Posts by ahoellrigl

    Nachdem klargestellt wurde, dass der Antrag auf elektronische Bereitstellung des Bescheides mit der SSE bislang (d.h. bis zur aktuellen Version 26.x alias SSE 2021) nicht gestellt werden konnte bzw. kann, erscheint es mir müßig darüber zu sinnieren, ob und ggf. in welchen Bundesländern die Finanzverwaltung das hätte bereitstellen können. Um so wichtiger hingegen erscheint mir die Anregung bzw. Aufforderung an die AAV, diese Antragsfunktion doch bitte in der Version 27.x (alias SSE 2022) zu implementieren. Nachdem sie aktuell im Elster-Portal schon uneingeschränkt angeboten wird.


    :rolleyes:


    Hoffen darf man ja...


    ;)

    Hat das FA denn schon auf die Mail geantwortet? Ich schätze mal, dass sie Unterlagen, die erst für die nächste Erklärung möglicherweise relevant werden, jetzt noch gar nicht haben wollen.


    Ansonsten würden über 100 ausgedruckte Tabellenseiten, wenn denn wirklich jede einzelne Zeile prüfrelevant wäre, einem Prüfaufwand entsprechen, wie er sonst vielleicht bei der Betriebsprüfung eines Unternehmens anfiele. Da schätze ich mal, dass man mindestens auch aussagekräftige, nach Buchhaltungsregeln erstellte Zusammenfassungen fordern wird.

    Das sind jetzt ja schon drei Fragen zum Thema Belege/Belegmanager, aber es ist jeweils leider schwierig nachzuvollziehen, was eigentlich gemacht wurde und was eigentlich gewollt wird.


    Ich nutze den Belegmanager unter Win10 so, dass ich die Belege mit einem eigenen Programm scanne, sie dann mit einem sprechenden Namen abspeichere und vom Belegmanager importieren lasse.


    [Pfad zu den eigenen Daten]\Steuerfälle\2020\Belege_Scan als Ablageort für die selbst erzeugten PDF-Dateien
    [Pfad zu den eigenen Daten]\Steuerfälle\2020\Belege als Verzeichnis für den Belegmanager, der dort beim Import Kopien der entsprechenden PDF-Dateien ablegt.


    So muss ich zwar nach dem Import die Dateien in ...\Belege_Scan noch manuell löschen, aber der Aufwand ist überschaubar. Und bei dieser Prozedur ändern sich die Dateinamen nicht.


    Oder war das Problem ein anderes?

    Darf man fragen, ob es um eine private oder gewerbliche Erklärung geht? Und was das für Aufschlüsselungen sind? Ansonsten empfiehlt sich bei sehr komplexen Sachverhalten eher eine vorherige Abstimmung mit dem FA. Die wissen dort am besten selbst, was sie an Daten/Unterlagen benötigen und möchten in so einem Fall üblicherweise nicht lange Tabellen durcharbeiten müssen, um die relevanten Informationen zu finden.

    Da steht doch genau drin, was man machen soll, und zwar im letzten Satz (dem in Klammern): Die 3,52 € sind von den bescheinigten Kapitalerträgen abzuziehen. Allerdings kenne ich diesen Fall nur für Kapitalerträge, die ganz normal in der Anlage KAP angegeben werden, steht ja auch so in der Erläuterung.


    In der SSE hakt man da im Eingabefenster für Steuerbescheinigungen das Feld vor Korrektur der folgenden Kapitalerträge erforderlich an und dann (im Normalfall) noch das Feld vor Zinsen, Dividenden und andere Kapitalerträge (Zeile7/12).


    Dann wird rechts neben dem Eintrag für Zeile 7 ein blauer Pfeil aktiviert, der zu einem weiteren Dialog führt, in dem man den Kürzungsbetrag eingeben kann. Gleich oben, und als Grund der Kürzung habe ich dann bei mir Summe der als zugeflossen geltenden, noch nicht dem Steuerabzug unterworfenen Erträgen aus Anteilen an ausländischen Investmentvermögen (im Sinne des § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG 2004 in Verbindung mit § 56 Abs. 3 Satz 6 InvStG 2018) in das Textfeld links eingegeben.


    Wenn man dann wieder in das Eingabefenster für die Steuerbescheinigung zurückwechselt, sieht man bei den Kapitalerträgen rechts neben dem eingegebenen Betrag den vom Programm errechneten gekürzten Betrag.


