Posts by Mike2904

    Hallo Julian B.


    wenn gesichert ist, das die Kosten für das Masterstudium Werbungskosten sind und keine Sonderausgaben, dann könntest Du tatsächlichen einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte feststellen lassen.
    Zunächst musst Du mit dem Jahr 2012 beginnen. Dazu brauchst Du Mantelbogen und Anlage N. Im Mantelbogen ankreuzen "Erklärung zur Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrages" und in der Anlage N die Kosten für das Studium eintragen und ggf. mit einer Anlage aufschlüsseln und nachweisen.
    Wurde dann vom Finanzamt ein Verlustvortrag festgestellt, ist für das Jahr 2013 eine Einkommensteuererklärung zwingend abzugeben. Die sieht dann allerdings in Deinem Fall genauso aus. Daraus erfolgt dann eine neue Feststellung die dann die alte für 2012 ersetzt. Diese neue Feststellung kannst Du dann für 2014 verwerten.
    Doppelte Haushaltsführung usw. ist im Programm sehr gut erklärt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Mike

    Bei der Berechnung der Unterstützungsleistungen sind die eigenen Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person anzurechnen.
    Bei den Einkünften ist der Arbeitnehmer-Pauschbetrag zu berücksichtigen.
    Bei den Bezügen ist keine Berücksichtigung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages möglich. Es wird aus Vereinfachungsgründen eine Kostenpauschale i. H. v. 180,00 € abgezogen (BMF-Schreiben vom 07.06.2010, BStBl I 2010 S. 582 Rz.12).
    Bei dem Arbeitslosengeld handelt es sich um Bezüge und nicht um Einkünfte. Der § 32b EStG findet hier keine Anwendung, sondern nur bei der Berechnung der unter dem Progressionsvorbehalt anzusetzende steuerfreie Einnahmen, bei der eigenen Steuererklärung.
    (Dies ist ein Zitat vom FA.)


    mfg
    Mike

    Wenn die unterstützte Person nur Bezüge aus z.B ALG-I hat, und diese m. E. korrekt bei den Angaben zu "Eigene Einküfte/Bezüge" in die Rubrik "Lohnersatzleistungen" einzutragen ist, dann rechnet das Programm hierbei die Werbungskostenpauschale i.h. von 1000,00 herunter und kürzt damit die eigenen Bezüge. Dies aber aber hier steuerrechtlich nicht erlaubt. Der errechnete Unterhaltshöchstbetrag ist dann in Folge zu hoch.


    Man kann sich behelfen, das ALG-I nicht bei den Lohnersatzleistungen zu erfassen sondern in der Rubrik "Weitere Bezüge". Hier erfolgt richtigerweise keine Kürzung.


    Programmkorrektur wäre aber trotzdem angesagt.


    mfg
    Mike