Posts by AndreasReichert

    Hallo Herr Wietzorek,


    die Erwerbssteuer lt. R 192a Abs. 2 UStR ist die Umsatzsteuer, die Sie auf den innergemeinschaftlichen Erwerb zahlen. Im Gegenzug ist die Umsatzsteuer wieder als Vorsteuer abzugsfähig, wenn alle Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug erfüllt sind.


    Innergemeinschaftliche Erwerbe erfassen Sie in der Umsatzsteuervoranmeldung im Dialog "Weitere Umsätze" unter "Steuerpflichtige innergemeinschaftliche Erwerbe". In der Hilfe zu den Eingabefeldern steht auch beschrieben, wie der Vorgang in der Gewinnermittlung zu erfassen ist.

    Hallo,


    Sie können unter Extras/Optionen/ELSTER auswählen, mit welchem Verfahren Sie ELSTER nutzen möchten. Wählen Sie dort "ELSTER-Basis" und geben Sie über die Schaltfläche "Suchen" Ihren Softwareschlüssel an.


    Beim ELSTER-Versand werden Sie dann noch einmal gefragt, mit welchem Verfahren Sie Ihre Steuererklärung übertragen möchten. Haben Sie die Einstellung bereits über die Programmoptionen vorgenommen, sollte hier auch "ELSTER-Basis" ausgewählt sein. Bei der Versendung werden Sie dann noch nach Ihrer PIN gefragt. Ansonsten unterscheidet sich der Versand nicht vom bisherigen Verfahren.

    Hallo,


    vielen Dank für Ihren Verbesserungsvorschlag!


    Die Hilfe im Programm soll eigentlich nur verdeutlichen, dass sich der reguläre Abschreibungsbetrag nicht durch die Ansparabschreibung ändert. Man könnte ansonsten denken, dass sich die Abschreibung wie folgt berechnet:


    Neupreis 1.1.: 1.000 €
    Nutzungsdauer: 6 Jahre
    Sonder-AfA: 200 €
    Reguläre Jahres-AfA: (1.000 € - 200 €) / 6 = 133 €


    Damit nun richtig gerechnet wird, muss der Restbuchwert jedes Jahr ermittelt werden. Die reguläre Jahres-AfA von 167 € darf den Restbuchwert nicht übersteigen. Zum Ende des 4. Jahres ergibt sich dann ein Restbuchwert von 132 € (1.000 € - 200 € - 4 x 167 €). Die reguläre AfA für das 5. Jahr kann somit maximal 132 € betragen.


    Wir werden Ihren Vorschlag aber beim nächsten Update berücksichtigen und einen weiteren Hinweis in der Hilfe aufnehmen.

    Hallo,


    man kann in Deutschland immer nur die deutsche Umsatzsteuer anrechnen lassen. Daher ist die Eingabe in der Steuer-Spar-Erklärung auch auf die deutschen Umsatzsteuersätze beschränkt. In Ihrem Fall müssen Sie somit den Bruttobetrag inklusive österreichische Umsatzsteuer erfassen (Umsatzsteuer 0%).


    Andernfalls würde der deutsche Staat ja österreichische Umsatzsteuer erstatten.

    Hallo,


    die Einlage gilt als Anschaffung. Anschaffungskosten sind dann nicht mehr der ursprüngliche Kaufpreis, sondern der Restwert des PKW. Sie müssen also zunächst die fiktive AfA heraus rechnen.


    Anschließend wird die Restnutzungsdauer des PKW geschätzt. Nach den AfA-Tabellen beträgt die Nutzungsdauer eines PKW 6 Jahre. Hat man den PKW also 1 Jahr privat genutzt, würde man die Restnutzungsdauer auf 5 Jahre schätzen.


    In Ihrem Fall würde ich die Restnutzungsdauer nicht auf 2,16, sondern auf 2 Jahre schätzen (vorausgesetzt, die Gesamtnutzungsdauer beträgt aufgrund hoher Beanspruchung tatsächlich nur 3 Jahre), da es sich erstens sowieso um eine Schätzung handelt und zweitens der Unterschied nur gering ist.

    Hallo,


    die Pressemitteilung ist nun veröffentlicht worden (s. hier).


    Darin stellt der Finanzminister klar, dass die Formulare im alten Layout weiterhin verwendet werden dürfen.


    Leider scheint diese Information noch nicht bei allen Finanzämtern in Baden-Württemberg angekommen zu sein. Vereinzelt wurde uns schon berichtet, dass Finanzbeamte nur Formulare im neuen Layout akzeptieren würden. Sollte Ihr Finanzamt also die Formulare vom BMF nicht akzeptieren, beziehen Sie sich am besten auf die Aussage des Finanzminsters.


    Wann die SSE das neue Layout unterstützt, ist noch unklar. Dazu muss zunächst geklärt werden, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, damit selbst gedruckte Formulare aus Steuerprogrammen auch maschinell vom Finanzamt eingelesen werden können.


    Aktuelle Informationen können Sie auch jederzeit in unseren News verfolgen (s. hier).

    [size="1"][ 04. Januar 2006, 10:44: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]

    Hallo,


    man kann die Steuer nach der Abgabenordnung (im Falle einer Pfändung) aufteilen. Wenn Sie die Steuer jedoch nur für "sich selbst" aufteilen, müssen Sie sich an keine Standardregel halten; mitunter gibt es mehrere Möglichkeiten, die Steuer aufzuteilen. Im einfachsten Fall würde man die festzusetzende Einkommensteuer (plus Soli und Kirchensteuer) prozentual auf die einzelnen Einkünfte aufteilen. Die aufgeteilte Steuer verrechnet man dann mit der angerechneten Steuer (Lohnsteuer) und schon hätte man ein Ergebnis.


    Das verzieht natürlich das Ergebnis ein wenig. Bei einem Steuersparmodell möchte man ja wissen, was die ganze Sache zusätzlich zum Arbeitslohn bringt. Um nur den Steuereffekt des Gewerbes zu ermitteln, müsste man tatsächlich 2 Steuererklärungen erstellen, eine mit und eine ohne Gewerbeeinkünfte. Wenn Sie die Steuererklärung aber mit der Steuer-Spar-Erklärung erstellt haben, sollte auch diese Berechnung kein Problem sein: Öffnen Sie Ihren Steuerfall, notieren Sie sich die festzusetzende Einkommensteuer, entfernen dann die Einkünfte aus Gewerbebetrieb und vergleichen Sie beide Berechnungen.


    Gruß


    Andreas Reichert

    [size="1"][ 21. Dezember 2005, 09:37: Beitrag editiert von: Andreas Reichert ][/size]