Posts by ahoellrigl

    Erfahrungen mit dem Update (ergänzt/überarbeitet)


    Ich habe heute das Update eingespielt, also unter Windows 7 Professional auf einem Lenovo ThinkPad T410 von Version 21.24.54 (mit dem "alten" BelegManager) auf Version 21.29.78. Meine Erfahrungen sind wie folgt:


    Positiv:

    • Die Einstellung eines individuellen Datenverzeichnisses funktioniert bei mir jetzt wieder.
    • Aufruf und Schließen des Programms dauern bei mir nicht merklich länger als vorher.
    • Das Importieren der Belege aus der vorherigen Version funktioniert mit Kategorien und Personen. Ergänzt: Bei einem erneuten Versuch wurden auch die meisten Verknüpfungen in der SSE übernommen.
    • Anders als es für mich zwischenzeitlich aussah, speichert der BelegManager weiterhin die Belege als individuelle pdf-Dateien in einem Windows-Ordner, sodass man auch außerhalb des Programms darauf zugreifen kann.


    Negativ:

    • Trotz entsprechender Einstellung in den Optionen startet der BelegManager leider nicht mit den zuvor gewählten Filter- und Sortiereinstellungen.
    • Überarbeitet: Beim Übernehmen der Belege aus der vorherigen Version wurden leider einige Verknüpfungen in der SSE nicht mit übernommen und mussten händisch wiederhergestellt werden.
    • Während der Benutzung (Import eines neuen Beleges) sind bei mir bereits einmal alle Verknüpfungen zu einer Person verlorengegangen. Ich musste diese händisch wiederherstellen.
    • Leider ist die Möglichkeit entfallen, neue Belege einfach durch Kopieren der pdf-Datei in das Datenverzeichnis zu erzeugen. Der "alte" BelegManager hatte die Datei beim Starten erkannt und automatisch einen entsprechenden Beleg erzeugt. Im neuen BelegManager muss die pdf-Datei zwingend im Programm selbst importiert werden.
    • Leider verwendet der "neue" BelegManager nicht die originalen Namen der importierten pdf-Dateien, sondern legt eine Kopie mit einem für menschliche Benutzer nicht aussagekräftigen Namen an. Aus der Datei "Haushaltsscheck-Händler_Andreas_2015.pdf" wird im Datenverzeichnis eine Datei wie z.B. "1456578249875.pdf" (augenscheinlich geht die Uhrzeit in den erzeugten Dateinamen mit ein, da dieser bei jedem Import ein wenig anders ist). Das heißt für mich leider, dass ich die entsprechenden Dateien noch ein zweites Mal auf der Festplatte mit den von mir gewählten Namen archivieren muss, um auch mal außerhalb von SSE und BelegManager unter Windows gezielt darauf zugreifen zu können.


    Fazit:
    Das Programm arbeitet im Prinzip wieder - bis auf einen von mir einmal beobachteten Verlust der Personenzuweisung und die nicht funktionierende Speicherung der Programmansicht. Worin die Verbesserung für den Anwender bestehen soll, kann ich noch nicht nachvollziehen. Der für mich erkennbare Unterschied besteht erst einmal nur darin, dass die Daten zu einem bestimmten Beleg ("Belegname.pdf") nicht mehr in einer xml-Datei ("Dateiname.xml") im selben Datenverzeichnis gespeichert werden, sondern irgendwo anders. Das wird allerdings durch den (für mich nicht kleinen) Nachteil erkauft, dass die Namen der pdf-Dateien jetzt vom BelegManager vorgegeben werden und für einen menschlichen Benutzer ohne das Programm nicht erkennbar ist, welcher Beleg sich hinter einem Dateinamen verbirgt. Es bleiben aus meiner Sicht zwei grundsätzliche Fragen offen.

    • Was war/ist der Grund der Umstellung am Datenformat des BelegManagers, was haben die Benutzer davon?
    • Hätte man mit der Umstellung nicht auch auf die Version 2017 warten können, nachdem der BelegManager in der Version 2015 (wenn auch erst nach einigen Anpassungen) doch zufriedenstellend funktionierte?


    Dazu noch eine konkrete Frage:

    • Bei der Übernahme der Belege aus dem "alten" Belegmanager werden die Dateinamen interessanterweise nicht umgewandelt. Offensichtlich kann also auch der überarbeitete BelegManager mit solchen vom Benutzer vergebenen Dateinamen umgehen. Warum ist das dann bei neu eingelesenen Belegen nicht mehr möglich, bzw. wie ließe sich das ggf. doch bewerkstelligen?


