Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kalte Fueße

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Kalte Fueße

    Hallo,

    ich habe eine Frage bezueglich der Waermeregelung in der Wohnung.
    Wir haben einen Altbau und wohnen ueber dem Keller (Erdgeschoss), das heißt die Boeden sind eigentlich staendig kalt.
    Wenn wir ein Wochenende nicht da sind, die Heizungen logischerweise runtergedreht sind, dann ist es bitterkalt und es braucht mehrere Stunden, bis eine angenehme Temperatur (17-18 Grad) herrscht.

    Wir finden das nicht hinnehmbar und kontaktierten unseren Vermieter schon mehrere Male, allerdings sagte er dann muessen wir staendig heizen und die zusaetzlichen Nebenkosten in Kauf nehmen.

    Ist das rechtens? Muesste er nicht dafuer sorgen, dass die Wohnung schneller warm wird und auf einer angenehmen Temperatur gehalten wird?
    "Manchmal mchte ich gern ein Hund sein dann msste nmlich ein anderer die Steuern fr mich bezahlen."

    Peter E. Schumacher

    #2
    Hey,
    ich kenne das Problem, immerhin wohne ich auch in einer Altbauwohnung. Allerdings lebe ich im 1. Stock und bekomme Waerme von allen Seiten uebertragen. Das ist sehr praktisch. Ehrlich gesagt gibt es für die Waermeregelung in Wohnungen kein Gesetz, siehe hier.

    Allerdings sollte selbst in Kaelteperioden die Grundtemperatur nicht unter 20 Grad sinken. Das ist bei euch definitiv der Fall. Ausserdem habt ihr euch schon mehrere Male an den Vermieter gewendet, weshalb ihr jetzt vor Gericht gehen koenntet. Trotz fehlenden Gesetzes entschieden Gerichte bei solchen Temperaturen für den Mieter. In der Nacht sollte das Thermometer nicht unter 18 Grad sinken. Staendiges Heizen ist nicht nachhaltig gedacht und ausserdem anmassend, wenn ihr letztendlich die Nebenkosten tragen muesst.

    Viele Gruesse.

    Kommentar


      #3
      Prima, was soll denn der Vermieter tun? Er hlt die Heizungsanlage vor und bereit. Es stand nichts im Posting, dass etwa die Heizungsanlage defekt sei. Es ist auch hinlnglich bekannt, dass ein Wiederaufheizen, whrend einer Klteperiode, bei „Runterdrehen“, etliche Zeit dauert, bis die normale Zimmertemperatur wieder erreicht ist. Das war aber auch nicht wonach eigentlich gefragt wurde. Deshalb ist eine Empfehlung, darauf bezogen, weil es kalt geblieben war, weil die Heizung runtergedreht wurde, vor Gericht zu ziehen, vielleicht schon etwas voreilig. Mit welcher Forderung eigentlich, stndig heizen zu mssen, weil es sonst kalt bleibt? Was ist daran anmaend? Ob die Gerichte (welche eigentlich?), weil es kein Gesetz bezglich einer Heizungsregelung geben sollte, fr den Mieter entscheiden wrden, ist genauso fraglich. Recht entsteht doch nicht erst dadurch, indem eine Norm gesetzt wird, also ein Gesetz verlesen und in die Gesetzbcher geschrieben wird. Recht ist doch schon vorher da, indem Recht gesprochen wird, weil das Recht auf diese Weise fortgebildet wird. Das Recht ist eine Wissenschaft und muss wie bei jeder anderen Wissenschaft, wonach Theorien und Lehrstze zu Naturereignissen oder Phnomenen zu suchen sind, gefunden werden. Es gibt auch eine Heizkostenverordnung, die ebenso Gesetzeskraft hat. Die Frage, die sich doch zu stellen sei, ob ein Mieter im Erdgeschoss, mit dem Aufheizen seiner und der darberliegenden Rume der anderen Wohnungen, bervorteilt ist. Hierzu wurden in der Vergangenheit bereits schon Regelungen und brauchbare Lsungen gefunden. Der Vermieter knnte einen hydraulischen Abgleich installiert haben oder evtl. dazu verpflichtet sein. Wenn das nicht der Fall wre, so msste die Heizkostenberechnung fr den Mieter im Erdgeschoss mglicherweise anders zu berechnen sein. Kann alles nachgelesen werden. Die Frage also, wie der Vermieter dafr sorge, dass es schneller warm werde, liee sich ja ganz einfach beantworten. Welche technischen Voraussetzungen und welche Abrechnungsmodalitten vorherrschen, eine andere.

      Kommentar

      Lädt...
      X