    Das ganze Verfahren ist natürlich so nur zulässig, wenn in den Jahren vor 2018 alle Erträge aus besagten ausländischen Fonds immer vollständig angegeben und korrekt versteuert wurden. Das kann nur der Steuerpflichtige wissen, die Bank nicht, darum kann sie auch den Abzug nicht selber vornehmen.

    Man kann doch oben im Navigator einen Filter auf übernommene Daten setzen?


    Unabhängig davon finde ich den Vorschlag aber gut und sinnig, dass der Status "Daten übernommen" eines Eingabedialogs für die der Anzeige in übergeordneten Ebenen eine höhere Priorität haben sollte als der Statur "fertig". Und möchte daher anregen, den Beitrag auch noch einmal in den Bereich Vorschläge, Tipps und Kritik in diesem Forum zu einzustellen.

    Der Steuerbescheid entspricht wohl deshalb auch dieses Jahr im Ergebnis auf den Euro punktgenau meiner Erklärung.
    Die Einzelposten habe ich mir noch nicht angesehen. Aber ich könnte ja mal den Steuerbescheid manuell eingeben. Habe ich noch nie machen müssen, aber die AAV macht es dieses Jahr möglich.


    Gratuliere, dann ist doch alles super. Und für den Einzelpostenvergleich lassen Sie sich einfach von der SSE die Steuerberechnung anzeigen und halten die neben den Bescheid. Ich drucke mir die Berechnung für diesen Zweck schon bei der Abgabe aus, ginge aber auch am Bildschirm. In meinem Fall (verheiratet, Kinder, Kapitalerträge, Vermietung & Verpachtung) sind das gerade mal drei A4-Seiten, die sind in normalerweise in ein paar Minuten abgeglichen. Natürlich könnte man auch noch die Bescheiddaten in die SSE einklimpern, aber welchen Mehrwert sollte das noch bringen?


    Eine nachträgliche Bescheiddatenabholung wird weder die AAV noch sonstwer für Sie erwirken können. Die scheint in den Systemen der FA (noch) nicht vorgesehen zu sein, es ist ja noch nicht einmal z.B. bei geänderten Bescheiden möglich.


    Da der Rt-Termin laut den Auskünften von [USER="12665"]Charlie24[/USER] und [USER="2429"]Adi[/USER] den Abschluss der inhaltlichen Bearbeitung im FA bezeichnet, wird der Beginn dieser inhaltlichen Bearbeitung dann wohl früher sein. Jetzt kann man ja mal ein wenig rekonstruieren. Abgeschickt haben Sie Ihre erste Version am Sonntag, 21.03. und Ihre zweite Version am Donnerstag, 25.03., aber nach Dienstschluss. Das Rt-Datum 29.03. ist ein Montag, nach den Erläuterungen von [USER="2429"]Adi[/USER] darf man wohl annehmen, dass da die Ergebnisse der Steuerberechnungen aus der Vorwoche elektronisch verarbeitet wurden. Soll heißen: Ihr Fall dürfte in den vier Tagen zwischen Montag, 22.03. und Donnerstag 25.03. bearbeitet worden sein. Also so schnell, dass die am Freitag, 26.03. vorliegende zweite Version nicht mehr für die Bearbeitung verwendet wurde.


    Bei einer so zügigen Bearbeitung würde ich davon ausgehen, dass Ihr Fall weitestgehend maschinell untersucht wurde und keine Unstimmigkeiten gefunden wurden, die eine nähere Befassung durch einen menschlichen Bearbeiter erfordert hätten. Entspricht denn der Steuerbescheid vom Ergebnis her Ihrer eigenen Berechnung mit der SSE? Finden Sie (wesentliche) Unterschiede, wenn sie den Bescheid neben die Steuerberechnung der SSE im selben Format legen?

    Sollte ich nochmal alles auf Anfang setzen und die Freischaltcodes nochmal neu in ELSTER für den Abruf durch meine Tochter beantragen, auch wenn das wieder ein bis zwei Wochen Postweg bedeutet?


    Ich hatte ebenfalls von Anbeginn an den VaSt-Abruf für Familienangehörige selbst über MeinELSTER verwaltet, weil ich die SSE als Werkzeug nutze und in einer zusätzlichen Einbindung der AAV als Dienstleister/Vermittler zwischen mir und dem FA keinen großen Nutzen gesehen habe. Insofern würde ich in so einem Fall auch lieber die zusätzlichen 1-2 Wochen in Kauf nehmen, um quasi das System VaSt-Abruf auf einen definierten und selbst kontrollierten Zustand zurückzusetzen. Wenn dann der Abruf funktioniert, kann man sich ja immer noch überlegen, ob man für das Folgejahr dabei bleiben will oder dann doch noch mal versucht, den Abruf umzustellen.

