Posts by AndreasReichert

    Hallo,


    in Zeile 15 der Anlage AUS kann derzeit kein Wert ausgegeben werden. Sie können die ausländische Quellensteuer im Bereich "Sonstige Kosten und Angaben / Steuervorauszahlungen/-Abzugsbeträge" erfassen. Die Einnahmen erfassen Sie wie inländische Einkünfte.


    Darf ich fragen, um was für einen Fall es sich handelt?

    Hallo,


    aus dem BMF-Schreiben geht genau das Gegenteil hervor: Für verschiedene Kategorien von Investmentvermögen sind eigene Verlustverrechnungstöpfe zu bilden. Dabei können bestimmte negative Erträge mit positiven Erträgen verrechnet werden. Dabei bilden die Spekulationsgeschäfte einen eigenen Topf. Sie sind nicht mit anderen Erträgen verrechenbar - auch zukünftig nicht.

    [size="1"][ 01. März 2009, 20:40: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]

    Hallo,


    das Verfahren ist positiv entschieden. Trotzdem gibt es kein Geld zurück. Denn das Bundesverfassungsgericht war a) der Meinung, dass die Frage verfassungsrechtlich noch nicht hinreichend geklärt war und b) den Haushalt zu sehr belastet. Jetzt muss der Gesetzgeber bis 2010 eine Neuregelung schaffen. Bis dahin gilt das mit dem Grundgesetz unvereinbare Recht weiter.


    Erklärt wird es am Ende, im Kapital E II. 2.

    Hallo,


    man muss eine Steuererklärung einreichen, wenn man von einem günstigeren Steuersatz profitieren möchte.


    Ich hoffe, Sie meinen den richtigen "Steuersatz", also den Grenzsteuersatz. Um sicher zu gehen, importieren Sie doch einfach Ihren Steuerfall in die Steuer-Prognose. Dort sehen Sie, ob Sie die Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung angeben sollten und welcher Steuersatz auf die Kapitaleinkünfte angewandt wird (Günstigerprüfung).

    Einkommensteuervorauszahlungen gehören nicht in die Gewinnermittlung und mindern auch nicht den Gewinn. Schauen Sie mal bitte im SteuerKompass nach, Bereich "Gewinneinkünfte/Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben/ABC der Betriebsausgaben/Steuern und Steuerzinsen".


    Die Einkommensteuervorauszahlungen hängen nicht nur vom Gewinn der selbstständigen Tätigkeit ab. Für Vorauszahlungen müssten Sie einen Vorauszahlungsbescheid erhalten haben, aus dem die Berechnung hervorgeht. Es gibt hierzu im SteuerKompass auch einige Erläuterungen, Bereich "Die Einkommensteuererklärung/Einkommensteuer-Vorauszahlungen".

    Hallo,


    600 Euro Steuer auf 2728 Euro entsprechen ca. 22% Durchschnittsbelastung. Das klingt plausibel und ist nicht sehr hoch.


    Der Vergleich mit dem 400-Euro-Job hinkt. Denn der Arbeitgeber zahlt (in der Regel) 28% Sozialversicherung und 2% Pauschalsteuer auf den Arbeitslohn. Außerdem können keine Werbungskosten abgezogen werden. Zwar muss der Arbeitnehmer keine Abgaben zahlen. Im Endeffekt werden die Abgaben aber auf den Arbeitnehmer abgewälzt. Anders gesagt: Als Selbstständiger könnte man einen höheren Stundenlohn verlangen. Aber trotz allem kann ein 400-Euro-Job natürlich günstiger sein.

    Hallo,


    wir kennen ja Ihren Steuerfall nicht. Da kann natürlich jedes Ergebnis richtig sein. Haben Sie Angaben im Bereich "nicht selbstständige Einnahmen / Entschädigung/Arbeitslohn für mehrere Jahre" gemacht?


    Quote

    Zitat:Ich bin also der Meinung, meine Steuern bereits abgegolten zu haben...

    Haben Sie es überprüft? Vielleicht haben Sie einen Zahlendreher gemacht, einen Betrag vergessen, etc. Vergleichen Sie doch noch einmal Ihre Belege mit der Steuerberechnung.

    Hallo,


    geben Sie mal bitte "reha" in das Suchfeld unten links in der Steuer-Spar-Erklärung ein. Sie werden zu Inhalten des SteuerKompass und des Steuer-Spar-Beraters weitergeleitet. Im Steuer-Spar-Berater finden Sie auch einen Beitrag zur steuerlichen Berücksichtigung von Hörgeräten.

    [size="1"][ 06. Februar 2009, 10:00: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]

    Hallo,


    private Umwege können nicht bei der Entfernungspauschale berücksichtigt werden. Schauen Sie mal bitte in den Bereich "Außergewöhnliche Belastungen / Unterhalt für bedürftige Personen" und in den betreffenden Stellen im SteuerKompass. Dort werden Sie Einiges zu Ihren Fragen finden.

    Hallo Pantoffelheld,


    was ist denn der Grund für die Abweichung? Ihr Bericht hört sich so an, als wäre dem Finanzamt nicht klar, wo und warum es einen Fehler gemacht haben soll.


    Die Steuer-Spar-Erklärung lässt Sie auch bei der Bescheidprüfung und beim Einlegen eines Einspruchs nicht allein. Schauen Sie mal bitte in das Handbuch auf den Seiten 91 ff.

    Hallo MacMabu,


    das Thema ist steuerrechtlich "nicht ohne" und Sie sollten das von einem Spezialisten prüfen lassen. Die Fragen, ob und wie Ihre Einkünfte aus den Niederlanden in Deutschland zu besteuern sind, bekommen Sie auch bei frag-steuertipps.de beantwortet. Aber vielleicht haben Sie ja eine Kollegin/einen Kollegen, der in genau derselben steuerlichen Situation steckt und dies schon mal geprüft hat.


    Ansonsten kann ich Ihnen sagen, wo in den meisten Fällen die Beträge einzutragen sind: Wenn Sie in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind und die Einkünfte aus den Niederlanden nach dem Doppelbesteuerungsabkommen in Deutschland steuerfrei sind, aber dem Progressionsvorbehalt unterliegen, erfassen Sie den ausländischen Bruttoarbeitslohn in Zeile 16a einer Lohnsteuerbescheinigung. Erfassen Sie im Unterdialog noch den Staat "Niederlande". Mehr müssten Sie dann nicht eingeben.

    Hallo,


    bei Recherchen hilft unser Steuer-Spar-Berater besser weiter. Hier ein kurzer Auszug daraus:


    Für den Begriff »Bezüge« gibt es keine genaue Definition. Hier müssen Sie auf die Rechtsprechung der Gerichte zurückgreifen sowie auf die Einkommensteuerrichtlinien (R 32.10 und 33a.1 EStR 2005) und die Dienstanweisung zum Familienleistungsausgleich (DA-FamEStG 63.4.2.3 DA-FamEStG).


    Das Unterhaltsleistungen von den Eltern und Erziehungsgeld nicht zu den Bezügen gehören, ist in DA-FamEStG 63.4.2.3 eindeutig geregelt.

    Hallo clubbiker,


    wäre es nicht besser, wie oben erwähnt, die BWA weiter aufzuschlüsseln und die eigenen Positionen gesondert auszugeben? Es geht ja darum, die Wirtschaftlichkeit von bestimmten Einnahmen und Ausgaben anzuzeigen. Da wäre die Darstellung in der BWA doch grundsätzlich eher geeignet, oder?

    [size="1"][ 08. Dezember 2008, 11:07: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]