    Ich wäre sehr dankbar, zumindestens auf die letzte Frage eine Antwort zu erhalten.


    MfG,
    ahoellrigl

    Das Problem wurde hier schon mehrfach angesprochen.


    https://www.steuertipps.de/for…Verzeichnis-und-Zuordnung
    https://www.steuertipps.de/for…IMMbesserter-BelegManager
    https://www.steuertipps.de/for…fuer-BelegManager-aendern


    Mit dem nächsten Update, zur 7. KW angekündigt, soll es behoben sein. Ich selbst bin noch dabei, meine Steuererklärung 2015 zu komplettieren, und habe zu diesem Zweck die letzte Version mit funktionierendem "alten" BelegManager (Version 21.24.54) installiert, die ich zum Glück noch als Installationsdatei auf der Festplatte liegen hatte. Allerdings funktioniert damit die vorausgefüllte Steuererklärung noch nicht, sodass ich auch auf das Update mit einem reparierten BelegManager hoffe.

    Es wäre schön, wenn es dann auch noch mal eine kurze Erläuterung geben würde, wie der BelegManager die Belege jetzt/zukünftig speichert. Stimmt mein bisheriger Eindruck, dass es keine pdf-Dateien mit zugehöriger (vom BelegManager erzeugter) xml-Datei mehr gibt, sondern alle Informationen in eine einzige Container-Datei gepackt werden? Das hätte für mich leider die Konsequenz, dass ich die Belege doppelt speichern muss, denn für Archivierungszwecke möchte ich gerne das dafür anerkannte pdf-Format nutzen und nicht darauf angewiesen sein, erst die SSE und dann darin den BelegManager zu starten, um z.B. eine Rechnung ansehen zu können.

    Ich hoffe sehr, dass sich die AAV neben der Erarbeitung und zügigen Bereitstellung einer technischen Problemlösung auch kritisch mit der eigenen Projektplanung auseinandersetzt. Man kann sich sicher sein, dass keine Firma auf den Gedanken käme, in einer Phase mit hohem Arbeitsanfall die eigenen Datenbanken auf ein neues System zu migrieren. Zu hoch wäre das Risiko von Fehlfunktionen und gestörten Arbeitsabläufen. Warum man den Kunden der SSE ausgerechnet zu einer Zeit eine derartige Datenbankmigration überhilft, in der vermutlich viele dabei sind, ihre vorbereitete Steuererklärung für eine baldige Abgabe zu komplettieren, ist mir vor diesem Hintergrund ein Rätsel.


    Meine Interimslösung sieht übrigens so aus, dass ich erst einmal auf die Version 21.24.54 zurückgewechselt bin, in die noch der "alte" BelegManager integriert ist, wobei ich dann auch die automatischen Updates deaktiviert habe. Zum Glück hatte ich noch eine Kopie der Installationsdatei auf einem Sicherungsmedium...

    Beim Update der SSE 2016 auf Version 21.26 habe ich eine äußerst unangenehme Überraschung erlebt. Dabei las sich die folgende Ankündigung eigentlich zunächst einmal nicht wirklich kritisch:


    [INDENT]BelegManager ab Version 21.26: Der BelegManager wurde überarbeitet. Ihre bisherigen Dokumente werden dazu in das neue Datenformat übernommen.[/INDENT]


    Tatsächlich scheint man die Arbeitsweise des Programms aber massivst umgestellt zu haben. Bisher wurden die Belege transparent in einer Windows-Ordnerstruktur verwaltet, mit den Belegen selbst als pdf-Dateien und Steuerdateien (xml?) im selben Ordner. So konnte ich sehr schön über mehrere Jahre hinweg die Belege der jeweiligen Steuererklärung auch ablagetechnisch zuordnen. Das sieht bei mir bislang so aus.


    D:\ahoell\Documents\Finanzen_Versicherungen\Steuerfälle
    [INDENT]Das ist der Arbeitsordner der SSE[/INDENT]


    Für jedes Jahr gibt es nun eine Unterstruktur, als z.B. für 2015 den Unterordner ...\Steuerfälle\2015, in dem die Erklärungen selbst liegen, sowie die weiteren Unterordner ...\Steuerfälle\2015\Lst-Freibetrag-2015 und eben auch ...\Steuerfälle\2015\Belege. Analog für die Vorjahre.


