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Weg zur Ausbildungsstätte

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    Weg zur Ausbildungsstätte

    Hallo,
    meine Frau fährt zur Uni gemischt entweder mit dem Auto oder mit dem Zug. Das Studium wird als Sonderausgabe abgesetzt.
    Für Autofahrten gibt es Kilometergeld, für Zugfahrten gibt es nichts, da Studenten eine Monatskarte besitzen. Im Steuerprogramm kann man dies pro Tag individuell angeben. Aus den Angaben berechnet das Steuerprogramm die für den Steuerpflichtigen günstigere Alternative. Das ist natürlich die mit dem Kilometergeld (also als würde man jeden Tag mit dem Auto fahren). Das Finanzamt hat nun die Kosten massiv gekürzt mit der Begründung, dass nur die tatsächlich angefallenen Kosten erstetzt werden können. Also bekommt meine Frau Geld nur für die 5 Tage, wo sie das Auto benutzt hat, für die restlichen Tage (wo sie mit dem Zug fährt) gar nichts. Wer hat Recht: das Steuerprogramm oder das Finanzamt? Danke Alexander

    #2
    das ist wohl eine Frage des Steuerrechts.

    Generell muss die günstigste Fahrweise genutzt, bzw abgerechnet werden.

    Hat also ein Student die Möglichkeit einer kostenlosen Monatskarte..........

    Bleibt nur noch die Frage der Zumutbarkeit. Zug fahren als Frau mit 30kg Büchergepäck ist nicht zumutbar. Ebenso schlechte Zugverbindung etc.

    Weiß der Finanzamtmokel denn von der Monatskarte?

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      #3
      Danke. Ja, das Finanzamt weiß, dass Studenten eine Monatskarte haben. Was mich in diesem Fall betrübt, dass ich mich darauf verlassen habe, was mein Steuer-Spar-Erklärung-Programm macht.

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        #4
        Sie machen Ausbildungskosten geltend. Die müssen tatsächlich entstanden sein und sind nachzuweisen. Jetzt würde mich interessieren: Warum tragen Sie ins Programm Tage ein, an denen überhaupt keine Kosten entstanden sind ?

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          #5
          Hallo,
          für mich als Laien ist das nicht so offensichtlich, sonst würde ich nicht fragen. Die Maske in dem Steuerprogramm erfasst tageweise alle Fahrten zur Ausbildungsstätte, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit PKW getrennt. Das Programm weiß, dass die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstiger sind (Kosten der Monatsfahrkarte), berechnet jedoch zum Schluss den davon "höheren Betrag", also die Entfernungspauschale als günstiger für uns. So wird das dann an das Finanzamt übermittelt. Ich muss mich darauf verlassen können, dass die Berechnungen meines Programms korrekt sind, sonst bräuchte ich keins. Wenn ich ein Steuerexperte wäre, würde ich höchstwahrscheinlich kein Steuerprogramm benutzen.
          Gegenbeispiel: bei Fahrten zur Arbeitsstätte wird doch auch die Kilometerpauschale eingetragen und nicht die tatsächlich entstandenen Kosten, die niedriger sein können, oder nicht? Ich gehe immer noch zu einem gewissen Prozentsatz davon aus, dass das Programm auch recht haben könnte, denn so ein Fehler wäre doch zu offensichtlich.

          [ 29.01.2014, 12:25: Beitrag editiert von: boomtown1 ]

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