    @DirkVrommen: auf Ihre letzte Nachricht erhalte ich diese Meldung: "You do not have permission to view this gallery.
    This gallery has 1 photos." Was nun??


    Leider kenne ich derzeit nur einen Weg, dieses Problem zu lösen - man muss sich als Nutzer aus dem Forum abmelden. Als Gastnutzer kann man die Bilder sehen.


    Das Ganze wurde schon diverse Male in verschiedenen Beiträgen thematisiert, aber bislang scheint noch niemand einen Dreh gefunden zu haben, der Forensoftware bzw. der hier aktiven Installation dieses Verhalten abzugewöhnen. :(


    (Habe zu lange mit dem Abschicken gewartet, [USER="12665"]Charlie24[/USER] war schneller...)

    Man kann doch in der SSE mehrere Arbeitszimmer erfassen und im Dialog auch angeben, ob das Arbeitszimmer das ganze Jahr genutzt wurde oder nicht (Angaben zum Arbeitszimmer, 5. Zeile von oben). Im letzteren Fall besagt der Hilfetext, dass die SSE automatisch die zeitanteilige Abschreibung berechnet. Also sollte es programmtechnisch auch möglich sein, dasselbe Arbeitszimmer zweimal mit unterschiedlichen Randbedingungen und jeweils teiljähriger Nutzung anzugeben. Ob das FA dem dann so folgen wird, weiß ich allerdings nicht.

    Bei der Vorbereitung meiner ESt-Erklärung für den Versand per ELSTER habe ich mich gerade mit dem Dialog zum Versenden/Nachreichen von Belegen als PDF-Dateien beschäftigt. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen, die man m.E. besser machen könnte.


    Beim Auswählen von Belegen für die Übernehme in eine Tabelle kann man im Öffnen-Dialog immer nur eine einzige PDF-Datei auswählen. Außerdem springt der Dialog bei jeder neuen Datei immer wieder zurück auf das voreingestellte Datenverzeichnis, auch wenn man zuvor die PDF-Datei aus einem Unterordner dieses Datenverzeichnisses geladen hatte. Wenn man mehr als einen Beleg so versenden möchte, artet das leider in eine umfangreiche Klickerei aus.
    Bitte bei der Auswahl von Belegen zum ELSTER-Versand eine Mehrfachauswahl ermöglichen und/oder den Auswahldialog mit dem zuletzt verwendeten Ordner öffnen.


    Man hat in diesen Dialog auch einen Hinweis mit Schaltfläche auf den BelegManager eingebaut. Allerdings habe ich dann im BelegManager keine Möglichkeit gefunden, einzelne Belege/PDF-Dateien für den ELSTER-Versand auszuwählen. So ist er leider in diesem Kontext praktisch nutzlos, obwohl genau eine solche Funktion das Verwalten von Belegen beim Versand erheblich vereinfachen würde. Man könnte so z.B auch den späteren Versand gleich beim Erfassen eines Belegs vorsehen, wenn man weiß, dass das FA ihn höchstwahrscheinlich anfordern würde.
    Bitte im BelegManager für einzelne Belege ein Auswahlkästchen o.ä. dafür hinzufügen, dass dieser Beleg beim Versand der Erklärung per ELSTER als PDF-Datei mitgeschickt wird.

    Das dient idR zur Überprüfung vor Versand, ob man wirklich bei der Steuererklärung relevante Posten nicht vergessen hat.


    ... und das basiert auf den eigenen Angaben in der eigenen letzten Steuererklärung via SSE. Die man mit der nächsten SSE-Version im Folgejahr bei einer Datenübernahme Einzelposten für Einzelposten in die neue Erklärung übernehmen kann. Unabhängig davon, ob man im Vorjahr Bescheiddaten vom FA abgeholt hat oder nicht.


    Oder war dies die ganze Zeit Konsens, und die Diskussion dazu ein Missverständnis? Das täte mir leid.

    [USER="12665"]Charlie24[/USER], hier hatte sich eine Diskussion etwas verselbständigt. Dass der Bescheiddatenvergleich zum schnellen Abgleich auf Abweichungen ganz praktisch ist, ist ja unstrittig. Insbesondere bei mehreren zu prüfenden Bescheiden. Aber auch dort muss man letztlich die einzelnen Eingaben noch einmal anschauen, wenn man z.B. einen Einspruch formulieren möchte. Und bei nur einem Bescheid kann man den auch ganz gut mit der Steuerberechnung der SSE im selben Format vergleichen.