    Da das Scan-Modul des BelegManagers bei mir bislang überhaupt nicht funktionierte und ich zudem ein sehr gutes eigenständiges Scan-Programm installiert habe, habe ich Belege stets mit Letzterem gescannt, die pdf-Dateien im Unterordner ...\Steuerfälle\20xx\Belege abgelegt und dann aus der SSE heraus den BelegManager aufgerufen. Der hat die Belege erkannt und die entsprechenden Steuerdateien angelegt. Alles schön transparent und mit dem Vorteil, dass man auch mal direkt aus dem Windows-Explorer auf einen Beleg als pdf zugreifen kann.


    Dann die bösen Überraschungen nach der Installation von Version 21.26


    Meine SSE-Datei mit der Steuererklärung für 2015 enthält bereits jede Menge Verknüpfungen mit Belegen. Die werden in der SSE auch angezeigt. Startet man dann aber den Beleg-Manager, wird man zuerst aufgefordert, ein neues Datenverzeichnis anzulegen. Nun würde ich mindestens erwarten, dass das Programm sich an die Benutzervorgaben bei der SSE hält und einen Ordner unterhalb des Arbeitsordners der SSE (in meinem Fall also D:\ahoell\Documents\Finanzen_Versicherungen\Steuerfälle) vorschlägt. Tatsächlich möchte der BelegManager jedoch einen Ordner direkt in den "Eigenen Dateien" anlegen, völlig unabhängig von der SSE. Das wurde bereits von einem anderen Kunden angemerkt, siehe https://www.steuertipps.de/for…fuer-BelegManager-aendern
    [INDENT]Welchen Sinn hat es, die Belege zu einem Steuerfall auf der Festplatte in einer gänzlich anderen Struktur abzulegen als die Datei mit dem Steuerfall selbst?[/INDENT]


    Etwas verwirrt versuchte ich dann, den BelegManager in das bisherige Belegverzeichnis (...\Steuerfälle\2015\Belege) zu dirigieren, was mit einer Fehlermeldung quittiert wurde. Auch mit einem neu angelegten Ordner innerhalb "meiner" Struktur (...\Steuerfälle\2015\Belege_neu) war der neue BelegManager nicht zu einer korrekten Funktion zu bewegen. Erst als ich (zähneknirschend) den vom Programm vorgeschlagenen Ordner akzeptiert hatte, konnte ich die Funktion zum Import der "alten" Belege aufrufen. Die waren dann tatsächlich auch im neuen BelegManager sichtbar. Was bei mir aber leider nicht übernommen wurde, waren die Verknüpfungen zu den Dialogen der SSE.
    [INDENT]Muss ich nun also alle schon einmal in der SSE verknüpften Belege Dialog für Dialog neu verknüpfen?[/INDENT]


    Die nächste unangenehme Überraschung brachte die Überprüfung der Kategorien und Personen. Die Kategorien tauchten erst nach dem zweiten oder dritten Aufrufen des neuen BelegManagers auf, die Personen überhaupt nicht. Und als ich dann die Personen (2 Namen) eingegeben hatte, wurde der 2. Name vom Programm spaßeshalber auf einen Kategoriennamen umgetauft. Umgekehrt tauchte auf einmal beim Versuch, eine Kategorie zu definieren, ein Personenname auf. Offensichtlich bin ich nicht der einzige Kunde mit diesem Problem - siehe https://www.steuertipps.de/for…mport-in-der-Version-2126
    [INDENT]Wie kann es sein, dass in den Basiseinstellungen des Programms dessen Basisfunktionen so versagen?[/INDENT]


    Aus reiner Neugier heraus wollte ich mir dann noch einmal anschauen, in welcher Form der neue BelegManager die Belege abspeichert. Es scheint so, dass jetzt alle Informationen in eine einzige Containerdatei gepackt werden, sodass ein Zugriff auf einzelne Belege ohne ein Aufrufen des BelegManagers nicht mehr möglich ist. Es mag sein, dass das im Sinne eines reibungslosen Funktionierens des Programms günstiger ist, macht das Arbeiten mit Belegen aber mindestens für mich erheblich umständlicher.


    Es wird sicherlich programmtechnisch gute Gründe geben, den BelegManager zu überarbeiten. Allerdings habe ich nur sehr wenig Verständnis dafür, dass eine derart fundamentale Umstellung mal eben per Update des Gesamtprogramms vorgenommen wird - ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo sicherlich sehr viele Benutzer der SSE dabei sind, die letzten Belege und Rechnungen aus und für 2015 in ihre vorbereitete Steuererklärung einzuarbeiten, um selbige so schnell wie möglich einreichen können. Damit hätte man m.E. nun wirklich bis zur nächsten Version warten können, statt das Risiko einzugehen, dass es jetzt womöglich bei diversen Nutzern der SSE zu Problemen bei der Übernahme der Belege und Belegdaten in das neue Datenformat kommt.


