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Steuerbescheid 200 Euro weniger...

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    Steuerbescheid 200 Euro weniger...

    Hallo Leute,

    nach dem ich nun endlich meine 2007 er Erkärung gemacht habe, und eigentlich fast immer mit steuertipps richtig lag, frage ich mich nun, warum es bei der 2007 er über 200 Euro weniger gab, als von steuertipps errechnet wurde.
    Ich bin freiwillig gesetzlich versichert und der einzige Unterschied, den ich sehen kann sind die Vorsorgeaufwendungen. Laut Bescheid ergibt sich ein Betrag von 4.629 Euro, davon abzugsfähig 3.000 Euro. Laut steuertipps ergibt sich ein Betrag von 4.629 Euro, davon abzugsfähig 3.900 Euro, also 900 Euro mehr. Wie kann das sein?

    Gruß
    Steuererklärer

    #2
    Für die Berechnung des Höchstbetrages der abzugsfähigen Sonstigen
    Vorsorgeaufwendungen prüfen Sie bitte im Dialog "Wichtige Angaben
    zur Krankenversicherung" im Bereich Sonderausgaben die dortigen
    Angaben. Diese entscheiden ob für den oder die Steuerpflichtigen
    der Höchstbetrag von 2400€ oder 1500€ (Ziffer 1 oder 2) zum
    Ansatz kommt. Weitere Infos finden Sie in der Eingabehilfe.
    Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
    Martin Jung

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      #3
      Lieber Steuererklärer600,
      Ihren etwas spärlichen Angaben ist zu entnehmen, dass Sie verheirat sind und eine/r von Ihnen zwischen 60 und 63 Jahre alt ist und schon Rente bekommt oder noch arbeitet (Freibetrag nach neuer Regelung bis 2009: 1.500 EUR) und der/die andere nicht (mehr)arbeitet und noch keine Rente bekommt (FB bis 2009: 2.400 EUR). Die Finanzämter geben dies gerne falsch ein, was nach der neuen Regelung 2005 die Summe von 3.000 EUR ergibt; Ihre eigene Berechnung könnte eher zutreffen, wonach die Summe der FB 2.400.- + 1.500.- EUR ist.
      Dass nicht die gesamten Vorsorgeaufwendungen als abziehbar anerkannt wurden, liegt daran, dass die Finanzbeamten nicht bemerken, dass in den Lohnsteuerbescheinigungen von Betriebsrentnern keine steuerfreien Sozialzuschüsse des ehemaligen AG bescheinigt sind, dass es daher kein Arbeitslohn ist, dass sie daher selbst aktiv das Datenfeld 87/88.15 anwählen und denjenigen Betrag eingeben müssen, aus dem der Vorwegabzug nicht zu kürzen ist, woraufhin die alte Regelung 2004 meist als die günstigere erscheinen müsste. Dies ist aber schlicht zu viel verlangt, etwa 95% der Finanzbearbeiter übergehen diese Stelle.
      Ihre Vorsorgeaufwendungen müssten vermutlich nach der alten Regelung vollständig anerkannt werden, da der Betrag unterhalb des Vorwegabzuges liegt.
      Lesen Sie bitte meinen umfangreichen Beitrag zur ESt 2009.

      [ 12. Okober 2011, 15:25: Beitrag editiert von: Petlan ]

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        #4
        Da spricht wohl ein Leidgeprüfter!
        Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
        Martin Jung

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