    Der Vorjahresvergleich ist hier hineingekommen, weil vermutet wurde, dass die SSE dafür die übermittelten Bescheiddaten verwenden würde. Was sie nicht tut und was auch gute Gründe hat.


    Für mich hat sich die Angelegenheit mit der Fehlerkorrektur durch die AAV im Prinzip auch erledigt. Hätte ich meine Erklärung bereits vorher abgegeben, würde ich jetzt lediglich versuchen, beim FA noch eine Zweiterklärung mit Antrag auf Bescheiddatenübermittlung einzureichen, falls dort die Bearbeitung noch nicht begonnen hat.

    Lieber [USER="13215"]Reinholdx[/USER], nehmen Sie es bitte nicht persönlich, aber Sie rennen sich da gerade in etwas fest.



    Fakt ist doch, dass bei der Bescheidübermittlung weitestenteils nur aufsummierte Werte übermittelt werden, aus denen allein man nicht erkennen kann, wo genau das FA von der eingereichten Erklärung abgewichen ist. Das steht nur im Fließtext in der mit übermittelten Begründung.


    Fakt ist weiterhin, dass nur die Daten des Erstbescheids in einem Jahr elektronisch übermittelt werden, Daten aus geänderten Bescheiden hingegen nicht mehr.


    Folglich wäre es nicht zielführend, einen Vorjahresvergleich auf der Basis von übermittelten Bescheiddaten zu machen. Weil erstens die Datenbasis zu eingeschränkt und zweitens im ungünstigen Fall noch nicht einmal mehr aktuell ist. Und deshalb führt die SSE den Vorjahresvergleich auch tatsächlich auf der Basis der vom Nutzer eingegebenen Daten aus der Erklärung des Vorjahres durch, nicht mit übermittelten Bescheiddaten vom FA.



    Natürlich haben die übermittelten Bescheiddaten einen gewissen Wert, nämlich dann, wenn die eigene Steuerberechnung und der Bescheid vom FA nicht miteinander übereinstimmen. Dann kann man mit den Daten erstens eingrenzen, wo Abweichungen auftreten (das kann man allerdings auch dem Begründungstext entnehmen) und wie groß sie zweitens sind (allerdings normalerweise nicht auf Einzelwerte in der Erklärung heruntergebrochen - das muss man also selbst im Detail herausfinden). Wenn es hingegen keine Abweichungen zwischen der eigenen Steuerberechnung und dem Bescheid vom FA gibt, bringen die Bescheiddaten keinen zusätzlichen Nutzen.


    Ja, natürlich sollte man ganz generell mit einer Steuersoftware die Bescheiddaten abholen können, wenn die Finanzverwaltung das schon mal anbietet. Aber es ist eben auch kein Weltuntergang, falls man sie mal nicht hat. Weil die anderen Optionen zum Erkennen und Eingrenzen von Abweichungen zwischen eigener Erklärung und Bescheid auch nicht schlechter funktionieren bzw. der Bescheiddatenvergleich allein auch nicht reicht, um etwaige Einspruchsmöglichkeiten zu erkennen.



    Meine Frage zuletzt bezog sich darauf, was denn das noch verbleibende konkrete Problem auf Ebene der Software ist, nachdem die AAV den Fehler jetzt (hoffentlich) behoben hat.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Habe das mal eben für 2019 verglichen. Die vom FA übermittelten Bescheiddaten und der Vergleich dieser Werte mit der Steuererklärung sind detaillierter als der Vorjahres-Vergleich von der SSE. Die SSE zeigt im Vorjahresvergleich weniger detailliert an und eben nur Teilergebnisse.
    Die SSE hat die zum Vorjahresvergleich notwendigen Bescheiddaten. Müsste diese für den Vorjahresvergleich nur detaillierter darstellen als zur Zeit üblich.


    Das sind doch unterschiedliche Dinge. Die SSE macht den Vorjahresvergleich auf der Basis von allen übernommenen Daten (d.h. einschließlich der Einzelwerte), stellt ihn dann aber kompakt dar, wenn man diese Funktion aufruft. Eine detaillierte Auskunft erhält man allerdings in den regulären Eingabedialogen. Wenn man da einen übernommenen Einzelwert mit einem neuen Betrag überschreibt und dann mit der Maus auf das Eingabefeld zeigt, öffnet sich ein kleines Popup-Fenster mit der Information zum vorherigen Wert.