    Kann bitte mindestens dafür gesorgt werden, dass

    • der BelegManager seine Daten nicht irgendwo auf der Festplatte ablegt, sondern dort, wo auch die anderen Daten der SSE liegen, idealerweise in einem vom Benutzer frei wählbaren Ordner?
    • eine reibungslose Übernahme von Belegdaten, Verknüpfungen mit der SSE, Kategorien und Personen erfolgt?


    Am liebsten wäre mir natürlich für diese Programmversion und die Steuererklärung 2015, dass man ein funktionierendes Modul nicht von jetzt auf gleich ändert. Aber ich fürchte, dass eine Remigration aus dem neuen in das alte Datenbankformat wohl nicht funktionieren wird... :(


    Mfg
    ahoellrigl

    Hallo Herr Jung, genau dasselbe Problem hatte ich vor ein paar Wochen ebenfalls berichtet, siehe:
    https://www.steuertipps.de/for…etragen?p=16711#post16711


    Sie hatten mich Anfang März um Zusendung eines Steuerfalls gebeten, was ich dann (meiner Erinnerung nach) auch getan hatte - leider hatte sich in dieser Angelegenheit danach aber bislang nichts Weiteres ergeben. Nachdem ich jetzt zu einer anderen Frage (Zeichendarstellung im ELSTER-Bescheid des FA) nochmals gebeten wurde, einen Steuerfall zur Verfügung zu stellen, möchte ich anregen, diesen dann auch für eine Klärung des hier angesprochenen Problems der Übernahme von Daten zur PKV-Kind aus der VaSt heranzuziehen.


    Gibt es eigentlich eine einfache Möglichkeit, Ihnen einen Steuerfall über eine sichere Verbindung zukommen zu lassen? Ein Anhang an einer E-Mail ist ja nicht wirklich "sicher"...


    MfG,
    A. Höllrigl-Rosta

    @Staufer, vielen Dank für die Antwort. Ich hatte in der Zwischenzeit selber weiter recherchiert und kann jetzt nachvollziehen, wodurch die Abweichung zustande gekommen ist. Das habe ich mittlerweile oben in der Anfrage ergänzt. Es liegt offensichtlich im Wesentlichen an einer Berücksichtigung bzw. Nichtberücksichtigung der "steuerfreien AG-Zuschüsse zur privaten Krankenversicherung" in Zeile 24b der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung. Der Wert ist in den VaSt-Daten auch enthalten, dem FA also definitiv bekannt. Insofern stellt sich nun wohl die Frage, ob hier das FA einen Fehler gemacht hat oder die SSE.

    Nun habe ich auch mal eine steuerliche Frage an dieses Forum. Habe meinen ESt-Bescheid vor Kurzem erhalten, und die Rückerstattung ist sogar höher als von der SSE errechnet. Das ist natürlich einerseits erfreulich, aber andererseits will man ja auch manchmal z.B. verschiedene Szenarien durchspielen, und da wäre es besser, gäbe es keine Abweichungen zwischen SSE und Bescheid.


    Eine Analyse des Bescheids hat ergeben, dass das FA in meinem Fall einen höheren Abzug bei den Vorsorgeaufwendungen vornimmt (5814 €) als die SSE (5702 €). Die Differenz von 112 € kann ich auf den ersten Blick nicht einem bestimmten Versicherungsvertrag zuordnen, sie ergibt sich also vermutlich aus der Gesamtheit der Angaben.


    Kurz zu den Rahmendaten: verheiratet mit Zusammenveranlagung, beide Ehepartner im Beamtenverhältnis, es existieren folgende Versicherungsverträge, die ich in der SSE wie folgt eingetragen habe (m.E. korrekt).

    • Riester-Rente: 2 Verträge (Ehemann, Ehefrau)
    • Gesetzliche Rentenversicherungen: -/-
    • Rürup-Rente (Basis-Rente): 1 Vertrag mit BUZ (Ehemann)
    • Kranken- und Pflegeversicherungen: privat, 2 Verträge, davon einer mit Mitversicherung der Kinder
    • Übrige Kapital bildende Lebensversicherungen: 3 Verträge (2 Ehemann + 1 Ehefrau)
    • Unfall-/Haftpflicht-/Risikolebensversicherungen: Unfallversicherungen (Ehemann, Ehefrau, 2 Kinder), Familienhaftpflicht, Risiko-LVen (Ehemann, Ehefrau)
    • Arbeitslosenversicherungen: -/-
    • Berufsunfähigkeitsversicherungen: -/-


    Die Erklärung wurde mit ELSTER übermittelt, sodass das FA im Prinzip auf exakt den Datenbestand zurückgreift, den ich in der SSE eingegeben hatte.


