Posts by AndreasReichert

    Hallo,


    ich verstehe die Verärgerung. Allerdings fällt es mir schwer, einen Hinweis an dieser Stelle zu geben. Denn wenn die Bank nicht genau bescheinigt, zu welchen Einnahmen die Quellensteuer gehört, können wir Ihnen das auch nicht sagen.

    Hallo,


    dann ist das Ankreuzfeld "Öffentliche Mittel wurden gekürzt" vielleicht nicht ausreichend genug erklärt. Ankreuzen soll man das Feld, wenn öffentliche Mittel gekürzt oder nicht gewährt werden (steht in der Eingabehilfe). Laut BMF-Schreiben gibt es bei Ihnen die Besonderheit, dass bei einer eheähnlichen Gemeinschaft davon ausgegangen wird, dass öffentliche Mittel nicht gewährt werden. Man braucht lediglich eine schriftliche Versicherung der Freundin.


    Es ist aber richtig, wenn Sie das o.g. Ankreuzfeld ankreuzen. Hauptsache, in Zeile 42 der Anlage Unterhalt steht eine "1". Sie können das Erläutern-Fenster benutzen, um den Sachverhalt näher zu erläutern.


    Zwar kann Ihr Fall korrekt erfasst werden, doch haben Sie Recht, dass die Benutzerführung hier verbessert werden kann. Wenn man die Liste um "Partner (eheähnliche Gemeinschaft)" erweitern würde, hilft das sicher weiter. Vielen Dank daher für Ihren Vorschlag!

    Hallo,


    wählen Sie "nicht unterhaltsberechtigte Person", denn der Partner ist nicht unterhaltsberechtigt. Als nicht unterhaltsberechtigte Person sollten alle Personen erfasst werden, die unter der von Ihnen genannten Regelung fallen. Also auch andere Verwandte, die in Ihrem Haushalt wohnen.


    Da diese Regelung nur gilt, wenn der Partner im Haushalt des Unterhaltsleistenden lebt, muss man im Eingangsdialog zu dem Haushalt "Mein Haushalt im Inland" aktivieren. Beim Eingabebereich für den Partner kann man dann "Öffentliche Mittel wurden gekürzt" anklicken und die Daten für die Person eingeben.

    [size="1"][ 10. Mai 2008, 13:15: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]

    Hallo,


    die Steuer-Spar-Erklärung führt Sie in diesem Punkt schon richtig. Wenn Sie das ganze Jahr in Deutschland einen Wohnsitz hatten, sind Sie nicht zeitweise, sondern ganzjährig unbeschränkt steuerpflichtig. Dann gehören die ausländischen Einkünfte nicht in den Mantelbogen, sondern auf die Anlage N. Wenn Sie die ausländischen Einkünfte auf der Anlage N und im Mantelbogen erfassen, werden sie doppelt zu Ihren Ungunsten berücksichtigt.

    Hallo,


    die Frage lässt sich nicht ganz eindeutig beantworten, weil es mehrere Möglichkeiten gibt.


    Wenn ich davon ausgehen kann, dass Sie kein Grenzgänger waren und ganzjährig einen Wohnsitz in Deutschland hatten und Ihr österreichisches Gehalt nicht von einem deutschen Unternehmen gezahlt und getragen wurde, dann geben Sie die österreichischen Einkünfte wie folgt ein:


    Legen Sie eine Lohnsteuerbescheinigung an und beantworten Sie die nachfolgenden Fragen so, als ob die Tätigkeit in Deutschland ausgeübt wurde. Da Sie keine eTIN eingeben können, können Sie den Warnhinweis der Steuer-Spar-Erklärung ignorieren. Erfassen Sie dann den österreichischen Bruttoarbeitslohn in Zeile 16a. Geben Sie im darunter liegenden Eingabefeld den Staat "Österreich" an.


    Werbungskosten zu den ausländischen Einnahmen können Sie ganz normal bei den Werbungskosten erfassen. Wenn Sie alle Werbungskosten erfasst haben, können Sie im Bereich "Werbungskosten/Aufteilung der Werbungskosten" den Teilbetrag der Werbungskosten den steuerfreien Einnahmen zuordnen.

