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Auszahlung Direktversicherung - ist diese steuerpflichtig?

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    Auszahlung Direktversicherung - ist diese steuerpflichtig?

    Hallo,
    ich habe im Jahr 2016 eine Direktversicherung ausgezahlt bekommen.
    Abgeschlossen wurde diese über meinen Arbeitgeber im Jahr 1991.
    Ich habe die Beiträge steuerfrei in die LV über meinen Arbeitgeber eingezahlt.
    Sie gilt damit als Altersvorsorge.
    Ich habe jetzt 2017 von der KV und PV eine Zahlungsaufforderung bekommen für 10 Jahre volle Versicherungsbeträge zu leisten - dies ist gesetzlich so geregelt.

    Was mache ich nun mit dem Auszahlungsbetrag 2016?
    Muss ich diesen in der Steuerklärung 2016 in der Anlage R auf der Seite 2 Zeile 31 wirklich eintragen?
    Da ich ja keinen monatlichen Betrag bekomme (also keine Rente = wiederkehrende monatliche Zahlung),
    sondern es sich um eine Einmalzahlung handelt.

    Mit freundlichem Gruß

    #2
    Behandlung von privaten Einzahlungen in einen Pensionsfonds aus dem Nettogehalt?

    Hallo,

    ich bin neu in diesem Forum und habe deshalb auch keine Erfahrung, wie in diesem
    Forum Fragen beantwortet werden, ob und wenn ja wie schnell.
    Ich bin für jeden Hinweis und Tipp dankbar.

    Meine Fragen beziehen sich auch auf die Einmalzahlungen aus zusätzlichen Rentenversicherungen.

    Sachverhalt:
    Zum 1.4.2003 hatte der damalige Arbeitgeber für meinen Mann einen Vertrag nach §1 Absatz 2 Nr.2 des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) bei einer Pensionskasse AG abgeschlossen. Art der Versicherung: Pensionskasseninvest: (Vlc-DH): Fondsgebundene Rentenversicherung im Rahmen einer Beitragszusage mit Mindestleistung. Die monatlichen Beiträge waren sowohl steuer- als auch sozialversicherungsfrei.
    Zum 31.3.2011 hat der Arbeitgeber diesen Vertrag gekündigt.
    Es kam zu einer Vertragsänderung und mein Mann hat die monatlichen Beiträge in derselben Höhe weiter eingezahlt, aber nicht mehr steuer- und sozialversicherungsbefreit, sondern aus dem Nettogehalt. Der Vertrag wurde fortgeführt unter der Bezeichnung: Rente_Invest: (Vlc-DH): Versicherung mit aufgeschobener lebenslänglicher Rentenzahlung mit Garantieleistung und Fondsanlage.
    Dieser Vertrag kam in 2017 zur Auszahlung und zwar im Rahmen einer Einmalzahlung.

    Die Krankenkasse möchte jetzt auf den vollen Auszahlungsbetrag Kranken-und Pflegeversicherungsbeiträge einbeziehen,
    und zwar aufgeteilt auf 10 Jahre. Die Pensionskasse behauptet, es gäbe ein Urteil, dass der volle Betrag KV und PV pflichtig ist.
    Das Urteil haben sie bislang noch nicht zitiert.

    Es ist mein Verständnis, dass höchstens auf den Anteil, der bislang nicht krankenversicherungspflichtig war KV und PV zu entrichten sind.
    Des Weiteren stellt sich die Frage, ob auch auf die Überschüsse KV und PV zu entrichten sind.
    Eigentlich dürfte dies nicht der Fall sein, weil auf Zinserträge, Spekulationsgewinne, etc. auch keine Sozialabgaben zu entrichten sind.

    Und dann kommt die Besteuerung:

    In den Steuertipps steht,' dass Renten aus Versicherungen, deren Beiträge in der Ansparphase als Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich begünstigt sind, in der Auszahlungsphase nachgelagert besteuert werden(§ 22 Nr. 1 Satz 3 Bstb. a, aa EStG). '

    Und dann lese ich in den Steuertipps noch folgendes:
    'Anders als die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden Renten aus privaten Versicherungen seit 2005 weiterhin mit dem günstigeren Ertragsanteil besteuert (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Bstb. a Doppelbstb. bb EStG). Das liegt daran, dass die Beiträge zu solchen Versicherungen nicht (mehr) steuerlich absetzbar sind und es auch keinen steuerfreien Arbeitgeberanteil gibt wie etwa bei der gesetzlichen Rente, Sie also die Beiträge aus versteuertem Einkommen zahlen müssen. Der Ertragsanteil ist der im Rentenbetrag enthaltene Zinsanteil.'

    Was heißt das? Muss der Teil, der aus dem Nettogehalt gezahlt wurde, nochmals besteuert werden, und zwar mit dem
    Ertragsanteil? Oder bezieht sich das nur auf den Überschuss? Wie ermittelt man den Ertragsanteil?

    Könnte mir bitte jemand hier im Forum bei diesen Fragestellungen helfen?
    Besten Dank im Voraus.

    Viele Grüße

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      #3
      Wurde Ihnen keine Leistungsmitteilung ausgehändigt ?

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        #4
        Hallo Adi,
        von Seiten der Pensionskasse wurde nach Nachfrage nur die Höhe der privat eingezahlten Beträge
        bestätigt.
        Das hätten wir auch noch selbst hingekriegt.
        Und an die Krankenkasse wurde der volle Auszahlungsbetrag gemeldet,
        und zwar nach Rückfrage mit dem Hinweis, dass das so zu melden sei.
        Die Krankenkasse bezieht sich natürlich darauf und möchte nun auf den
        vollen Betrag sowohl KV als auch PV über 10 Jahre verteilt einbehalten.
        Ich hätte jetzt gern das Urteil von Seiten des Sozialversicherungsgerichtes,
        auf das diese Vorgehensweise fußt.
        Und wie sieht es dann mit der Besteuerung aus. Klar ist, das ein Teil
        nachverlagert besteuert werden muss. Aber mit welchem Steuersatz?
        Wie wird das von wem festgesetzt?

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