    Die Erläuterungen des FA zu diesem Punkt lesen sich wie folgt:
    "Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung) und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschöpft; ein darüber hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher nicht möglich (Neuregelung durch das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung vom 16.7.2009, Bundesgesetzblatt Teil I S. 1959)."


    Hat jemand eine Idee, was der Grund für die Abweichung sein könnte?


    Danke & Gruß,
    A. Höllrigl-Rosta



    Ergänzung:
    Nachdem ich jetzt nochmal richtig in's Detail gegangen bin, besteht der Unterschied wohl darin, dass die SSE zwei Werte einrechnet, die das FA nicht berücksichtigt:

    • "Pauschale Kürzung für Krankengeld von 4% zur gesetzl. Krankenversicherung (ggfs. abzgl. anteiliger Erstattungen) Ehefrau: -5 €
    • Erstattungen zur gesetzlichen Krankenversicherung bei Arbeitnehmern Ehefrau: 117 €"


    Das würde also die Differenz von 112 € erklären. Die 117 € hat die SSE offensichtlich aus Zeile 24b der Lohnsteuerbescheinigung übernommen (Steuerfreie AG-Zuschüsse zur privaten Krankenversicherung). Die liegt dem FA ja auch elektronisch vor, der Wert sollte also dort auch erfasst sein. Eine Eingabe, aus der sich die -5 € ("pauschale Kürzung ...") herleiten würden, habe ich bisher nicht gefunden. Vielleicht basiert das auf einem Automatismus?


    Insofern ändert sich meine Frage ein wenig: Ich sehe zwar jetzt, wie die Abweichung zustande gekommen ist, aber ich weiß nicht warum. Hat das FA einen Fehler gemacht oder die SSE?

    Danke für diese Information. Da es also kein generelles Problem zu sein scheint, bleiben leider immer noch mehrere Erklärungsmöglichkeiten.


    • Kann es sein, dass verschiedene Finanzämter/Oberfinanzdirektionen/... verschiedene Einstellungen in ihrer ELSTER-Software haben?
    • Handelt es sich um eine Einstellungsoption in der SSE?
    • Oder liegt es an irgendwelchen Einstellungen des Betriebssystems?


    Auf meine letzte "technische" Frage im Forum habe ich leider keine Antwort erhalten. Sollte ich hierzu evtl. besser gleich den technischen Support kontaktieren?


    Gruß,
    A. Höllrigl-Rosta

    Ich habe heute meinen ELSTER-Bescheid abgeholt und wollte mir zu einigen Punkten die Erläuterungen des FA anschauen. Das sah bei mir dann so aus (Fettdruck von mir hinzugefügt):


    [INDENT]Falls Sie beabsichtigen, gegen diesen Einkommensteuerbescheid Einspruch
    einzulegen oder einen Antrag auf schlichte [nderung zu stellen, sollten Sie
    die Belege zu Ihrer Steuererkl{rung, die zu dieser Steuerfestsetzung
    gef}hrt hat, bis zum Abschluss des Rechtsbehelfs- bzw. [nderungsverfahrens
    aufbewahren. (...)[/INDENT]


    Augenscheinlich verwendet das FA also in seinem Bescheid eine andere Zeichencodierung als die SSE. Es sollte doch eigentlich machbar sein, dies in der Software anzupassen. Oder gibt es dazu bereits eine Einstelloption, die ich nur noch nicht gefunden habe?


    mfG
    A. Höllrigl-Rosta

    Im Prinzip ist die Auto-Vervollständigung eine tolle Sache und hilfreich, wenn man seine Erklärung konsistent ausfüllen will. Dass die Vorschlagsliste offensichtlich bei jeder Datenübernahme in den neuen Steuerfall mit übernommen wird, ist ebenfalls im Prinzip sinnvoll. Nur enthalten die Listen nach einer Folge von Datenübernahmen über diverse Jahre leider irgendwann so viele obsolete Einträge, dass der Nutzen der Funktion darunter leidet. Mir ist bekannt, dass man in einem Eingabedialog einen einzelnen Vorschlag aus der Liste mit der "Entf"-Taste löschen kann. Damit kann man sicherlich vereinzelte fehlerhafte Einträge entfernen, aber zum Aufräumen einer über die Jahre gewachsenen Vorschlagsliste taugt das nicht. Alternativ kann man nur die Vorschlagsliste komplett löschen - auch nicht so toll. Darum die schon in der Themenüberschrift genannte Frage: Ließe sich (zukünftig) die Liste für die Auto-Vervollständigung irgendwie editierbar machen?


