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Durchschnittliche Steuereinsparungen durch Heirat?

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    Durchschnittliche Steuereinsparungen durch Heirat?

    Liebe Leute,

    eigentlich hat sich meine Partnerin schon damit abgefunden, dass wir nicht heiraten werden. Wir sind jetzt immerhin schon 11 Jahre zusammen und haben das Thema oft besprochen.

    Jetzt habe ich aber gehört, dass man schon recht viel Geld sparen kann und ich überlege, ob sich das wirklich lohnt oder nur immer als Argument genutzt wird.

    Wie hoch sind die Einsparungen im Durchschnitt?

    #2
    Was nützt Ihnen der Durchschnitt, wenn Sie vielleicht ein hohes oder niedriges Einkommen haben. ? Bei einem bekannten Ehepaar ist der Splittingvorteil ganze 3,52 € pro Monat. Für sowas gibt's Lohnsteuerrechner.


    Oder geben Sie Ihre Brutto-Gehälter in einen Steuerklassenrechner ein. Bei Steuerklassenwahl IV//IV mit Faktor erscheint Ihre künftige Steuerlast.


    Oder Sie laden sich die Demo-Version der SteuerSparerklärung 2018 herunter und geben dort Ihre Daten ein.
    Zuletzt geändert von Adi; 24.07.2018, 21:39.

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      #3
      Holla,

      das ist schwer zu beantworten.

      Ich konnte dazu leider keine genaue Zahl finden und weiß nicht, ob das überhaupt erhoben wurde oder ob das Ergebnis unpopulär war. Im Grunde ist das von vielen Dingen abhängig. Zunächst einmal von dem Einkommen des jeweiligen Partners. Man kann aber sagen, dass die Einsparungen zunehmen, umso mehr man verdient.

      So kann man bei Steuern und auch Versicherungen einige Prozente sparen und genießt auch bestimmte Rechte, die etliche Situationen erleichtern. Auf gevestor.de findest du eine kleine Checkliste zu dem Thema.

      Ich weiß nicht, was deine Partnerin davon hält aber vielleicht solltest du sie nicht fragen, wenn es nur um Steuererleichterungen geht. Es gibt auch bessere Gründe, wie Vollmachten über den jeweils anderen. Und man will doch, dass im Notfall der Liebste entscheidet, wie es weitergeht.

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        #4
        Hallo,

        so genau habe ich das mit den Steuer-Ersparnissen bei Heirat auch noch nicht verstanden. Laut dieser Seite hängt das eben auch davon ab, in welche Steuerklasse man sich einordnen lässt. Das Gehalt ist dann entscheidend. Interessant ist es, wie viele Abzüge bei Steuerklasse 5 anfallen, wenn man derjenige/diejenige mit dem niedrigeren Einkommen ist. Das Gehalt fällt somit nochmal geringer aus für den betreffenden Ehepartner, oder habe ich das falsch verstanden? Für mich wäre das ein Ausschlusskriterium für die Ehe. Meine Freundin ist sehr selbständig und ehrgeizig, verdient dennoch nicht viel. Wenn ich mir überlege, dass es noch weniger sein soll und ich dann wiederum ggf. mehr raushabe wegen der geringeren Abzüge, wäre ich an ihrer Stelle tierisch angepiekst.
        Gibt es eigentlich viele Paare, die annähernd gleich verdienen und deshalb beide in der Steuerklasse 4 eingeteilt sind? Das kann ich mir schlecht vorstellen bei dem Gehaltsgefälle zwischen den Geschlechtern (als ein Punkt u. a.). Wobei schon der ausgeübte Beruf/ die Branche alles ausmacht. In manchen Jobs kommst du einfach nie auf ein höheres Gehalt.
        Den Tipp mit dem Lohnsteuerrechner finde ich gut. Sollte man sich vor einer Heirat definitiv mal durchrechnen, was dabei rumkommt. Ich sehe das mit dem Steuervorteil nicht wirklich.

        VG,
        klack
        Die wichtigsten Dinge im Leben erkennt man erst, wenn man sie verloren hat.

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          #5
          Die Steuerklasse spielt am Jahresende keine Rolle. Sie führt nur vorübergehend zu weniger oder mehr Netto. Bei der Steuererklärung kommt es auf das Jahreseinkommen an.

          Checken Sie in der SteuerSparErklärung, ob eine jeweilige Einzelveranlagung oder die Zusammenveranlagung günstiger ist.

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            #6
            Hallo,

            danke für den wichtigen Hinweis! Steige aber nicht ganz durch: inwiefern macht das Jahreseinkommen einen Unterschied gegenüber dem monatlichen Einkommen? Das Jahreseinkommen setzt sich doch aus dem Monatsgehalt zusammen? Oder ist damit die Jahresendrechnung gemeint - also der Gehaltszettel, den man in einem Folgejahr für das vergangene Jahr erhält?

            Dass mit der Einzel- und Zusammenveranlagung werde ich mir auch mal ansehen. Ich weiß eben gar nicht, ob sich bei Heirat ein Steuervorteil bei uns ergeben würde.

            Beste Grüße,
            klack
            Die wichtigsten Dinge im Leben erkennt man erst, wenn man sie verloren hat.

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              #7
              Beispiel Zusammenveranlagung:

              Wenn Sie das ganze Jahr Steuerklasse 3 sind, weiß Ihr Arbeitgeber doch garnicht, wieviel Einkommen am Jahresende Ihr Ehepartner in die Veranlagung mit einbringt.

              Wenn Ihre Frau anfangs nichts verdient, kann es sein, dass sie entgegen der Planung im Laufe des Jahres einen gut oder sogar besser bezahlten Job als Sie hat.

              Deswegen werden bei einer Zusammenveranlagung am Jahresende beide Einkommen addiert. Erst dann ergibt sich die gemeinsame Steuerschuld. Gegengerechnet wird die im Laufe des Jahres (von beiden) vorausgezahlte Steuer.

              Klar, setzt sich das Bruttogehalt des Jahres aus den monatlichen Beträgen zusammen. Aber, was bei einer Zusammenveranlagung am Jahresende an Steuerschuld besteht, ist nicht die Addition Ihrer bereits gezahlten Steuer, sondern die Steuer, die sich aus dem dann festgestellten Gesamteinkommen ergibt - selbstverständlich unter Abzug von Sonderausgaben etc.

              Konkret können Sie alles mit der SteuerSparErklärung checken.

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