Posts by LearPilot

    Wo stammt denn der Betrag aus der Zeile 21 her? Gibt es da einen Beleg?

    Ja natürlich gibt es dazu einen Beleg. Es gibt Optionsgeschäfte, aus denen sich eindeutige Gewinne und Verluste ergeben, die sich zu diesem Gewinnsaldo aufaddieren - dies ist im Jahreskontoauszug so ersichtlich. Ich sage es noch einmal: Ich bin weder zu blöd, Zahlen aus dem Kontoauszug zusammenzurechnen, noch denke ich mir hier fiktive Zahlen aus. Ich verstehe nicht, was Sie hier jetzt wiederholt an diesen Zahlen hinterfragen wollen. Nehmen Sie doch bitte einfach diese Zahlen als gegeben und korrekt an - es handelt sich um reale Werte aus meinem echten Wertpapierdepot beim ausländischen Broker Interactive Brokers.

    Ich bleibe bei meiner Meinung, die Charlie24 offensichtlich ebenfalls teilt, und bin gespannt auf die Rückmeldung der Programmierer, die dies fachlich wahrscheinlich auch seitens ihrer Steuerexperten zunächst absichern lassen. Ich bin weiterhin der Ansicht, dass in Zeile 19 ein Saldo zu erklären ist. Nur so ergeben Zeilen 20 bis 24 ja überhaupt einen Sinn, da man dort die Einzelbestandteile erklärt, die unter Umständen dann nicht verrechnet werden können (es ist ja teilweise sogar asymmetrisch: so können Aktiengewinne zwar mit anderen Verlusten bislang verrechnet werden, aber Aktienverluste sind mit anderen Gewinnen eben NICHT verrechenbar...Termingeschäfte sollen nach meinem Verständnis nun ab 2021 eine weitere, in beide Richtungen komplett exklusive Gruppe bilden...).

    Haben Sie eigentlich meinen Beitrag gelesen? Ihre Antwort ist totaler Humbug - Entschuldigung, dass ich das so klar sagen muss. Es handelt sich um ein ausländisches Kreditinstitut, es liegt somit keine Steuerbescheinigung vor - das erkennt man ja aus dem Zusammenhang, dass hier keine inländischen Kapitalerträge deklariert werden (und an den Zeilennummern). Dass ich nicht bloß zu blöd bin, Zahlen aus einer Steuerbescheinigung abzulesen, sollte hoffentlich klar sein.


    Wie ich oben wirklich anschaulich sogar mit Zahlen erklärt habe: Es gibt Verluste aus Saldierung aller Aktiengeschäfte (da gibt es keinen Denkfehler, das ist einfache Mathematik aus Gewinngeschäfte minus Verlustgeschäfte), Gewinne aus Saldierung aller Termingeschäfte und einen (sehr kleinen) Verlust aus weiteren Nicht-Aktien-/Nicht-Termingeschäft-Anlagen. Da Zeile 19 die Summe aus allem erfasst, müssen die in Zeile 19 enthaltenen Bestandteile, die in anderen Zeilen wie 20 und 21 abgefragt werden, somit auch größer sein dürfen als das Ergebnis, da ja auch Verluste möglich sind in jeder Verlusttopf-Kategorie. In Zeile 20 funktioniert das, sofern dieser Zahl entsprechende Verluste z. B. in Zeile 22 entgegengestellt werden - das Problem scheint in der Bewertung der (diesjährig neuen) Zeile 21 zu liegen, die - wie gesagt - aus meiner Sicht natürlich auch betragsmäßig größer sein können muss als Zeile 19.


    Ich vermute, Herr Jung versteht mein Problem und ich bin gespannt auf seine fachkompetente Antwort dazu.

    Hallo zusammen,


    ich bin über folgendes Problem gestolpert, das meiner Meinung nach ein Bug sein könnte, siehe Screenshot unten. Folgende Situation:


    Ergebnis aus Veräußerungen von Aktien: -775,83 EUR

    Ergebnis aus Termingeschäften (Futures, Optionen Long und auch Stillhaltergeschäfte): 11.134,83 EUR

    Ergebnis aus allgemeinen Kapitalerträgen (negative Zinsen auf Kontobestand): -6,33 EUR


    Ergibt meiner Meinung nach relativ unstrittige 10.352,67 EUR an ausländischen Kapitalerträgen in Zeile 19. Warum wird jetzt hier im Programm ein Fehler ausgeworfen, wenn ich die (logischerweise) höhere Summe an Gewinnen aus Termingeschäften in Zeile 21 eintrage? Ein gleichzeitiger Eintrag von Verlusten aus Termingeschäften in Zeile 24 ist übrigens nicht möglich und wirft einen weiteren Fehler auf - ich dachte zunächst, es wäre evtl. unsaldiert in Gewinne für Zeile 21 und Verluste für Zeile 24 zu splitten, aber auch das ist nicht richtig laut Programm.


    Ich vermute, es funktioniert hier irgendwas nicht korrekt und muss im Programm behoben werden, kann das sein?