    Oh, und noch etwas Forentechnisches. Ließe sich vielleicht der Time-out, der einen User anscheinend schon nach wenigen Minuten ohne Mausklick abmeldet, etwas großzügiger gestalten?

    Quote from Martin Jung;17059

    Mit der Version 20.32 können Sie in den Optionen die Abstände im Navigationsbaum verkleinern, um mehr Zeilen im Blick zu haben.


    Der Aufruf erfolgt über EXTRAS - OPTIONEN - Darstellung - Größe


    Sehr schön, ich habe den Abstand gleich auf 75% gestellt und finde, dass das so ganz manierlich ausschaut.


    Quote from Martin Jung;17059

    Im übrigen haben wir auch noch eine Option eingebaut für die Größe des Eingabedialogs.


    Im Prinzip auch positiv, aber dass man für jede Änderung das Programm neu starten muss, ist natürlich sehr umständlich. Wieso lässt sich das eigentlich nicht frei skalierbar gestalten? Bei Word kann ich doch auch die Breite der Gliederungsübersicht mit der Maus einstellen.


    Quote from Martin Jung;17059

    Auch wenn wir Umfragen gestartet haben und vielleicht auch für uns einige Erkenntnisse gewonnen haben, könnten wir einige Dinge nicht kurzfristig umsetzen.


    Das versteht sicherlich jeder. Klar ist sowieso, dass die Funktionalität des Programms Vorrang haben muss. Was das angeht, bin ich insgesamt auch zufrieden. Nachdem ich gestern endlich alle Belege zusammen hatte, konnte ich endlich die schon länger vorbereitete Erklärung abgeben und war sehr angetan davon, wie ich durch den Prozess begleitet wurde. Dennoch bleibt das Design der Benutzeroberfläche ein neuralgischer Punkt. Gerade weil die AAV sicherlich stark daran interessiert ist, die SSE im Abo zu verkaufen, sollte doch nachvollziehbar sein, dass die Abo-Kunden wissen wollen, inwieweit ihre Rückmeldungen bei der Folgeversion des Programms berücksichtigt werden. Das praktizierte Stillschweigen war da vielleicht nicht die beste Kommunikationsoption.


    Ich gehe mal ganz optimistisch davon aus, dass bestimmt alles gut werden wird. :)


    Gruß,
    A. Höllrigl-Rosta

    Quote from Martin Jung;16732

    Die übertragenen Daten sind aktuell noch nicht dazu geeignet, diese in beliebige Dialoge zu übernehmen. Dafür fehlen oftmals Informationen oder Angaben sind in der VaSt verteilt und müssten dann zuerst einmal zusammengefasst werden.


    Hier versuchen wir einen Mittelweg zu finden, um möglichst viele Daten zu übernehmen, ohne dass am Ende eine größere Nachbearbeitung der schon in den Fall übertragenen Daten möglich ist.


    Vielen Dank für die Rückmeldung. Wäre es denn nicht eine einfache Möglichkeit, sich zeilenweise für die Übernahme oder Nicht-Übernahme von Daten entscheiden zu können? Dann wäre z.B. das Problem gelöst, wenn zwei VaSt-Datenblöcke zum selben SSE-Dialog gehören und sich bei der Übernahme wechselseitig überschreiben. Gäbe es dann noch ein Auswahlmenü für verschiedene SSE-Dialoge, in das die Daten aus einem VaSt-Datenblock gehören könnten, hätte zumindest ich meine übernommenen Daten alle korrekt unterbringen können. Allerdings wäre das dann keine "schnell-und-einfach"-Funktion mehr, das muss ich wohl zugeben...

    Quote from Martin Jung;16720

    Mit der nächsten Version zu Ostern wird der Fehler bei der Übernahme der KV behoben sein.


    Hallo Herr Jung, wird sich das nur auf den von pitsw angesprochenen Fehler (KV- und PV-Beiträge bei Renten) beziehen, oder erstreckt sich die Korrektur dann auch auf die von mir in meinem Post #5 angesprochenen Einschränkungen bei den PKV-Beiträgen unter Sonderausgaben? Oder liege ich mit den Annahmen in besagtem Post komplett daneben und mache nur etwas falsch?