    Die vom FA übernommenen Bescheiddaten werden hingegen so detalliert dargestellt wie sie übermittelt werden, nicht mehr, nicht weniger. Und das sind z.B. bei Vermietung & Verpachtung nur aufsummierte Werte. Um herauszufinden, welchen Teil der Werbungskosten mir in meinem Fall das FA nicht anerkannt hatte, musste ich den Begleittext lesen bzw. meine einzelnen eigenen Eintragungen in der SSE durchgehen. Und noch einmal: Man erhält bei der Bescheiddatenübermittlung nur die Daten des Erstbescheids, geänderte Bescheiddaten nach z.B. einem Einspruch aber nicht. Deshalb würde ein Vorjahresvergleich auf der Basis von übermittelten Bescheiddaten genau in den Fällen keinen Sinn ergeben, wo es am meisten darauf ankäme.


    Ich verstehe mittlerweile auch nicht mehr ganz, wo jetzt nach der Fehlerbehebung durch die AAV noch das konkrete Problem liegt. Wenn bei Ihnen (fast) immer das Rechenergebnis der SSE und der Bescheid des FA übereinstimmen, brauchen Sie die übermittelten Bescheiddaten doch überhaupt nicht. Weder als Grundlage für einen etwaigen Einspruch, noch als Basis der Datenübernahme.

    Dann ist das weiterhin in Ordnung, ja. Da mein Bescheid (fast) immer mit meiner Erklärung übereinstimmte, hatte ich das jetzt nicht mehr so richtig Erinnerung.
    Sinnvoller (insbesondere für den Fall einer Abweichung von Bescheid zu Erklärung) wäre es doch, wenn die SSE die übermittelten Bescheiddaten zum Vergleich heranziehen würde, falls die vorliegen. Warum wird das nicht gemacht? Die Bescheiddaten sind ja - normalerweise - da.


    Was [USER="4221"]Staufer[/USER] im Beitrag #39 erwähnt hatte. Das Datenschema und die Zuordnung zu Positionen in den übermittelten Bescheiddaten stimmen teils nicht mit denen der SSE überein. Weil da vom FA nur (Teil-)Ergebnisse übermittelt werden, welche jedoch in der SSE aus den vom Nutzer eingegebenen Daten errechnet werden. Und diese eingegebenen Daten will man ja bei der Datenübernahme auch als Einzelwerte übertragen, nicht nur z.B. die Werbungskosten als Summe.


    Wenn Abweichungen zwischen dem Rechenergebnis der SSE und den Bescheiddaten gemeldet werden, wird man ja sowieso die eigenen Eintragungen in der SSE überprüfen und ggf. anpassen (oder Einspruch einlegen). Wenn es hingegen keine Abweichungen gibt, muss man an den Eintragungen in der SSE auch nichts ändern. In beiden Fällen ist dann die entweder angepasste oder eben nicht geänderte eigene Erklärung mit der SSE die bessere Grundlage für die Datenübernahme als die aggregierten Ergebnisse in den Bescheiddaten. Zumal diese ja noch nicht einmal rechtsverbindlich sind, sondern rein informativen Charakter haben.

    Ja, ich will den Vorjahresvergleich. Die Empfehlung zu dessen Nutzung und die Begründung können Sie den Hinweisen in der SSE entnehmen, z.B. beim Aufruf des Steuerprüfers. Alles Standardvorgehensweise im Ablauf der SSE.


    Und warum sollte mein Bescheid geändert werden?
    Ist bei meiner Erklärung eher selten.
    Falls doch, ist das normalerweise nur ein geringfügiger Betrag, dessen Auswirkung auf den Vergleich mit dem ungeänderten Bescheid für mich schnell zu durchblicken ist.


    Für den Vorjahresvergleich nimmt die SSE doch aber die eigenen Eintragungen in das Programm. Nicht die übermittelten Bescheiddaten. Habe das eben noch mal mit meinen eigenen Daten für 2019 und der vorbereiteten Erklärung für 2020 überprüft. Das FA hatte bei mir 2019 einen Teil der Werbungskosten bei Vermietung & Verpachtung erst nicht anerkannt, nach einem Einspruch dann aber doch. Elektronisch abrufen konnte und kann ich aber nur die Daten des Erstbescheids mit den gekürzten Werbungskosten. Ich hatte die Daten für die Erklärung 2020 per Datenübernahme aus der Erklärung 2019 übernommen. Beim Vorjahresvergleich in der aktuellen SSE zeigt mir das Programm nun den von mir in der Erklärung angegebenen Betrag mit den vollen Werbungskosten an. Nicht den gekürzten Betrag aus dem übermittelten Erstbescheid. Also beziehen sich die Daten für den Vorjahresvergleich hier eindeutig nicht auf die übermittelten Bescheiddaten.