällen, er abschließend bearbeitet. Sonst hat das schnell den Geschmack von Überrumpelung und Vorteilnahme. Wie bei einem Warenautomaten, der zuerst das Geld annimmt und dann preisgibt, dass das verwendete Produkt gar nicht zur Verfügung steht oder so verwendet werden kann und ein anderes genommen werden muss, das Geld aber nicht mehr zurückgibt. Alte Münztelefone funktionierten so, die eingeworfene Münze wurde einbehalten, wenn das erste Gespräch geführt wurde. Ein zweites Gespräch wäre zwar möglich gewesen, aber weil der Teilnehmer nicht erreicht wurde, war das nicht mehr möglich. So sind dann viele dieser Automaten zu Groschengräbern geworden, was Begehrlichkeiten bei anderen Kreisen erweckte. Das braucht nicht zu sein.

    Kommentar


      #3
      Hallo,
      na ja, das Thema mit den Lizenzen hätte man auch intelligenter lösen können....
      Die meisten reichen Ihre Steuererklärung per Elster ein....
      Ein Abgleich von Lizenznummer und Steuernummer wäre ein gangbarer Weg. --> Einreichen per Elster von maximal 3 Steuererklärungen.....
      Ich könnte zwar maximal 5 Einreichen (Eheleute und meine beiden minderjährigen Kinder haben die gleiche Steuernummer). Wenn Sie eigenständig werden mit eigener Steuernummer hätte ich Ihnen Steuertipps empfohlen. So aber nicht....
      Gruss
      Karacho

      Kommentar


        #4
        Danke Papa_001 für die aufmunternden Worte...

        Mir liegt es fern, nur Kritik zu äußern und auf Bisheriges zu pochen. Ich möchte konstruktiv zur Diskussion anregen und den "Modernisierungs-Schritt" aufgreifen und auffordern, diesen anwenderfreundlich zu gestalten!

        Ein Vorschlag an AAV gerichtet zur Lösung des Verlaufs-Problems:

        1. Wenn das Steuertipps-Center die zentrale Steuerstelle sein soll und die Steuerfälle nach Namen des Steuerpflichtigen benannt sein sollen, dann nehmen Sie doch bitte ein Kommentarfeld/Bezeichnungsfeld (im Steuerfall direkt) auf, das eine Beschreibung des Falles zulässt und im Steuertipps-Center zusätzlich angezeigt wird. Das lässt Gestaltungsspielraum des Nutzers für das individuelle Bezeichnen, kommentieren und zuordnen zu.
        -> Das erspart auch die Workaround-Funktion der Kommentierung der Dateinamen mit "_"-Ergänzungen. (Solange das noch funktioniert)

        2. Lassen Sie zu, dass beliebige Zwischenstände des Falles gespeichert werden können mit differenzierter Angabe im oben vorgeschlagenen Kommentarfeldes. Diese Zwischenstände sollen jederzeit weiter bearbeitet werden können und unabhängig voneinander gespeichert werden können.
        -> Damit lassen sich die individuellen Arbeitsstände, Nachverfolgungen usw. abbilden.
        -> Zur lizenzrechtlichen Absicherung kann ja die Veränderung der Stammdaten des Steuerpflichtigen bei den (weiteren) Zwischenständen gesperrt sein gegen Veränderung,
        so dass es sich immer um den gleichen Steuerfall handeln muss.

        3. Zur Abrundung und Aufwertung des Steuertipps-Centers macht es Sinn, den Steuerfall wie unter 1 beschrieben, dann unter Einbindung der Zwischenstände aus 2 darzustellen. Aus der Auflistung der Kommentare/Bezeichnungen der Zwischenstände lassen sich diese Versionen direkt aufrufen und weiterbearbeiten.
        Somit wären die von mir vorgeschlagenen Kommentarfelder in der Funktion "Bezeichnung" verwendet
        Steuerfall
        Lieschen, Müller letzte Bearbeitung xx.xx.xxxx -> Angabe des Steuerfalles wie bisher mit Datum
        der letzten Bearbeitung (eines beliebigen Zwischenstandes)
        1. Datenübernahme xyz xx.xx.xxxx -> Bezeichnung des ersten gespeicherten (Zwischen)standes
        mit dem Text des Kommentarfeldes und Speicherdatums
        2. Versand xx.xx.xxxx -> 2. separat gespeicherter Zwischenstand, wie zu 1.
        3. Bescheidprüfung xx.xxxxxx -> 3. separat gespeicherter Zwischenstand, usw. für weitere
        Stände (mehrere Bescheide in Folge zum Fall)
        4. Bescheid 2 xx.xx.xxxx -> 4. separat gespeicherter Zwischenstand, z.B nach
        Bescheidkorrektur ..
        (leider wird die tabellarische Struktur nicht richtig übernommen im Text; wenn die "-> Erläuterungen" weg sind, wäre das eine Ansicht im Center zum Steuerfall)

        -> Der bisher ohne Zwischenstände gespeicherte Stand des Steuerfalles ist automatisch der Stand 1, um keinen nichteingeordneten Fall zu haben. Jeder Stand bleibt unabhängig voneinander.
        -> Jeder Zwischenstand darf aufgerufen werden und bei der Speicherung gewählt werden, ob daraus ein neuer Zwischenstand werden soll oder ein bestehender ersetzt wird. (Einfach Speichern aktualisiert den aktiven Zwischenstand)


        Kompromissvorschlag zur Benennung des Steuerfall-Ordners: Wenn schon die Versions-Nr des Programmes darin enthalten sein muss, dann wäre es vernünftig, auch das Veranlagungsjahr mit zu verewigen: "2021VJ2020"
        So bleibt für jeden die richtige Information enthalten. Mit dem Bezug VJ für Veranlagungsjahr wird immer deutlich, um welches Steuerjahr es geht. Daran kann man sich eher gewöhnen, als die Steuerdaten des Jahres 2020 im Ordner 2021 abzulegen..

        Liebes Entwickler-Team und Management vom AAV, machen Sie das Dateimanagement zu einem echten Management, das wir nutzen können. Und geben Sie ein Feedback, was Sie gewillt sind zu realisieren!

        Gruß Steffen

        Versionen seit 1997

        Kommentar

        Lädt...
        X