    Ich habe die Vermutung, dass die Übernahme von VaSt-Daten immer nur in genau in den einen Dialog möglich ist, der im Übernahmefenster angegeben wird. Wenn bestimmte Daten eigentlich über einen anderen Dialog einzugeben sind (wie im Fall von pitsw die KV- und PV-Beiträge) klappt es wohl nicht. Man muss da wohl in den sauren Apfel beißen, die entsprechenden VaSt-Daten abschreiben und von Hand an der richtigen Stelle eingeben.


    Ein ähnliches Problem gibt es bei der Übernahme der an die Finanzverwaltung gemeldeten PKV-Beiträge. Bei meiner Frau enthält die Meldung ihrer eigenen Versicherungsdaten auch die Beiträge für die Versicherung unserer Kinder. Die SSE fragt diese Kinderbeiträge aber in einem anderen Dialog ab, und somit werden sie bei der Übernahme der VaSt-Daten leider übergangen.


    Bei den PKV-Beiträgen gibt es darüber hinaus noch zusätzliche Schwierigkeiten. Erst einmal existieren zu diesem Sachverhalt in der SSE zwei Dialogansichten. Wenn man Daten aus der VaSt übernimmt, wird die erste Ansicht aktiviert (und mit Daten befüllt) die in der SSE der Auswahl "Ich habe der Datenübermittlung zugestimmt" entspricht. Kreuzt man danach aber in der SSE zusätzlich an, dass man von der PKV ein Formular mit den zugeordneten Zeilennummern des Steuerformulars erhalten hat, erscheint eine dazu passende andere Dialogansicht. Leider enthält diese aber (zumindest bei mir) nicht die zuvor aus den VaSt-Daten übernommene Werte, sondern die vorherigen Eintragungen aus der Datenübernahme vom Vorjahr. Augenscheinlich werden hier also die VaSt-Daten nur in eine der beiden Dialogansichten zum selben Sachverhalt(!) übernommen und dann die beiden Dialogansichten nicht miteinander abgeglichen.


    Ärgerlich ist es auch, wenn die PKV die KV- und die PV-Beiträge in zwei Meldungen aufteilt. Es kann dann nur entweder die eine oder die andere Meldung übernommen werden, und die Eintragungen für die jeweils nicht in der Meldung enthaltenen Beiträge werden dann mit 0,00 € überschrieben. In allen drei Fällen musste ich also händisch nacharbeiten.


    Momentan stellt sich für mich die mögliche Übernahme von VaSt-Daten als eine nette Spielerei dar, in die man noch Einiges an Entwicklung stecken dürfte. Schön wäre z.B., wenn man die Werte nicht nur dialogweise, sondern bei Bedarf auch zeilenweise übernehmen könnte. Und dann müsste man Zahlen aus einem Datenblock aus der VaSt auch in verschiedene Dialoge der SSE übertragen können, wenn die Struktur des Programms dies erfordert. Ob allerdings der dafür notwendige Programmieraufwand durch den momentan möglichen Nutzen dieses Features gerechtfertigt wäre, ist eine andere Frage...


    (Die Fehlermeldung beim Senden der Nachricht hängt möglicherweise damit zusammen, dass die Forumssoftware angemeldete Benutzer recht zügig wieder ausloggt, wenn diese nicht mehr durch das Forum navigieren. Also auch dann, wenn diese gerade an einem Beitrag schreiben. Ist mir auch schon ein paar Male passiert...)


    Gruß,
    ahoellrigl

    Quote from Martin Jung;16058

    In der Version 20.24 der SSE ist beim Belegmanager aktuell der Detailbereich auf der rechten Seite ausgeblendet, da es hier Änderungen geben wird.


    Hallo Herr Jung, auf den ersten Blick gibt es auch in Version 20.28 keine äußerlichen Änderungen im Belegmanager, also weiterhin keinen Detailbereich, weiterhin das Schließen nach jedem erfassten Einzelbeleg, weiterhin die geschrumpfte Ansicht der nur mit dem aktuellen Dialog verknüpften Belege usw. Wann kann denn mit den Anfang des Jahres angekündigten Änderungen gerechnet werden? Immerhin sind ja Basisfunktionen betroffen.


    Es ist eine tolle Sache, dass man mit der SSE durch Vorwegerfassung und Datenimport sehr schnell seine Steuererklärung erstellt bekommt. Meine eigene ist schon ziemlich weit gediehen, es sind auch schon sehr viele Zins- und Beitragsbescheinigungen für 2015 eingetroffen und erfasst. Nun hat es fast ein bisschen den Anschein, dass dieses Mal die Erklärung schneller fertig werden könnte als das Programm, was schon ein wenig "schräg" wäre.


