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Anzeigepflicht oder nicht?

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  • Adi
    antwortet
    War dann wohl seitens des Finanzamtes eine Falschauskunft.

    Sie machen gegenüber dem FA eine Anzeige mit folgenden Angaben:

    persönliche Daten des Erwerbers und des Erblassers;
    Todestag des Erblassers;
    eine Aufstellung der Vermögensgegenstände und ihres Wertes;
    Angaben zum Grund der Übertragung
    Aufstellung früherer Zuwendungen vom Erblasser(innerhalb der letzten 10 Jahre)
    Zuletzt geändert von Adi; 20.05.2020, 18:02.

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  • vatolin
    antwortet
    Zitat von Adi Beitrag anzeigen
    Hiervon ausgenommen sind Erwerbe, die im Rahmen einer Testamentseröffnung durch deutsche Notare oder Gerichte erfolgen,
    Soweit war ich auch. Und dann habe ich die Rückausnahme gelesen, wonach die Anzeigepflicht eben wohl doch besteht, wenn Grundbesitz zum Nachlass gehört. Und so ist es ja hier. Wegen des Grundbesitzes könnte der Nachlass durchaus mehr als 500 TEUR wert sein.

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  • Adi
    antwortet
    Erbschaftsteuer / Anzeigepflicht
    Der Erbe sowie der Schenkende und der Beschenkte müssen die Erbschaft oder Schenkung innerhalb von drei Monaten beim Finanzamt anzeigen.

    Hiervon ausgenommen sind Erwerbe, die im Rahmen einer Testamentseröffnung durch deutsche Notare oder Gerichte erfolgen, und durch Gerichte oder Notare beurkundete Schenkungen. Denn in diesen Fällen erfolgt bereits durch den Notar oder das Gericht eine Anzeigenerstattung an das Finanzamt.

    Wie hoch ist der Wert des Grundbesitzes ? Freibeträge unter Eheleuten beträgt 500.000 €


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  • vatolin
    hat ein Thema erstellt Anzeigepflicht oder nicht?.

    Anzeigepflicht oder nicht?

    Der alleinerbende überlebende Ehegatte hat knapp drei Monate nach der gerichtlichen Eröffnung des Berliner Testaments beim Finanzamt angerufen, und sich zu erkundigt, ob und wie er seine Erbschaft zum Zwecke der Erbschaftbesteuerung anzeigen müsse. Zum Nachlass gehört Grundbesitz.

    Zu seinem Erstaunen hat das Finanzamt dem überlebenden Ehegatten mitgeteilt, er müsse nichts tun. Erbschaftsteuer falle nicht an.

    Kann das richtig sein?

    Mich wundert zum einen die Aussage, es bestehe keine Anzeigepflicht. Wenn Grundbesitz zur Erbschaft gehört, muss doch immer angezeigt werden, oder etwa nicht?

    Und außerdem wundert mich die Aussage, es falle keine Erbschaftsteuer an. Dazu müsste das Finanzamt den Wert des Nachlasses kennen. Der überlebende Ehegatte kennt den Wert jedenfalls nicht, weil insbesondere der Grundbesitz bislang nicht bewertet wurde.
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