    Hallo,


    nachdem ich letztens schon einen Programmfehler mit den ausländischen Einkünften aufgedeckt hatte (siehe https://www.steuertipps.de/for…aus-Aktienveraeusserungen), ist mir das nächste Problem aufgefallen.


    Offensichtlich funktioniert die Verrechnung der Werte aus dem Dialog "Verluste KAP" im Zusammenhang mit Veräußerungseinkünften aus ausländischen Kapitalerträgen aus Aktienveräußerungen nicht korrekt. Beispiel:


    Ich habe ausländische Kapitalerträge aus Aktienveräußerungen gemäß des folgenden Bildes eingetragen:


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/SNLfKPS.jpg]


    Weiterhin bestehen festgestellte, negative Einkünfte aus Kapitalvermögen (Veräußerung von Aktien) zum 31.12.2013 laut Bescheid. Diese trage ich im Dialog "Verluste KAP" ein, siehe folgendes Bild.


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/lHcu1IR.jpg]


    Das führt allerdings dann zu der im folgenden Bild dargestellten, fehlerhaften Berechnung:


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/LqzUIcw.jpg]


    Die Verluste aus den Aktienveräußerungen werden schlichtweg einfach bis 31.12.2014 erneut zur Feststellung vorgetragen, obwohl sie doch mit den aufgeführten Gewinnen aus Aktienveräußerungen im Jahr 2014 verrechnet werden müssten.


    Testweise habe ich die Verluste mal als Verluste ohne Aktienveräußerungen im Dialog "Verluste KAP" eingetragen und dann werden sie plötzlich (mit allem!) verrechnet:


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/Lx9RvBj.jpg]



    Da passt doch irgendwas nicht, oder? Hier sollten doch eigentlich Verluste aus Kapitaleinkünften aus Aktienveräußerungen mit ebensolchen verrechnet werden und analog die Verluste aus Kapitaleinkünften ohne Aktienveräußerungen auch mit eben jenen. Kann sich das mal einer der Experten ansehen?

    Könnte sich einer der Programmentwickler mal diesen Bug ansehen bitte?


    Hier noch mal Screenshots zum Problem zum besseren Verständnis:


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/6Jsffch.jpg]
    Die Gewinne aus Aktienveräußerungen in Höhe von 2.096 EUR sind im Dialog explizit angegeben.


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/LCcibFt.jpg]
    Es bestehen Gesamtgewinne aus Kapitalerträgen ohne Abgeltungssteuerabzug von 2.127 EUR gerundet.


    [Blocked Image: http://i.imgur.com/sPg3WBE.jpg]
    Trotz Angabe der 2.096 EUR (Bild 1 oben) als Einkünfte aus Aktien wird hier nichts angezeigt. Ich denke, das ist ein Programmfehler.

    Hallo,


    die Behandlung des Verlustvortrags aus Aktienveräußerungen verwundert mich etwas und ich bin mir nicht sicher, ob da ein Fehler bei der Berechnung vorliegt. Bei den Kapitalerträgen habe ich für mein Konto bei einem ausländischen Broker "Andere Bescheinigung" als Art der Bescheinigung gewählt und dort in Zeile 15 Erträge aus Aktienveräußerungen in Höhe von 2.096,51 EUR eingetragen. Dieselbe Zahl habe ich auch in Zeile 16 eingefügt.


    Wenn ich nun im Dialog "Verluste KAP" den Verlustvortrag nach §10 d Abs 4 EStG zum 31.12.2013 in Höhe von 482 EUR eintrage, wird dieser nicht verrechnet, sondern im Ergebnis auf den 31.12.2014 vorgetragen.


    Da stimmt doch was nicht, oder? Der Verlust müsste doch mit den Veräußerungsgewinnen verrechnet werden?

    Hallo,


    ich hatte vor einigen Jahren mal die NebenkostenAbrechnung getestet, aber mir fehlte eine Funktion, mit der ich automatisch das sogenannte Umlageausfallwagnis für Sozialwohnungen/preisgebundenen Wohnraum auf die Abrechnungen aufschlagen lassen kann. Im Prinzip müssen dabei nur 2% der anteiligen Betriebskosten in der Einzelabrechnung auf den Betrag aufgeschlagen werden mit einem entsprechenden Postenvermerk "Umlageausfallwagnis gem. §...". Da ich ein Haus mit 5 Sozialwohnungen vermiete, wäre diese Funktion für mich sehr nützlich.


    Ich habe den Einbau dieser Funktionalität auch damals angeregt, aber die Antwort fiel eher in dem Stil aus: "Ja, schau mer mal, bauen wir vielleicht irgendwann mal ein..." - ich hatte nicht den Eindruck, dass das mittelfristig passieren würde.


    Gibt es diese Funktion mittlerweile? Das Konkurrenzprodukt von WISO bietet diese Funktion an, kostet aber fast den doppelten Preis. Für mich wäre die NebenkostenAbrechnung da eine willkommene Alternative, sofern das denn mal unterstützt wird.