    Mfg,
    A. Höllrigl-Rosta

    Eigentlich ist ja zur Benutzeroberfläche schon alles mehrfach hier im Forum gesagt, insbesondere hier:
    https://www.steuertipps.de/for…ster-zB-Kapitaleinkuenfte
    https://www.steuertipps.de/for…s/4611-Position-Navigator


    Am 12.01.2015 hatte ich mir schon mal die kleine Mühe gemacht, nachzusehen, welche Themen im Forum zur 2014-er Version diskutiert wurden. Unter damals immerhin 313 Themenüberschriften gab es keine einzige, in der in irgendeiner Weise die Benutzeroberfläche kritisiert worden wäre. Es war auch nicht ersichtlich, dass irgendwo ein Wunsch nach einer "besseren Bedienbarkeit über Touchscreen" oder eine "weitergehende Anpassung an Windows 8" geäußert wurde, obwohl es sicherlich auch damals schon genügend Tablets und PCs mit Windows 8 gab.


    Von einer Software für die Steuererklärung erwarte ich zuerst einmal, dass sie korrekt funktioniert. Und wenn ich diese Software im Abonnement beziehe (was ja dafür spricht, dass ich mit ihr zufrieden war als ich das Abonnement erworben hatte), erwarte ich auch eine gewisse Kontinuität in der Bedienung. Leider hat es hier sehr stark den Anschein, dass bei der Entwicklung der SSE 2015 die Prioritäten gleich mehrfach falsch gesetzt wurden. Als Ergebnis haben wir nun nicht nur eine verschlimmbesserte (d.h. an den Bedürfnissen der Nutzer vorbei entwickelte) Benutzeroberfläche, sondern augenscheinlich auch eine Reihe kritischer Fehler, die noch behoben werden müssen, während die Nutzer das Programm bereits produktiv einsetzen wollen bzw. müssen.


    Liebe AAV, Ihr habt Euch mit Eurem Produkt über viele Jahre einen treuen Kundenstamm und sicherlich auch einen Vertrauensvorschuss erworben. Wäre es nicht einen Gedanken wert, hier im Forum ein "Wir haben verstanden" zu signalisieren? Ich habe nicht den Eindruck, dass hier nur unqualifiziert genörgelt wird, sondern denke, dass man die Äußerungen durchaus als repräsentativ ansehen kann.

    Quote from computerfreak;16458

    PS: Ich hab gelesen das zwischen Wiederherstellungskosten (über die Jahre abschreiben) und Erhaltungskosten (sofort zu 100% Abzugfähig) unterschieden wird.


    Wie genau unterscheidet man das? Wenn z.B. die Fenster und Elektrik noch funkionierten, aber man sie modernisiert hat, ist es doch eigentlich eine Erhaltung und keine Wiederherstellung? Oder wenn man von Öl auf Gas umgestiegen ist? - also zumindest nach meinem Wortverständnis heißt wiederherstellen: es ging mal, dann ging es nicht und man hat es dann wiederhergestellt. Ich vermute aber das die FAs das anders sehen, oder?


    Hat Staufer doch bereits beantwortet: In den ersten drei Jahren ab Erwerb geht das FA davon aus, dass "größere" Investitionen (in der Summe mehr als 15 Prozent des Kaufpreises) bzw. Investitionen in z.B. den Austausch von Fenstern, der Heizungsanlage o.ä. in der Regel dazu dienen, die Immobilie überhaupt erst (wirtschaftlich) vermietbar zu machen. Darum ist das dann "nachträglicher Herstellungsaufwand", der über die gesamte Nutzungsdauer der Immobilie abzuschreiben ist. Hierbei ist es in der Tat egal, ob die Dinge/Einbauten vorher noch "irgendwie" funktioniert haben. So toll kann es ja nicht gewesen sein, wenn man alles ersetzen will... Möchte man seine Investitionen sofort abschreiben, muss man sie halt über einen längeren Zeitraum strecken und dabei in den ersten drei Jahren ggf. auf Aktionen wie z.B. eine Totalsanierung der sanitären Einrichtungen im gesamten Haus verzichten. Ob sich das lohnt, muss jeder für sich selbst rechnen. Allerdings gilt sicherlich auch hier, dass eine "Steuerersparnis" niemals der (Haupt-)Grund sein sollte, wirtschaftlich bedeutsame Entscheidungen zu treffen.


    MfG,
    A. Höllrigl-Rosta