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Autokauf von Steuer absetzen?

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    Autokauf von Steuer absetzen?

    Hallo,

    ich hoffe, dass jemand von euch hier genauere Infos hat und mir weiterhelfen kann.

    Und zwar werde ich mir demnächst ein Auto zulegen, da ich eine neue Stelle als Abteilungsleiter in einem Transportunternehmen bekommen habe. Der Clue dabei: Diese Betriebsstätte ist rund 70 km weit entfernt von meinem Wohnohrt und mit Bus und Bahn würde ich morgens und abends über 2 Stunden dorthin brauchen.

    Eigentlich wollte ich den Autokauf mittels Leasing vom Autohaus finanzieren. Dann hat mir ein Bekannter geraten, dass ich mich doch auf einen Kredit einlassen soll, da ich diesen dann von der Steuer absetzen könnte.

    Weiß jemand, welche Voraussetzungen da zu erfüllen sind?

    LG

    #2
    Hey,

    also ich würde da recht vorsichtig sein, und nicht jedem Glauben schenken, da solche Themen schon etwas heikel sind.
    Kenne das bei meiner Familie genauso. Von außen hieß es, ja du kannst diese und diese Ausgaben absetzen, und als ich mich dann beim Finanzamt informiert hatte, kam raus, dass ich mit unserem Einkommen keine Chance gehabt hätte, diese Ausgaben zusätzlich abzusetzen.
    Ich habe zwar bisher noch keinen Kredit oder Leasing gebraucht, aber soweit ich weiß, kann man das nicht. Aber an deiner Stelle würde ich mich persönlich lieber ans Finanzamt wenden und dort nachfragen. Evt. auch schriftlich geben lassen, was man dir gesagt hat, damit es dann bei der Steuererklärung zu keinen Problemem kommt. Wie man weiß, ist das Finanzamt doch recht streng.

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      #3
      Grüß euch!

      Entgegen der Antwort des Kollegen/der Kollegin vor mir, möchte ich dazusagen, dass dies doch möglich ist. Man kann Kreditkosten schon von der Steuer absetzen, jedoch nur die Zinsen, und nicht den gesamten Kreditbetrag. Ausnahmen kann es bei sonstigen Kreditgebühren noch geben, aber allgemein gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um überhaupt was geltend zu machen. Aber die kenne ich selbst nicht genau.

      Hoffe, dass ich trotzdem helfen konnte.

      Würde auch dir auch raten, Rat von einem Fachmann/einer Fachfrau einzuholen.

      Freundliche Grüße

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        #4
        Danke für die bisheringen Antworten!

        Ja, ich wollte zuerst zu einem Steuerberater gehen, aber die sind nicht gerade günstig, wenn wir mal ehrlich sind.
        Und diese außerordentlich hohen Ausgaben kann ich mir jetzt auch nicht leisten, sonst würde es ja mit der Finanzierung des Autos ja nicht so hapern.

        Ich habe auch schon versucht, selber ein wenig zu recherchieren und mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, aber finde total gegensätzliche Infos. Manche meinen, dass jeder die Möglichkeit hat, die Steuer abzusetzen. Andere Quellen sind strikt dagegen und sagen, nicht jeder könnne das, sondern nur Selbstständige.

        Habe noch die Hoffnung, dass sich jemand meldet, der sich mit dem Thema auskennt und mir verlässliche Infos geben kann.

        LG

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          #5
          Im Rahmen einer Nichtselbstständigen Tätigkeit können Sie nur die Fahrten zur Arbeit mit der Pendlerpauschale abrechnen. Dabei gelten die Entfernungs-km, nicht die gefahrenen km.

          Sie können auch nicht die "tatsächlichen Fahrzeugkosten" ansetzen.

          Die Kfz-Haftpflicht können Sie bei Sonderausgaben erfassen (nicht jedoch Vollkasko).

          Nutzen Sie die SteuerSparErklärung.

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            #6
            Also ich bin selbstständig und habe mich mit dem Thema selbst schon beschäftigt, als ich mir meinen ersten Firmenwagen geholt habe. Bar konnte ich den damals noch nicht kaufen, also stand ich ebenso vor der Frage: Kredit oder Leasing? Da habe ich mir Hilfe von meiner Steuerberaterin geholt und die hat mir dann genau ausgerechnet, durch welche Finanzierung für mich mehr rausspringt und mir alles genau erklärt. Hoffe, dass ich das genauso gut & verständlich erklären kann.

            Also: Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Kreditzinsen und etwaige Gebühren von der Steuer abzusetzen, jedoch gibt es da einen Unterschied zwischen "normalen" Arbeitnehmern und Selbstständigen bzw. Freiberuflern. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass man mit dem Fahrzeug Einkommen erzielt, ansonsten kann man das Ganze gleich vergessen. Weiters ist es so, dass bei "normalen" Arbeitnehmern die Kosten, die abgesetzt werden können, in der km-Pauschale sowie in den Werbungskosten miteingerechnet sind. Somit kann man die Zinsen des Kredites hier nicht steuerlich absetzen.
            Bei Selbstständigen sieht es da anders aus. Da kann man in den meisten Fällen die Zinsen des Kredits steuerlich absetzen, v.a. wenn sich das Fahrzeug im Betriebsvermögen befindet - wie das bei mir der Fall ist. Ich nutze das Fahrzeug auch zu einem gewissen Anteil privat, deshalb muss ich ein Fahrtenbuch führen.
            Hier kannst du dir sonst noch detailliertere Infos holen.

            Außerdem kann (für Selbstständige) das Leasing günstiger kommen, als ein Kredit. Denn immerhin kann man beim Leasing die gesamte Leasingrate von der Steuer absetzen, und nicht nur die Kreditzinsen.

            Gruß

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              #7
              @ graubart ist Angestellter, da gibt es für seine Fahrten zum und vom Arbeitsplatz nur die Entfernungspauschale.

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