    Hallo,


    auch die Umsatzsteuer auf Bankkosten ist abzugsfähig, wenn die allgemeinen Voraussetzungen zum Vorsteuerabzug erfüllt sind. Schauen Sie mal in der Gewinnermittlung im Bereich "Betriebsausgaben/Bankkosten". Dort können Sie auch Umsatzsteuer auf Bankkosten erfassen und dort finden Sie auch eine Hilfe zu diesem Thema.


    Für Steuerfragen kann ich Ihnen den Steuer-Spar-Berater business edition empfehlen.

    Stimmt. Es sei denn, bei dem Sachverhalt ist noch mehr zu beachten, z.B. noch andere Einkünfte. Aber wenn nur Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit erzielt wurden, die dem Lohnsteuerabzug unterlagen, dann muss keine Steuererklärung eingereicht werden.

    Hallo,


    ist die Differenz vielleicht durch die Pendlerpauschale begründet?


    In der Steuererklärung wird nämlich zu Ihren Gunsten die volle Entfernungspauschale beantragt. Entsprechend ist in der Anlage die volle Pendlerpauschale ausgewiesen. Weil die Pendlerpauschale aber vom Finanzamt immer um die ersten 20 Kilometer gekürzt wird, ist in der Berechnung die gekürzte Pauschale enthalten.

    Hallo,


    bei "Zuordnung" wählen Sie laut Hilfe den Steuerpflichtigen aus, der die Zahlung geleistet hat. Hier haben Sie eigentlich kein Wahlrecht.


    Bei der getrennten Veranlagung werden Sonderausgaben grundsätzlich hälftig aufgeteilt. Sie können aber eine davon abweichende Aufteilung vornehmen.


    Dadurch kann es zu einem "seltsamen", aber vollkommen richtigen Ergebnis kommen, dass die Kosten zwar eigentlich beim Ehegatten abzuziehen sind, sie aber wahlweise - weil das Ergebnis besser ist - beim Ehemann abgezogen werden können.


    Also kein Fehler, sondern ein Feature, mit dem Sie das beste Ergebnis erreichen können. ;)

    Hallo,


    vielen Dank für den Hinweis.


    Das Eingabefeld wird immer erst dann angezeigt, wenn der Datensatz angelegt wurde. Wenn Sie z.B. über den Navigator auf "Neue Bescheinigung" klicken, fehlt das Eingabefeld auch. Geben Sie aber etwas ein, wird der Datensatz angelegt und das Eingabefeld sichtbar.

    Hallo,


    ich verstehe Ihre Verärgerung und wir haben natürlich auch an Ihren Fall gedacht.


    Die Software richtet sich aber nach den Steuerformularen. Dort ist immer zuerst der Mann zu erfassen und darauf haben wir leider keinen Einfluss. Unsere Software ist also nicht frauenfeindlich; sie ist lediglich praktisch aufgebaut, damit möglichst einfach und übersichtlich eine korrekte Steuererklärung erstellt werden kann. Denn ein zusätzliches Feld mit der Abfrage nach dem Geschlecht, wirft ganz andere Probleme auf.

    Sie können die Werbungskosten in der Steuer-Spar-Erklärung den steuerfreien Einnahmen zuordnen. Gehen Sie dazu in den Bereich "Werbungskosten/Aufteilung der Werbungskosten".


    Es kann in dieser Situation zu einer Nachzahlung kommen. Denn wahrscheinlich haben Sie die deutsche Steuer nur unter Berücksichtigung deutscher Einnahmen gezahlt.

    Nein, der Hinweis von Herrn Jung ist richtig. Ich habe nur eine Erläuterung angefügt, warum der Hinweis richtig ist. Wenn der Arbeitslohn in Deutschland nach dem DBA als steuerfrei zu behandeln ist, erfassen Sie den Arbeitslohn aus Dänemark in Zeile 16a. Schauen Sie dort doch auch mal in die Hilfe.

    Hallo,


    bei ELSTER mit Signatur muss keine komprimierte Steuererklärung eingereicht werden. Zu der Frage, welche Belege beigefügt werden müssen oder sollten, schauen Sie doch mal bitte in den Bereich "Steuererklärung abschließen / Steuererklärung versenden". Dort haben wir extra eine Hilfe dazu geschrieben. ;)

    [size="1"][ 11. April 2008, 00:01: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]